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Wie werde ich Psychoanalytiker*in? Schweigen und Zuhören lernen in der Psychoanalyse

„Psychoanalytiker werden dafür bezahlt, dass sie nichts sagen“, heißt es. „Manchmal frage ich mich, warum ich dahin gehe – der sagt ja gar nichts“, sagt ein Patient. „Sie können das Schweigen nicht aushalten“, sagt der Supervisor. „Ich bin so froh, dass Sie gerade nichts sagen“, sagt eine Analysandin tief berührt. Schweigen und dem Schweigen ausgesetzt zu sein, ist immer anders. Weiterlesen

Psychoanalytiker werden – eine Alternative nicht nur für Ärzte und Psychologen: Auch Akademiker anderer Fachrichtungen können Psychoanalytiker (Laienanalytiker) werden

Wer Psychoanalytiker wird, ist meistens Arzt oder Psychologe – doch auch Akademiker anderer Fachrichtungen können eine Psychoanalyse-Ausbildung machen. Ärzte, die keinen Facharzttitel haben und nicht im Gesundheitssystem arbeiten möchten, können dennoch die Ausbildung z.B. bei der DPV oder DPG machen. Sie sind als Psychoanalytiker dann auf Selbstzahler*innen angewiesen. Weiterlesen

Sexuelle Erregung in Psychotherapie und Psychoanalyse

Schon bei dem Gedanken an die psychoanalytische Couch kann sich subtil sexuelle Erregung bemerkbar machen. Doch über die Erregung in der Analyse ist nicht viel zu lesen. Das stellte schon der Psychoanalytiker André Green (1927-2012) fest. Er fragt: „Has sexuality anything to do with psychoanalysis?“ Weiterlesen

Wie viele Patienten kann ich in der Psychoanalyse-Ausbildung pro Tag behandeln? Und welcher Patient passt zu mir?

Für die Ausbildung zum Psychoanalytiker bei der Deutschen Psychoanalytischen Vereinigung (DPV) braucht man zwei Patienten, die jeweils mit vier Sitzungen pro Woche behandelt werden. Erst, wenn man zwei Patienten je 300 Sitzungen lang behandelt hat (und die weiteren Voraussetzungen erfüllt), kann man sich zum Abschluss-Kolloquium anmelden. Weiterlesen

Wie werde ich Psychoanalytiker*in? Das Kasuistisch-technische Seminar

In der psychoanalytischen Ausbildung stellt man seinen Patienten („Ausbildungsfall“) bzw. die Behandlung regelmäßig seiner Ausbildungsgruppe vor. Weiterlesen

„Mein Patient hat sich umgebracht.“ Wie gehen Psychotherapeuten mit dem Suizid ihrer Patienten um?

Wenn sich ein Psychotherapie-Patient das Leben nimmt, kann der Psychotherapeut trauern wie nach dem Tod eines Angehörigen. So erging es mir selbst – und so wird es auch im Deutschen Ärzteblatt beschrieben: „Selbstfürsorge: Wenn Patienten sterben“ (PP 10, Ausgabe November 2011, Seite 506). Weiterlesen

Das psychoanalytische Erstinterview – und dessen Ende

Bild Nr. 454 Angt vor dem Patienten von Dunja Voos

Wenn sich ein Patient zum ersten psychoanalytischen Gespräch anmeldet, passiert schon viel. Hat er uns eine Mail geschrieben? Konnten wir mit dem Patienten am Telefon sprechen oder hat er uns mit seinem Anruf irgendwo gestört? Die Vorboten des Erstgesprächs sind meistens genau so wichtig wie das Erstgespräch selbst – welche Phantasien sind uns zu diesem angekündigten Patienten gekommen?Weiterlesen

Bin ich zu alt für die Psychoanalyse-Ausbildung?

Psychoanalytiker und Schriftsteller haben Eines gemeinsam: Sie werden mit dem Alter immer besser. Nicht wenige fangen ihre Ausbildung erst mit Mitte 40 oder später an. Weiterlesen

Psychoanalyseausbildung: Soll ich während der Sitzung mitschreiben? Und wie ausführlich soll ich dokumentieren?

In der Psychoanalyse-Ausbildung stellst Du die Sitzungen, die Du mit Deinem Ausbildungs-Patienten hast, nach jeder vierten Stunde (Beispiel DPV) Deinem Supervisor vor. Hier kommt es besonders auf das „szenische Verstehen“ an. Es ist also nicht nur das konkrete Geschehen wichtig – es geht auch um die Dinge, die sich im Hintergrund abspielen. Weiterlesen

Techniken der Psychoanalyse

Psychoanalytiker gehen selbst in eine lange Lehranalyse. Sie lernen anfangs unter anderem durch Nachahmen, ähnlich wie ein Musiker, der zunächst die Technik beherrscht, die er beim eigenen Lehrer erlernt hat. Auch das Selbststudium spielt eine große Rolle. So sind Lesen, Musik, Bewegung, Meditation und die Beschäftigung mit Märchen und Mythen wichtige Bausteine für die tägliche Arbeit. Weiterlesen