Was nutzt es uns, im Chaos ruhig zu bleiben? Meditation vor dem Abgrund

Bild N. 827 Meditation am Abgrund von Dunja Voos

„Ich habe so viel zu erledigen, ich kann mich jetzt nicht hinsetzen und ‚Oom‘ singen“, sagst du vielleicht. Sobald du dir vornimmst, Yoga zu machen, drängen sich dir unglaublich wichtige, ja lebenswichtige Dinge auf: der Streit mit dem Partner, das nicht überwiesene Geld, der zu verschiebende Termin, der Schimmel im Kühlschrank, der merkwürdige Hautfleck.

„Ich muss mich sofort daran begeben, sofort schreiben, reden, handeln, damit sich die Brände um mich herum nicht noch weiter ausbreiten“, sagst du dir. „Wenn ich ruhig werde, obwohl um mich herum alles höchst beunruhigend ist, dann laufe ich doch vor der Realität weg, oder? Wenn ich Geldsorgen habe und eine Stunde meditiere, anstatt zu arbeiten, dann wird doch alles viel schlimmer! Oder?“

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Beitrag vom 6.3.2026 (begonnen am 11.5.2017)

One thought on “Was nutzt es uns, im Chaos ruhig zu bleiben? Meditation vor dem Abgrund

  1. Maiken Liefeith sagt:

    Meditation ist keine Pflicht. Meditation hilft uns Abstand zu nehmen vom Alltag und zu sortieren, was wir überhaupt als Pflicht absolvieren wollen und/ oder „müssen“.

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