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Wenn Beruhigungsversuche beunruhigen

Manchmal haben wir ein besonderes Problem: Wir können uns nicht beruhigen lassen. Die Beruhigungsversuche der anderen beunruhigen uns nur noch mehr. Weiterlesen

Allein die emotionale Präsenz ist in der Pychoanalyse ein sehr wirksamer Faktor – Now Moments bewirken oft tiefe Veränderung

Als Psychoanalytiker kannst du klarifizieren, konfrontieren, Gesagtes markieren, Übertragungsgeschehen und Konflikte deuten, Widerstandsdeutungen geben, Zusammenhänge herstellen und vieles mehr. Aber ganz besonders kannst du mit gleichschwebender Aufmerksamkeit, also in einem meditativen Zustand, da sein. Weiterlesen

Psychotherapeuten haben oft sehr hohe Ansprüche an sich selbst und brauchen selbst manchmal Psychotherapie

Psychotherapie kann tiefgreifendere Probleme meistens nicht dauerhaft beseitigen. Eine sogenannte psychische Störung ist oft ein Wechselspiel aus Phasen des Wohlergehens und Phasen des Aufruhrs, der Depression und Angst. Der Umgang mit dem persönlichen Leid ist häufig ein lebenslanger Prozess. Viele Psychotherapeuten haben ihren Beruf ergriffen, weil sie selbst einmal eine Psychotherapie gemacht haben. Weiterlesen

Warten auf einen Psychotherapieplatz – wie kann ich das aushalten?

„Ich fühle mich total verlassen. Ich habe nur noch Angst, möchte mein Bett nicht verlassen, will mit niemandem reden. Ich kann mir überhaupt nicht vorstellen, wie ich weiter funktionieren soll. Ich will nur noch weinen, aber ich kann nicht“, sagst du vielleicht. Weiterlesen

Sexuelle Erregung in Psychotherapie und Psychoanalyse

Schon bei dem Gedanken an die psychoanalytische Couch kann sich subtil sexuelle Erregung bemerkbar machen. Doch über die Erregung in der Analyse ist nicht viel zu lesen. Das stellte schon der Psychoanalytiker André Green (1927-2012) fest. Er fragt: „Has sexuality anything to do with psychoanalysis?“ Weiterlesen

Wie es ist, in der Gruppen-Supervision auf dem heissen Stuhl zu sitzen. Ein Erfahrungsbericht.

Schon in den Ferientagen zuvor überkamen mich Angst und Übelkeit – ein mulmiges Gefühl. Wie würde es nach dem Urlaub weiter gehen? Zurück in der Klinik schauten Teammitglieder weg, als ich sie grüsste. Das war mir noch nie passiert. Ich merkte, dass auf der Station kaum einer mit mir sprach. Weiterlesen

Psychoanalyse und Buddhismus können sich ergänzen

Psychoanalyse ist häufig wie gemeinsames Meditieren: Auf der Couch liegend erzählst Du in freier Assoziation und gelangst fast unmerklich ine eine Art Trance. Als Psychoanalytiker*in sitzt Du dahinter und nimmst alles mit freischwebender Aufmerksamkeit auf, ebenfalls vielleicht in einem tranceartigen Zustand. Weiterlesen

Traumatisiert durch Psychoanalyse? Wenn Psychotherapie alles schlimmer macht

Vielleicht hast du sehr schlechte Erfahrungen mit der Psychoanalyse gemacht – du fühlst dich regelrecht traumatisiert. Du hast vielleicht das Gefühl, dass dein Selbstwertgefühl nach der Psychoanalyse noch schwächer ist als es vorher je war. Du hast dich dem Psychoanalytiker anvertraut, aber du wurdest im Regen stehengelassen. Weiterlesen

Wie viele Patienten kann ich in der Psychoanalyse-Ausbildung pro Tag behandeln?

Für die Ausbildung zum Psychoanalytiker bei der Deutschen Psychoanalytischen Vereinigung (DPV) braucht man zwei Patienten, die jeweils mit vier Sitzungen pro Woche behandelt werden. Erst, wenn man zwei Patienten je 300 Sitzungen lang behandelt hat (und die weiteren Voraussetzungen erfüllt), kann man sich zum Abschluss-Kolloquium anmelden. Weiterlesen

Wie Psychoanalytiker*in werden, wenn das Geld fehlt?

„Ich würde so gerne Psychoanalytiker/in werden, aber für die Ausbildung fehlt mir das Geld“, sagen viele. Sie rechnen sich aus, was die Ausbildung kostet und was sie verdienen – und geben auf. Aber fangen wir mal bei Null an. Weiterlesen