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Wie kann ich mit meinen unaushaltbaren Schuldgefühlen umgehen?

Manche meiner eigenen Taten erlebe ich wie ein Trauma. Die Bilder verfolgen mich massiv und es gibt nichts auf der Welt, das entschuldigen könnte, was ich getan habe. Manchmal kann uns das Leben in furchtbare Zwangslagen bringen. Schuld kann unterschiedlich groß sein. „Dass ich mein Kind so sehr angechrien habe, verzeihe ich mir nie“, denke ich. „Dass ich mein Versprechen nicht gehalten habe, lässt mich verzweifeln.“ Wer schuldig ist, dem fällt es sehr schwer, darüber zu sprechen.Weiterlesen

Medikamente bei Angst und Depression – ja oder nein?

„Die Ärztin hat mir sofort Opipramol verschrieben – soll ich das nehmen?“, fragt mich die Patientin. Ich rate ihr, nach ihrem Gefühl zu gehen. Wenn Du in einem ähnlichen Dilemma steckst, ist es wichtig, über die Medikamentenfrage nachzudenken und dem zu folgen, was Dir selbst behagt. Weiterlesen

Imagination: Nicht jeder kann sich einen sicheren Ort vorstellen. Warum Meditation bei frühen Traumata oft (zuerst) nicht gut tut

„Ich gehe mit Dir auf eine Reise zu Deinem inneren sicheren Ort“, sagt der Therapeut. Du sollst Dir einen Ort vorstellen, an dem Du Dich sicher und wohl fühlst. Doch wenn du z.B. komplex traumatisiert bist, dann kann das sehr schwierig werden. Weiterlesen

Kinder in gewaltvollen Familien: nicht übereifrig helfen wollen

„Ich war so froh, als der Tag kam, dass ich ins Heim konnte“, sagt Sebastian. „Ich hätte trotz aller Gewalt nicht von meiner Familie weg gewollt“, sagt Andrea. Im Radio sagt eine Pädagogin: „Wir wollen die Kinder stärken. Wir wollen ihnen erklären, wo Missbrauch anfängt.“ Es klingt so intellektuell – so weit weg. Weiterlesen

Es geschieht mir – ein Ringen um Akzeptanz

Wir wollen alles im Griff haben und doch geschieht uns immer irgendwas – Dinge, die wir so gar nicht wollen: Neue Kosten kommen auf uns zu, wir werden verlassen, wir bekommen ein riesiges Haus vor unser eigenes Fenster gesetzt, die Klassenlehrerin wechselt, die Diagnose ist schrecklich. Mit uns wird etwas „gemacht“. Oder aber – manchmal am Schlimmsten – wir haben selbst unwillentlich etwas getan, das uns in Schuld und Unglück stürtzte. Wir waren unseren eigenen Impulsen, Schwächen und Grenzen ausgeliefert. Weiterlesen

Häme – ein kurioses Gefühl

Am Anfang stehen manchmal Gefühle von Minderwertigkeit und Unterwerfung. Man "gehorcht" dem anderen und tut das, was er will, weil man ihm unterlegen und weil man von ihm abhängig ist. Aber man verachtet sich selbst für sein unterwürfiges Verhalten. Ist die Si...

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„Anstrengung bringt mich um.“ Unbewusste Phantasien von Vojta-Opfern machen die Pathological Demand Avoidance (PDA, Anstrengungsvermeidungssyndrom) verständlich

Wenn Babys und Kleinkinder die Vojta-Therapie erhalten, können sie sich später nicht bewusst daran erinnern. Als junge Erwachsene sind sie dann unter Umständen in psychiatrischen Kliniken und es lässst sich oft nicht so richtig erklären, warum die psychische Störung so ausgeprägt ist. Psychotherapeuten kommen nicht auf die Idee, nach Vojta zu fragen – meistens haben sie auch keine Vorstellung davon, wie diese Form der Physiotherapie aussieht. Weiterlesen

Punktgenau

Gleich kommt es auf mich an. Alle Blicke liegen auf mir. Um Punkt 13 Uhr fängt meine Prüfung an. Das Problem bei Wettkämpfen ist das Gefühl, auf den Punkt genau leistungsfähig sein zu müssen. Die Nerven zu behalten. Wir können das trainieren: Freihändig fahren, obwohl die Augen auf uns gerichtet sind. Wir können weiter auf unserer inneren Insel bleiben, auch, wenn Menschen um uns herum hohe Erwartungen haben. Weiterlesen

Ego States: Mit Kind-Ich, Erwachsenen-Ich und Eltern-Ich lassen sich Ichzustände oft nur oberflächlich beschreiben

Je nach Tagesform, Ort und Aufgaben haben wir verschiedene "Ich-Zustände". Manchmal fühlen wir uns gut und sind dankbar für diesen Zustand. Aber vielleicht werden wir immer wieder überwältigt von unaushaltbaren Zuständen, die aus unserer Vergangenheit herrühre...

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Der tiefe Wunsch, zu zerstören, kann sehr be(un)ruhigend sein

Ich habe den tiefen Wunsch, zu zerstören. Nicht nur ein bisschen was abzubrechen, nicht nur einen Katscher reinzumachen, Kaffee drüberlaufen zu lassen oder ein bisschen zu kneifen. Ich habe den tiefen Wunsch, ganz zu zerstören, vollkommen, sodass nichts mehr übrig bleibt. Der Hass in mir ist unermesslich. Ich will nicht nur irgendwas zerstören, sondern alles, was mir im Weg ist. Besonders, wer und was mir am nächsten steht, will ich zerstören. Und zwar ganz. Weiterlesen