„Ich liebe Dich sehr, aber mit diesen Einbrüchen alle paar Wochen kann ich echt schlecht leben“, sagt dein Partner vielleicht. Immer wieder gerätst du in Beziehungen unter Spannung – und diese Spannung ist kaum auszuhalten. In dir ist Tumult, der nach aussen dringt. Plötzlich fühlst du dich schrecklich einsam, isoliert und eingeengt. Weiterlesen

„Psychoanalytiker werden dafür bezahlt, dass sie nichts sagen“, heißt es. „Manchmal frage ich mich, warum ich dahin gehe – der sagt ja gar nichts“, sagt ein Patient. „Sie können das Schweigen nicht aushalten“, sagt der Supervisor. „Ich bin so froh, dass Sie gerade nichts sagen“, sagt eine Analysandin tief berührt. Schweigen und dem Schweigen ausgesetzt zu sein, ist immer anders. Weiterlesen
Sigmund Freud, Melanie Klein und Wilfred Bion haben mit ihren über viele Jahre entwickelten Angst-Theorien dafür gesorgt, dass Psychoanalytiker und Psychotherapeuten heute mit diesen Grund-Theorien im Hintergrund analysieren und therapieren können. Weiterlesen

Der Psychoanalytiker hört zu, indem er gleichschwebend (= frei schwebend) aufmerksam ist. Das Unbewusste des Analytikers ist dabei auf Empfang gestellt für das Unbewusste des Patienten. Der Patient wiederum assoziiert frei, das heißt, er spricht aus, was immer ihm in den Sinn kommt. Weiterlesen
Manchmal löst ein anderer ein starkes Gefühl in uns aus: Wir fühlen uns im Kontakt mit ihm hilflos, wütend, ohnmächtig oder schuldig. Kleine Kinder können uns „wütend machen“, wenn es in ihnen selbst „irgendwie“ brodelt. Weiterlesen

Wenn Du Dein Baby nach Vojta behandelst, fühlst Du Dich vielleicht gar nicht gut. Dein Baby schreit und kann nicht mehr, aber es wird zum Weitermachen gezwungen. Mehrmals täglich. Deine Vojtatherapeutin erklärt dir vielleicht, dass dein Baby nur aufgrund von Anstrengung schreit, aber nicht aus Schmerz. Doch klingt es nicht auch nach Todesangst? Weiterlesen
Meistens können wir uns unsere Gefühle und unser Verhalten selbst erklären. Wir können uns vorstellen, wie es ist, wenn wir ärgerlich sind, warum wir es sind und wie wir uns beruhigen können. Wir können aber auch in Grenzen ahnen, was im Kopf unseres Gegenübers vorgeht. Wir können uns vorstellen, was er sich wünscht, welche Gefühle und Überzeugungen er hat, ob er die Wahrheit sagt oder lügt – und verstehen auch das. Diese Fähigkeit, uns „mentale Zustände“ in uns selbst und in anderen vorzustellen, heißt „Reflexionsfunktion“, oder auch „Mentalisierungsfunktion“.Weiterlesen

Manche glauben, dass meine Bilder KI-generiert sind. Nein – sie sind echt. Ich kann nicht malen, aber ich liebe das Malen auf meinem iPad. Alle meine Bilder hier sind selbstgemacht. In gemütlicher Arbeit am Abend vor einer Sendung wie „Traumschiff“ oder „Praxis mit Meerblick“. Ich liebe das Einfache, das Vorhersehbare. Auch meine Texte sind aus meinen eigenen Ideen entstanden, aus meinem eigenen Leiden, meinen Freuden und meinen Worten. Weiterlesen

Erlebnisse, die wir uns nicht erklären können, hatten die meisten von uns wohl schon einmal: Ein naher Angehöriger starb und wir spürten es, eine Freundin rief an und wir wussten es vorher oder wir träumten etwas von einem anderen Menschen, der uns später erzählt, dass an dem Traum etwas Wahres dran ist. Weiterlesen
Zart, zerbrechlich, zweifelhaft, nebulös, stechend, irritierend, elektrisierend, Pause. Schwach, schwebend, hoffnungsvoll, verzweifelt, feinstofflich. Aufatmen. Abwehrend, aufnehmend. Unwissend. Mutig! Sich überwindend. Horchend, klingend, sich bemühend. Haltend. Suchend, wartend. Rätselnd. Erkennend, wärmend. Aha! Und immer wieder neu. So ist das.