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Warum dauert Psychoanalyse so lange?

Manche Menschen können sich nicht berühren lassen. Körperliche oder emotionale Berührung rufen in ihnen furchtbare Gefühle hervor. Sie leiden sehr darunter, denn dadurch sind sie tief einsam und isoliert. Solch ein Grundgefühl ist ihnen jedoch oft nicht bewusst. Was sich nach außen hin zeigt, sind Angststörungen, Depressionen, Zwänge, Unruhe oder körperliche Beschwerden. In einer Psychotherapie lassen sich viele Symptome lindern oder beheben, wenn keine schwerere Grundstörung besteht. Doch bei den schwer Erkrankten kann das Leid, das ihnen wirklich zu schaffen macht, oft nicht erreicht werden. Die quälenden Symptome bleiben, weil die Zeit zu kurz und die Frequenz einer regulären Psychotherapie zu niedrig ist für eine grundlegende Erleichterung. Weiterlesen

Asymmetrische Liebe – wie damit leben?

Man liebt ihn immer noch, aber er ist schon tot. Die Mutter hat die Tochter immer mehr geliebt als den Sohn. Der Mann liebt die Frau "mehr" als die Frau den Mann. Der Patient ist in die Therapeutin verliebt und es schmerzt ihn, dass sie glücklich verheiratet i...

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Psychoanalytisches Feld: Zwischen Zweien breitet sich etwas aus

Wenn zwei sich unterhalten, entsteht etwas Drittes. Im psychoanalytischen Behandlungszimmer entsteht eine spezielle Atmosphäre zwischen Analytiker und Analysand. Manchmal scheinen Mutter oder Vater des Patienten geradezu anwesend zu sein, manchmal ist deren Ab...

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„Den Schmerz halten“ als psychoanalytische Technik

"Lerne ich in der Psychoanalyse nur, mit meinen quälenden Zuständen umzugehen, oder sind sie dann wirklich weg?" Mit dieser bangen Frage beginnen wohl viele Menschen ihre Psychoanalyse. Zuvor haben sie es manchmal mit anderen Psychotherapien versucht, in denen...

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Warum ein bis zwei gute Beziehungen reichen, um sich mit allem verbunden zu fühlen.

Ein Kuss zum Abschied auf die Stirn und wir fühlen uns glücklich. Unser Partner nimmt uns in den Arm und wir grüßen den Nachbarn viel freundlicher. Wenn unsere Hauptverbindung stimmt, dann fühlen wir uns auch mit dem Rest der Welt verbunden. Auch die Verbindung zu einem guten Freund, zum Psychotherapeuten, oder wenn wir im Krankenhaus liegen sogar zu einer Krankenschwester, können bewirken, dass wir uns generell verbundener mit uns selbst und der Welt fühlen. Weiterlesen

„Ich weiß bei anderen besser, was sie fühlen und denken als bei mir selbst“

Es ist oft schwer zu sagen, was man selbst fühlt und denkt. "Bei anderen kann ich das ganz leicht", sagt so mancher. Zu diesen Phänomenen gehört auch das "Krohns-Paradox" bei Menschen mit einer Borderline-Störung: Während man glauben könnte, die Betroffenen se...

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Wie werde ich Psychoanalytiker*in? Hilfreiche Supervisionen genießen

Psychoanalysen macht man so gut wie immer mit dem "schwierigen Patienten". Welche Psychoanalyse bereitet dem (angehenden) Analytiker keinen Kummer? Es gibt mitunter starke Verwicklungen und die Übertragungen und Gegenübertragungen können den angehenden Analyti...

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„Sorgen Sie gut für sich“ – und was, wenn wir uns dagegen wehren?

In der Psychotherapie gehen wir meistens davon aus, dass Menschen leben wollen - und davon, dass Weiches angenehmer ist als Hartes und Sich-Wohlfühlen besser ist als Qual. Therapeuten fordern ihre Patienten mitunter auf, sich diesem Guten zuzuwenden. Doch manc...

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Leben ohne eine gute innere Mutter

Manche Menschen scheinen einen Schutzmantel zu tragen: Sie wirken ausgeglichen, auch wenn der Alltag hart ist oder sie Schlimmes erlebt haben. "Meine Mutter war immer bei mir", sagt der amerikanische Psychoanalytiker Henry Parens, der zum Thema Bindung, Aggres...

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Charcot-Wilbrand-Syndrom: der Traumverlust

Menschen, die einen Schlaganfall in der hinteren Hirnregion (im "Okzipitallappen") erlitten haben, können manchmal nicht mehr träumen. Oft erst nach einigen Monaten kommt die Fähigkeit zu träumen zurück. Hier sprechen Mediziner vom "Charcot-Wilbrand-Syndrom" (...

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