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Unheimliche, angstvolle Zustände: Wie wir die Umwelt wahrnehmen, hängt auch von unseren unbewussten Erinnerungen und unseren Beziehungen ab

Wenn du in den Angst-Zustand kommst, fühlt es sich vielleicht an, als sei deine Haut ganz fragil. Die Umwelt kommt dir bedrohlich vor. Es ist, als bebte die Erde, obwohl sie still steht. Es ist, als sei die Luft vergiftet oder als sei alles „verstrahlt“. In diesem Zustand hast du vielleicht Angst, deinen Verstand zu verlieren. Weiterlesen

Christopher Bollas: Wenn die Sonne zerbricht (Buchtipp)

Wer sich für die Psychoanalyse der Psychosen interessiert, wird viel Wertvolles im Buch des Psychoanalytikers Christopher Bollas (IPA) finden: „Wenn die Sonne zerbricht – das Rätsel der Schizophrenie“ (Klett-Cotta 2019). Bollas beschreibt seinen langen Weg von seiner Arbeitsstelle in einer Einrichtung für psychotische Kinder (East Bay Activity Center, EBAC) über seine Ausbildung zum Psychoanalytiker in der British Psychoanalytical Society bishin zu seiner Praxistätigkeit in den USA. Weiterlesen

Filmtipp: Beautiful Mind

Der Film „Beuatiful Mind – Genie und Wahnsinn“ aus dem Jahr 2001 erzählt – mit Variationen – die wahre Geschichte des Mathematikers John Nash (1928-2015), der mit knapp 30 Jahren an einer Paranoiden Schizophrenie erkrankte. Der Film bezieht den Zuschauer in das psychotische Erleben des Mathematikers mit ein, weil wichtige Hauptpersonen zu Beginn des Films keinen Zweifel an deren Echtheit lassen. John Nashs langer Weg zur Gesundung gelingt ihm, indem er seine Wahn-Figuren als nicht real erkennt. Weiterlesen

Warum Denken und Fühlen in der Psychose oft schwierig ist und konkretistisches Denken überwiegt

Der britische Psychoanalytiker Wilfred Bion (1897-1979) stellte viele Theorien über das Denken und Fühlen auf. Er beschäftigte sich intensiv mit dem Thema „Psychose“ und mit der Frage, warum psychotische Patienten oft nur schwer denken und fühlen können. Bions ehemaliger Analysand James Grotstein (1925-2015) beschreibt seine Theorien sehr verständlich. In seinem Buch „A Beam of Intense Darkness“ (Karnac, 2007) schreibt Grotstein: Weiterlesen