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Konversionsstörung, Arc de Cercle und psychogene nichtepileptische Anfälle (PNEA)

Verbotene Wünsche, Gefühle, Gedanken oder Phantasien drücken sich manchmal in körperlichen Symptomen aus, die den ursprünglichen Gedanken widerspiegeln. Sie stellen das ursprünglich Gedachte/Gefühlte/Phantasierte symbolisch dar. Solche Symptome heißen "Konvers...

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Rechter inferiorer frontaler Kortex (rechter IFC)

Der rechte inferiore frontale Kortex (right inferior frontal cortex, right IFC) ist aktiv, wenn ein Mensch (willentlich, bewusst, per „Denken“, „kognitiv“) nicht auf negative Reize reagiert. Dieses „Nicht-Reagieren“ oder „Wenig-Reagieren“ ist verbunden mit einer geringen Aktivität in Hirnteilen, die für Gefühle (das „affektive System“) zuständig sind (z.B. Amygdala oder Insula).

Komorbidität ist in Wirklichkeit oft eine Symphonie verschiedener Leiden

Als „Komorbidität“ (Begleiterkrankung) bezeichnen Ärzte und Psychologen eine Erkrankung, die zu einer eigentlichen Haupterkrankung hinzukommt (lateinisch: com = zusammen, morbus = die Krankheit). Beispiel: Wer hauptsächlich an einer Essstörung leidet und daraufhin eine Angststörung entwickelt, der weist als Hauptleiden die Essstörung und als Komorbidität die Angststörung auf. Häufig lässt sich jedoch gerade in der Psychologie nicht so einfach sagen, was „Hauptleiden“ und was „Begleiterkrankung“ ist. Meistens greifen die Symptome ineinander über. Wer eine Angststörung hat, ist oft auch depressiv – und umgekehrt. Wer ein Alkoholproblem hat, der wurde meistens durch eine dahinterliegende Grundstörung süchtig. Wichtig ist es, die komplexen Ursachen der verschiedenen Symptome zu erkennen.Weiterlesen

Cox-Modell

Das Cox-Modell wird auch als proportionales Hazard-Modell bezeichnet. Mit einem Cox-Modell wird gemessen, welchen Einfluss mehrere Variablen gleichzeitig auf eine Zielvariable haben. Mit dem Cox-Modell können auch die Hazard-Raten von zwei Gruppen gleichzeitig geschätzt werden.

Linktipp:

A. Ziegler et al.:
Überlebenszeitanalyse: Die Cox-Regression.
Statistik-Serie der Deutschen Medizinischen Wochenschrift (DMW)
Artikel Nr. 17, Thieme-Verlag
http://rbsd.de/PDF/DMW/DMW-2007-S1-17.pdf

Absolutes Risiko

Wenn in Studienergebnissen das „absolute Risiko“ präsentiert wird, dann sollten wir als Leser etwas über „absolute Zahlen“ erfahren (leider werden in Artikeln nicht immer alle Zahlen genannt). Beispiel: An der Krankheit X versterben normalerweise 20 von 1000 Menschen. Unter dem Einfluss des schlechten Medikamentes Y versterben 26 von 1000 Menschen an der Krankheit X. Das absolute Risiko beträgt dann „6 von 1000 mehr“, also 6 Promille. Weiterlesen

Ψ (Psi) – was ist das?

? ist der griechische Buchstabe "Psi". Es ist das traditionelle Zeichen für die Psychologie. Wer ein ? oder auch andere griechische Buchstaben auf seiner Website abbilden möchte, der findet den dazugehörigen HTML-Code auf der Website SELFHTML.org.
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NMDA-Rezeptoren, Glutamat und GABA

Der N-Methyl-D-Aspartat-Rezeptor (NMDA-R) ist ein Glutamatrezeptor, also ein Eiweiß, das in der Nervenzellmembran sitzt und den Stoff Glutamat aufnimmt. Der NMDA-Rezeptor spielt eine wichtige Rolle beim Lernen, für das Gedächtnis, die Motorik und die Emotionen. Er steuert unter anderem den Stoffwechsel des Acetylcholins. Weiterlesen

Effektstärke (ES)

Die Effektstärke ist ein Maß, mit dem der Erfolg einer Therapie beurteilt werden kann. In Studien zur Psychotherapie misst man damit, in welchem Ausmaß sich therapierte Patienten besser fühlen als solche, die keine Therapie erhalten haben, weil sie beispielsweise noch auf der Warteliste standen (Kontrollgruppe). Effektstärken werden unterschiedlich bewertet und sind sehr umstritten. Weiterlesen

Wissenschaftlicher Beirat Psychotherapie (WBP) untersucht Psyvhotherapieverfahren

Seit Inkrafttreten des Psychotherapeutengesetzes (PsychThG) 1999 gibt es den Wissenschaftlichen Beirat Psychotherapie (WBP). Seine Aufgabe ist es, Gutachten darüber zu erstellen, ob ein Psychotherapieverfahren wissenschaftlich anzuerkennen ist oder nicht. Diese Aufgabe ist im Paragraph 11 des Psychotherapeutengesetzes festgehalten. Der WBK besteht aus sechs Ärzten aus den Bereichen Psychiatrie, Psychosomatische Medizin und Kinderpsychiatrie sowie aus sechs Psychologischen Psychotherapeuten. Der WBP hat Regeln erarbeitet, nach denen die Wirksamkeit von Psychotherapieverfahren untersucht werden soll.

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dieser beitrag wurde erstmals veröffentlicht am 26,3,2008
aktualisiert am 22.1.2024

Kollusion ist …

... wenn zwei Menschen mit gegensätzlichen bzw. sich ergänzenden Anteilen der Persönlichkeit aufeinandertreffen und sich dann ergänzen. Derjenige, der Bewunderung sucht, trifft auf denjenigen, der ihn bewundert. Derjenige, der Angst hat, trifft auf denjenigen,...

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