23.02.2012.

ADHS-Vortrag für GrundschullehrerInnen
am 3.12.2011 in Stommeln

Kaum ein Thema sorgt für mehr Aufregung als das Aufmerksamkeitsdefizit-(Hyperaktivitäts-)Syndrom (AD(H)S). Gerade in der Grundschule wird es für viele Eltern, LehrerInnen und Kinder aktuell. Die vielen Informationen zu ADHS sind kaum noch zu bewältigen. Daher möchte ich in einem Vortrag einen Überblick über die verschiedenen Sichtweisen und Therapieformen zu ADHS geben. Der Vortrag findet statt am Samstag, dem 3. Dezember 2011 von 10-12 Uhr im Martinushaus, Venloer Straße 546, 50259 Pulheim-Stommeln. Er richtet sich speziell an GrundschullehrerInnen, doch auch andere Interessierte sind willkommen, falls das Angebot nicht ausgebucht ist. Maximale Teilnehmerzahl: 30. Preis: 5 Euro. Anmeldung per E-Mail hier möglich. (Text: © Dunja Voos, Bild: © Claudia Hautumm, Pixelio)

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Wer hat’s erfunden? Unterschiedliche Begriffe
von Psychiatern und Psychoanalytikern

Psychiater und Psychoanalytiker sind ja nicht gerade die besten Freunde. Während die Psychiater vergleichsweise schnell mit Diagnosen und Medikamenten zur Hand sind, verhalten sich die Psychoanalytiker meistens zurückhaltender – sie beobachten erst einmal, was denn in der Beziehung genau passiert. Von “gesund” und “krank” sprechen Psychoanalytiker seltener – genauso, wie sich viele Menschen, die an Ängsten, Depressionen und Unruhe leiden, selbst nicht als “krank” bezeichnen würden. Störungen, die in der Psychoanalyse schon lange bekannt sind und behandelt werden, erhalten durch neue Namensgebungen in der Öffentlichkeit ihre Aufmerksamkeit. Oft hat man das Gefühl, die Störungen seien brandneu und gerade entdeckt. Dabei wird vieles, was längst bekannt ist, nur in neuen Kleidern präsentiert. (Text: © Dunja Voos, Bild: © Tobias Stepperr, Pixelio) [Weiterlesen...]

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Zukunfts-Albtraum ADHS: Aufklärungskampagnen auch auf Bundesebene pharmagesteuert?

“ADHS und Zukunftsträume” (www.adhs-zukunftstraeume.de) – so lautet der Name einer “Informationskampagne”, die vom Pharmaunternehmen Shire gesteuert wird. Shire vertreibt das Medikament Equasym® (Wirkstoff: Methylphenidat), das zur Behandlung des Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätssyndroms (ADHS) eingesetzt wird. Die Agentur, die Shire bei ihrer Öffentlichkeitsarbeit unterstützt, ist die Agentur Isgro, die bereits mit dem Schlagwort “Best Practice” in Bezug auf die ADHS-Aufklärung versehen wurde (“Kleine Krieger ganz groß”, PDF). (Text: © Dunja Voos, Bild: © Screenshot-Ausschnitt www.adhs-zukunftstraeume.de) [Weiterlesen...]

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Sind Sie vielleicht eine “Too-good-Mother”?

Wer ein Baby hat, das zu viel schreit, schlecht schläft oder wenig isst, zweifelt verständlicherweise leicht an sich selbst. Welche Eltern wollen nicht ihr Kind zufrieden stellen? Sie versuchen alles – und doch: Das Baby ist unruhig und unzufrieden. Manchmal kann es sein, dass man das Baby “zu sehr” zufrieden stellen möchte. Babys, die zu viel schreien, schlecht schlafen oder wenig essen, haben vielleicht eine “zu gute Mutter”. Der amerikanische Kinderpsychiater Donald W. Winnicott sagte in den 60iger Jahren, dass eine Mutter nur “gut genug” (good enough) – also ausreichend einfühlsam – sein müsse. Viele Mütter sind jedoch allein auf sich gestellt, haben keine Entlastung und wollen das allerbeste geben. Ist die Mutter dann “zu gut” (too good), zu angepasst an die Bedürfnisse des Kindes, dann hat das Kind manchmal zu wenig Raum, um sich selbst kennenzulernen oder um einzuschlafen. (Text: © Dunja Voos, Bild: © Günter Havlena, Pixelio) [Weiterlesen...]

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ADHS und Sucht

Wissenschaftler sind sich noch nicht einig darüber, ob Patienten mit einer Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) öfter an Süchten leiden als Menschen ohne ADHS. Auch wird immer wieder neu diskutiert, ob die Behandlung mit dem Wirkstoff Methylphenidat (z. B. Ritalin®) die Gefahr erhöht, später an einer Sucht zu erkranken. Wie hoch der Anteil der ADHS-Patienten unter Menschen mit einem Suchtproblem ist, das erforscht seit 2004 das Zentrum für Interdisziplinäre Suchtforschung der Universität Hamburg (ZIS). Leiter der Studie ist der Direktor des ZIS, Professor Christian Haasen. (Text: © Dunja Voos, Bild: © Raphael Rohe, Pixelio) [Weiterlesen...]

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Konferenz ADHS

Die “Konferenz ADHS” ist ein Zusammenschluss von Menschen, die sich kritisch mit dem Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätssyndrom (ADHS) befassen. Hier finden Patienten Informationen, die sonst nicht so leicht zu finden sind. Ins Leben gerufen wurde die Konferenz ADHS von dem Diplom-Psychologen Hans-Reinhard Schmidt. Ich selbst freue mich, Mitglied der Konferenz ADHS zu sein. Weitere Mitglieder sind unter anderen: Prof. Manfred Gerspach, Dr. Hans Hopf, Dr. Claus Koch, Prof. Dieter Mattner, Dr. Terje Neraal, Dr. Annette Streeck-Fischer, Dr. Hans von Lüpke uvm. (Text: © Dunja Voos, Bild: © Screenshot www.adhs-konferenz.de)

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MPI: Mainzer Psychoanalytisches Institut –
Hilfe auch für Kinder und Jugendliche

Das Mainzer Psychoanalytische Institut (MPI) bietet psychoanalytische Therapien sowohl für Erwachsene als auch für Kinder und Jugendliche an. Für Kinder/Jugendliche gibt es eine extra Info-Seite: www.psychoanalyse-mainz.de/hilfe_kinder.htm. Wer in der Nähe von Mainz wohnt und eine psychoanalytische Therapie beginnen möchte, der kann sich einfach an die psychotherapeutische Ambulanz des MPI wenden. Kontakt: Martin-Luther-Straße 47, 55131 Mainz, Tel. 06131-501738, info@mpi-mainz.de. (Text: © Dunja Voos, Bild: © Screenshot MPI, www.psychoanalyse-mainz.de)

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G-BA: Neue Richtlinien zu Ritalin

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat eine neue Richtlinie zur Verordnung von Ritalin erstellt. Die Pressemitteilung vom 16. September 2010 trägt die Überschrift: “Zum Schutz von Kindern und Jugendlichen – Verordnung von Stimulantien nur in bestimmten Ausnahmefällen.” [Weiterlesen...]

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ADHS: Wolfgang Bergmann heute im Deutschlandradio Kultur

Der Kinderpsychologe Wolfgang Bergmann gab heute (7.10.2010) im Deutschlandradio Kultur ein Interview zum Thema ADHS. Er sprach über den unseligen ADHS-Begriff, die Unsicherheiten bei der Diagnose, über die neuen Methylphenidat-Richtlinien des Gemeinsamen Bundesausschusses sowie über eine neue Studie aus den USA (“Rund eine Million falsche ADHS-Diganosen bei Kindern in den USA”). Nachzulesen ist der Beitrag hier. Links zu den Studien hier: (Text: © Dunja Voos, Bild: Screenshot Deutschlandradio) [Weiterlesen...]

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“ADHS-Bogen” gibt erste Hinweise auf ADHS
- Anwendung jedoch problematisch

Immer wieder werde ich gefragt, ob es einen einfachen ADHS-Fragebogen bzw. ein orientierendes ADHS-Screening gibt. Ja, so etwas gibt es und wird auch angewendet. Sie finden solch einen Fragebogen zum Beispiel auf der Website des Zentralen ADHS-Netzes. Hier ist der “ADHS-Bogen” von Manfred Döpfner und Gerd Lehmkuhl abgebildet. Allerdings können solche Fragebögen nur Anhaltspunkte geben. (Text: © Dunja Voos, Bild: © Birgit H., Pixelio) [Weiterlesen...]

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SBB-HKS 11-18: ein “ADHS-Test”

Der “SBB-HKS 11-18″ ist ein “Selbstbeurteilungsbogen für Hyperkinetische Störungen” für Kinder und Jugendliche von 11-18 Jahren. Entwickelt wurde der SBB-HKS unter anderem von dem Kölner Kinderpsychologen Professor Manfred Döpfner. Der SBB-HKS wurde inzwischen zum “SBB-ADHS” weiterentwickelt. Auf der Website des Zentralen ADHS-Netzes ist ein Beispielfragebogen des “SBB-HKS 11-18″ abgebildet (ganz unten). [Weiterlesen...]

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DISYPS II – eine Sammlung von “ADHS-Tests”.
Beeindruckend – aber auch sinnvoll?

“Wie kann ich testen lassen, ob mein Kind ADHS hat?” Kaum eine Frage stellen sich besorgte Eltern häufiger. Nun: Den Test auf ADHS gibt es nicht. Es gibt viele kleine Bausteine. Eine ganze Testbatterie findet sich im “DISYPS”, dem Diagnostik-System für psychische Störungen im Kindes- und Jugendalter nach ICD 10/DSM IV. Entwickelt wurde das DISYPS unter anderem von dem Kinderpsychologen Manfred Döpfner und dem Kinderpsychiater Gerd Lehmkuhl. Das ursprüngliche DISYPS hieß “DISYPS-KJ” (“KJ” = Kindes- und Jugendalter), das neu überarbeitete Nachfolge-System nennt sich “DISYPS II”. Das System ist komplett für 133 Euro bei der Testzentrale erhältlich. Wie sinnvoll diese Tests sind, darüber debattieren die Wissenschaftler lebhaft.(Text: © Dunja Voos, Bild: © Verlag Hans Huber) [Weiterlesen...]

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