Was für eine Befreiung. Wenn man merkt, dass man den, den man am meisten liebt, auch hassen darf. „Mama, ich hasse Dich!“ Dass das Kind sich traut, das zu sagen, kann bedeuten, dass es sich gewiss ist, dass die Mutter deswegen nicht wegläuft. Es ist leicht, jemanden zu hassen, den man kaum kennt. Aber es ist oft schwer, jemanden bewusst zu hassen, der einem nahesteht. Mit Erlaubnis zu hassen, kann auf gewisse Art Lebensfreude hervorrufen und von depressiver Stimmung befreien. Hass ist auch Vitalität. Hass enthält viel Kraft, die für Gutes genutzt werden kann. Weiterlesen
„Du sollst nicht töten. Du sollst pünktlich sein. Du sollst nur eine Stunde am Tag dein Handy benutzen. Und keine rassistischen Bemerkungen!“ Und so weiter. Wir können aber auch sagen: „Fühlst Du, dass der andere genau so fühlt wie Du? Ihn machen dieselben Dinge froh und ihn schmerzen dieselben Dinge wie Dich.“ Das reicht. (Inspiriert von Gert Scobel)
Auch sie liebt ihn. Er ist die Quelle der Eifersucht. Also bringe ich nicht sie um, sondern ihn. Dann habe ich immer noch sie, mit der ich mein Leid teilen kann“, denkt die Träumerin. Weiterlesen
Es ist so zäh. Die Tür geht auf. Müde Augen begegnen sich. Beide denken: „Nicht schon wieder.“ Doch die Pflicht, sie ruft.Weiterlesen