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Medikamente bei ADHS: kurz notiert

In der Thieme-Zeitschrift Fortschritte der Neurologie und Psychiatrie (2015: 83: 676-685) geht es um das lang wirksame Lisdexamfetamindimesilat (LDX, Elvanse®, Pharmazeutische Zeitung), das zur Behandlung von ADHS eingesetzt wird. LDX ist eine Verbindung von d-Amfetamin und der Aminosäure L-Lysin. Das d-Amfetamin wird nur langsam freigesetzt, weil es erst in den roten Blutkörperchen (Eryhtrozyten) vom L-Lysin befreit wird. Andere Medikamente zur ADHS-Behandlung sind zum Beispiel: Mehthylphenidat (MPH, z.B. Ritalin® oder Concerta®) und das Nicht-Stimulans Atomoxetin (ATX). Weiterlesen

Verwirrung ist Zerstörung

Hält die Grenze? Erkennt er, was ich wirklich denke? Ich teste es aus, weil ich Angst habe. Angst davor, durchsichtig zu sein. Ich verwirre ihn. Nein, er sieht nicht, was ich wirklich meine. Erleichtert stelle ich fest, dass die Grenze hält. Durch meine Verwir...

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Wie werde ich Psychoanalytiker*in? Bei aller Erfahrung mit Kritik neu umgehen lernen

Wer Psychoanalytiker wird, ist oft schon in einem anderen Beruf erfahren. Er oder sie hat Kinder oder blieb kinderlos, kennt Scheidungen, Gerichtsverhandlungen, Hausbau, eigene Psychoanalysen, Bürgergeld, spirituelle Krisen, psychotherapeutische Schulen, hunde...

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Negativer Ödipuskomplex

Vom negativen Ödipuskomplex spricht man, wenn das Kind den gleichgeschlechtlichen Elternteil begehrt: Das Mädchen will die Mutter ganz für sich haben, der Junge den Vater. Der "Ödipuskomplex" ist eigentlich immer eine Zusammensetzung aus dem positiven Ödipusko...

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Was würde Freud zum Sexualkundeunterricht sagen?

Die Jugendlichen freuen sich auf den Sexualkundeunterricht und dann sind sie enttäuscht: Ein bisschen Tampon, ein bisschen Kondom, die Entwicklung des Fötus, und die Wirkung der Pille. Doch die eigentlichen Fragen bleiben unbeantwortet. "Bin ich mit meinen kom...

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Ent-hüllt! Die Beschneidung von Jungen – nur ein kleiner Schnitt? (Buchtipp)

"Die Vorhaut ist doch nur ein nutzloses Häutchen", hörte ich eine Mutter sagen, die ihren Sohn aufgrund von Entzündungen operieren lassen wollte. Doch die Vorhaut (lateinisch "Praeputium") ist eng mit Nerven durchzogen und ermöglicht eine befriedigende Sexuali...

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Psychoanalytiker werden – eine Alternative nicht nur für Ärzte

Wer hierzulande Psychoanalytiker wird, ist meistens Arzt oder Psychologe - doch auch Akademiker anderer Fachrichtungen können eine Psychoanalyse-Ausbildung machen. Ärzte, die keinen Facharzttitel haben und nicht im Gesundheitssystem arbeiten möchten, können de...

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Buchtipp: Worte, die berühren

"Eine Psychoanalytikerin lernt sprechen" lautet der Untertitel des Buches "Worte, die berühren" von Danielle Quinodoz (quinodoz.com). Allein diese Zeile hat mich so berührt, dass ich das Buch beim Verlag Brandes & Apsel bestellt habe. Die Genfer Psychoanal...

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Mehr als ein Teddy: Winnicott über das Übergangsobjekt und den Übergangsraum. Warum er keine Mandalas mochte und das Squiggle-Spiel erfand.

Donald Woods Winnicott (1896-1971) war ein britischer Kinderarzt und Kinderpsychoanalytiker. Er prägte zum Beispiel die Begriffe „Übergangsobjekt“ (1953) und „Übergangsraum“. Ein Übergangsobjekt ist ein Objekt, das die Verbindung zwischen Säugling und Mutter herstellt, wenn sie nicht da ist. Das Übergangsobjekt macht es dem Kind möglich, eine Trennung auszuhalten. Es dient als Verbindungsstück zwischen ihm selbst und der Mutter, also zwischen Subjekt und Objekt, zwischen Innenwelt und Außenwelt. Weiterlesen

Transference Focused Psychotherapy (TFP) verbessert Bindung bei Borderline-Störung

Wie gut wirkt eine spezielle Form der Psychoanalytischen Psychotherapie bei der Borderline-Störung? Eine Arbeitsgruppe um Kenneth N. Levy (Pennstate University, USA), Otto Kernberg und Kollegen gingen dieser Frage in einer randomisiert-kontrollierten Studie (2...

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