Wer Psychoanalytiker werden möchte, hat mehrere Möglichkeiten. Beispielsweise führt die DPV-Ausbildung zum Berufsziel „Psychoanalytiker DPV“. Es gelten die Ausbildungsrichtlinien der DPV. Ärzte, Psychologen und Akademiker anderer Fachrichtungen können diese Ausbildung machen. Wenn man die DPV-Ausbildung mit der Weiterbildung nach der ärztlichen Weiterbildungsordnung (WBO) bzw. dem Psychotherapeutengesetz (PTG) kombinieren möchte, muss man Arzt oder Psychologe sein. Die DPV-Institute bilden auch Weiterbildungen nach der WBO bzw. dem PTG an. Weiterlesen
Ich habe einen guten Gang. Der liegt weit unterirdisch. Die anderen sehen ihn nicht. Ich muss ihn verheimlichen, denn er ist mein Überlebensgang. Nur manchmal, da könnte er etwas Luft vertragen. Oben sind andere Schichten. Es sind Abwehrschichten. Vordergründig sind dort Kämpfer, die mit der Außenwelt kämpfen. Sie stehen mit den Männlein im unteren Gang in Kontakt. „Hast du sie noch alle gut im Griff?“, frage ich aus der Tiefe. „Ja, alle im Gefecht!“, rufen die Männchen von oben. „Du kannst ganz beruhigt sein!“ Weiterlesen
Als Psychoanalytiker kann man klarifizieren, konfrontieren, Gesagtes markieren, Übertragungsgeschehen und Konflikte deuten, Widerstandsdeutungen geben, Zusammenhänge herstellen und vieles mehr. Aber ganz besonders kann man mit gleichschwebender Aufmerksamkeit, also in einem meditativen Zustand, da sein. Diese Präsenz ist für den Patienten deutlich spürbar und die verstoffwechselnde Wirkung ist schwer zu erklären – man muss es selbst erfahren. Es fühlt sich manchmal so an, als werde die eigene Seele von einer anderen Seele berührt. Daraus können Halt, Veränderung und tiefe Beruhigung entstehen. Weiterlesen