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Psychoanalyse: Manchmal wird der reale Mangel außen unterschätzt

"Die Patientin ist so anhänglich, weil es ihr an stabilen inneren Objekten mangelt", lese ich. Doch sie ist auch so anhänglich, weil es ihr an stabilen äußeren Objekten mangelt. Immer wieder konzentriert man sich bei Patienten mit einer "abhängigen Persönlich...

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„Mein Kind muss lernen, dass ich wieder zu zweit bin!“

"Jetzt sind mein Freund und ich schon zwei Jahre zusammen, aber mein Kind macht immer noch einen Riesen-Aufstand, wenn er bei mir übernachten will! Es muss kapieren, dass es mich nicht mehr für sich alleine hat. Es muss kapieren, dass es nicht immer im Mittel...

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Ein Engel.

nachtlichter

Das Baby neben mir schreit. Es ist schon lange dunkel, doch die Fahrt wird noch Stunden dauern. Ich weine. Leise in mich hinein. Wie soll ich das schaffen? Jetzt muss ich auch noch tanken. Trunken vor Müdigkeit stolpere ich zur Zapfsäule. Die frische Luft schmerzt in den Lungen. Ich gehe in die Tankstelle, um zu zahlen. Neben mir eine Frau. Mit haltgebenden Augen. Mit langen Locken. Sie lächelt mich an. Zuversicht kommt wie ein Hauch. Ich atme auf. Aufgetankt. Die Kraft, die sie mir gibt, reicht aus. Wir kommen sicher zu Hause an. (Text & Bild: © Dunja Voos) Weiterlesen

Wichtig bei Einsamkeit: Emotionale Berührung und Vertrauen

Einsamkeit fühlt sich hart an. Viele leiden unter ihrer Partnerlosigkeit, so manch einer hat gar keine Familie. Manche Menschen sind durch einen Wechsel der sozialen Schicht in die Einsamkeit geraten, andere durch Auswanderung oder Flucht. Viele haben in der ...

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Die Welt voller Amuse-Gueules

"Herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Prüfung", sagt der Lehrer und legt seine warmen Hände um meine Hand. "Na? Hamm'wers geschafft?", sagt der beste Freund und klopft mir auf die Schulter. "Es macht Spaß, mit dir Musik zu machen", sagt der Kollege und pack...

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Tönen (Afonesis) bei der Geburt – eine wunderbare Technik

„Schade, dass ich vom ‚Tönen‘ bei der Geburt meiner ersten beiden Kinder nichts wusste. Erst beim dritten Kind stand mir die Technik des Tönens zur Verfügung. Ich musste nicht mehr ungezielt irgendwo hinschreien, sondern konnte das Tönen nutzen, um meinen Schmerz zu kanalisieren“, sagt eine Mutter. Besonders in Geburtshäusern wird das „Tönen“ (Afonesis) unter der Geburt angewendet. Gelernt werden kann es bei Hebammen, in Geburtsvorbereitungskursen in Geburtshäusern, seltener in Krankenhäusern. Beim Tönen begleitet die Frau jede Wehe mit einem langgedehnten Ton. Meistens fangen die Frauen mit einem tiefen „Uuuuh“ an. Je weiter die Geburt fortschreitet, desto näher kommen die Töne dem „Auuua“ oder „Aah“. Häufig ruft das Tönen in Vorbereitungskursen Scham hervor. Doch wenn die Geburt losgeht und die Hebamme die Schwangere in dieser Methode unterstützt, kommen die Töne bei vielen Gebärenden von ganz alleine, weil sie so wohltuend sind.

Nicht allein

Hebammen, die sich mit dem Tönen auskennen, tönen während der Wehen mit der Frau mit – natürlich nur dann, wenn es der Frau gut tut. Das kann der Gebärenden das Gefühl geben, dass sie nicht allein ist. Sie wird wortlos begleitet.

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Afonesis: Geführtes Tönen

Bindungsanalyse: Nabelschnur zur Seele

Mütter und Väter, die bereits in der Schwangerschaft eine bewusste Bindung zu ihrem ungeborenen Kind aufbauen, berichten häufig über das Gefühl einer tiefgreifenden Bindung. Diese Eltern fühlen sich oft sehr viel sicherer bei der Geburt und auch in der Zeit d...

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Sexuelle Gefühle beim Stillen

Dass Mütter sexuelle Gefühle beim Stillen haben können, habe ich meistens in psychoanalytischen Texten von Männern gelesen. Doch nun habe ich in einem Forum auf urbia.de einen Thread entdeckt, der bestätigt: Ja, diese Gefühle können durchaus geweckt werden un...

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Familienlos

familie

Früher waren sie alle noch da. Die Geburtstagsfeiern fanden immer statt. Dann starben Oma und Opa, trennten sich Onkel und Tante, zog man weg, weil man ja beruflich flexibel sein muss. Nun schaut man sich um: Wo sind sie alle hin? Die Daten im Jahr sind immer noch dieselben. Stichtage versetzen mir einen Stich. Man ersehnt sich Familie. Und sieht, wie die Nachbarin ihre demente Schwiegermutter entkräftet zum Arzt fährt. So will man’s doch auch nicht. Wie will man’s dann? Man will eine Familie ohne Zwang. Man will sprechen können, mit Sorgen auf ein offenes Ohr treffen, verstanden werden, verbunden sein, die Geburtstage wieder in den Kalender eintragen. Weiterlesen

Ich will das nicht so.

Achtung! Ich werde gleich einen Annäherungsversuch starten. Ich habe dich schon im Blick. Im Visier. Ich weiß, dass du mir nicht geben wirst, was ich brauche. Ich habe diese Erfahrung abertausende Male gemacht. Ich werde 100 Arten haben, dich zu fragen und do...

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