Manche sagen, dass wir für unser Unbewusstes keine Verantwortung tragen können, weil es ja eben „un-bewusst“ ist. Auch unsere tiefen Träume sind unbewusst. Sigmund Freud sagt hierzu:Weiterlesen
Wenn wir einen Patienten vor uns haben, der durch starkes Rauchen sein Leben zerstört, wenn wir zusehen müssen, wie jemand in sein Unglück rennt, dann sind wir geneigt, mit ihm zu verhandeln. Wir appellieren an seine Einsicht: „Schau doch mal!“, sagen wir. Doch in der Psychoanalyse geht es um etwas ganz anders: Es geht darum, dass wir uns in die Welt des Analysanden begeben und zusammen mit ihm diese Welt erkunden. Weiterlesen
„Join-up“ ist ein vom „Pferdeflüsterer“ Monty Roberts geprägter Begriff. Es dient dazu, das Vertrauen des Pferdes zu gewinnen. Es ist ein umstrittener Begriff in Bezug auf die Pferde-Erziehung. Mir selbst fällt der Begriff jedoch immer wieder ein, wenn ich einem neuen Patienten gegenübersitze. Irgendwann gibt es da zum ersten Mal den Moment der Begegnung (Now Moment). Man blickt sich in die Augen oder man hört einander zu und auf einmal ist da ein kurzer Moment, in dem beide verstanden haben: Jetzt ist eine Begegnung zustande gekommen. Weiterlesen
Seit April 2017 können die Kurzzeittherapien 1 (KZT 1) und 2 (KZT 2) beantragt werden. KZT 1 = bis zu 12 Stunden Einzeltherapie je 50 Minuten. KZT 2 = ebenfalls bis zu 12 Sitzungen Einzeltherapie je 50 Minuten. Beide Therapien müssen bei der Krankenkasse beantragt und von ihr genehmigt werden (Formulare PTV1 und PTV2), aber ein Gutachterverfahren ist nicht notwendig. Nachdem der Therapeut den Antrag gestellt hat, muss die Krankenkasse innerhalb von drei Wochen antworten. Der Antrag auf eine KZT geht nur dann zum Gutachter, wenn der Patient innerhalb von zwei Jahren nach Ende einer vorherigen Therapie erneut eine Therapie machen möchte. Die KZT 2 kann frühestens nach sieben Stunden KZT 1 beantragt werden. (Quelle: Psychotherapierichtlinie 2021, G-BA, PDF)Weiterlesen