Wer leichtfertig sagt, Schwangerschaft sei keine Krankheit, war vermutlich selbst noch nicht schwanger. Auch Indianer kennen Schmerzen. Gerade zu Beginn der Schwangerschaft, wenn von außen noch nichts sichtbar ist und der volle Einsatz im Beruf gefordert wird, kann es schon wie eine Krankheit sein. Viele Frauen fühlen sich unendlich müde, manche werden von schrecklicher Übelkeit geplagt oder sie haben Blutungen, die sie in furchtbare Sorge um ihre Frucht versetzen. Auch heute noch sterben Frauen bei einer Entbindung. Weiterlesen
Menschen mit einem Asperger-Syndrom sind emotional nahezu genauso empathisch wie Menschen ohne Asperger-Syndrom. Das ist das Ergebnis von Voruntersuchungen einer noch laufenden Forschungsarbeit des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung, Berlin. Empathie setzt sich nämlich aus zwei Komponenten zusammen: Aus einem kognitiven Anteil, also wenn wir über einen anderen nachdenken, und einem affektiven Anteil, also wenn wir emotional erfassen, wie der andere sich fühlt. Weiterlesen
„Die kumulative Wahrscheinlichkeit ist die Gesamtwahrscheinlichkeit bis zu einem bestimmten Punkt einschließlich.“ Danke! Dieses Buch ist auch für Mediziner hilfreich: „Wirtschaftsmathematik für Dummies“ von Christoph Mayer, Sören Jensen und Suleika Bort (Hrsg.), Copyright © 2009 WILEY-VCH Verlag GmbH & Co. KGaA, Weinheim, http://www.wiley-vch.de/books/sample/3527703756_bapp.pdf, Link zu amazon.
Je mehr Eltern über die normale psychische Entwicklung des Kindes wissen, desto sicherer werden sie und desto besser können sie seine Bedürfnisse befriedigen. Schon Kinder können lernen, was Babys und Kleinkinder brauchen und wie sie ihre Bedürfnisse äußern. Der Münchener Bindungsforscher Karl-Heinz Brisch hat auf der Grundlage von Erkenntnissen des Psychoanalytikers Henri Parens das Programm „B.A.S.E®-Babywatching“ entwickelt. Weiterlesen
Der Wirkstoff Hydroxyzin (Medikamentenname: Atarax®, UCB-Pharma) ist gleichzeitig ein Beruhigungsmittel und ein Antihistaminikum. Er setzt sich auf die H1-Rezeptoren der Zellen und blockiert sie. Hydroxyzin wirkt beruhigend. Der Name Atarax®, den die Pharma-Firma UCB sich als Medikamentennamen für diesen Wirkstoff ausgedacht hat, ist zurückzuführen auf das griechische Wort „ataraktos“, was „nicht beunruhigt“ heißt. Beruhigungsmittel heißen daher auch „Ataraktika“. Eine andere Bezeichnung für diese Wirkstoffgruppe ist „Tranquillizer“ („Ruhigsteller“). Da Hydroxyzin angstlösend wirkt, wird es auch als „Anxiolytikum“ (Lyse = Auflösung) bezeichnet. Hydroxyzin wird eingesetzt bei Ängsten, Zwängen, Schlafstörungen, aber auch bei Psychosen sowie bei Nesselsucht (Urtikaria). Es beeinflusst das Histamin H1, das Serotonin, das Dopamin und die alpha-1-Adrenorezeptoren.
Strukturformel auf Wikipedia
So sehen die Tabeltten aus (Wirkstoff: Hydroxyzin. Medikamentenname: Atarax)
www.emedicinehealth.com: Hydroxyzin
Das sagen Patienten zu Atarax®:
www.depri.ch: Atarax
www.eve-rave.ch: Atarax
Verwandte Artikel in diesem Blog:
Kurzfristig kann sich der Körper an stressige Situationen anpassen. Wenn wir in einer Prüfungsphase sind, ist unser Blutdruck vielleicht eine Weile erhöht. Der Körper setzt den äußeren Anforderungen etwas entgegen. Er befindet sich nicht in einer Homöostase, also einem Gleichgewicht, sondern in einer Allostase. Er ist in einer veränderten Verfassung, um mit den äußeren Anforderungen zurecht zu kommen. Ist die Belastung vorbei, findet der Körper zurück zu seinem Gleichgewicht. Bleibt die Anforderung bzw. die Reaktion darauf jedoch bestehen, dann leidet der Körper unter der eigenen „allostatischen Last“.
homoios = griechisch: ähnlich; allos = griechisch: anders, stasis = das Stehen, der Zustand
Wie hoch diese allostatische Last, also diese Belastung ist, lässt sich mit dem „Allostatic Load Index“ (ALI) abschätzen. Der Index gibt einen Hinweis darauf, wie stark die ungesunden körperlichen Veränderungen bereits ausgeprägt sind.
Der Neurophysiologe Bruce McEwen (1938-2020) und der Psychologe Eliot Stellar (1919-1993) haben 1993 den Begriff des „Allostatische-Last-Index“ eingeführt (siehe: Reducing Allostatic Load in Depression and Anxiety Disorders: Physical Activity and Yoga Practice as Add-On Therapies, Luciana D’Allessio et al., 2020). Insbesondere Armut ist mit einem erhöhten Index verbunden.
Der Allostatische-Last-Index (Allostatic Load Index) lässt sich an verschiedenen Markern ablesen. Sowohl Laborwerte als auch körperliche Befunde lassen Rückschlüsse darauf zu, wie hoch die Stressbelastung eines Menschen ist. Dazu gehören zum Einen die Stresshormone Adrenalin, Noradrenalin und Kortisol in Verbindung mit Entzündungswerten (Zytokine wie Interleukin 6 oder Tumor-Nekrose-Faktor). Zum anderen ist die Erfassung der Werte wichtig, die bei körperlichen Erkrankungen verändert sind wie z.B. Insulin und Glukose bei Insulinresistenz. Ebenso gemessen werden können Bauchfett, Blutdruckwerte, Fibrinogen und C-reaktives Protein (Luciana D’Alessio et al. (2020): Reducing Allostatic Load in Depression and Anxiety Disorders: Physical Activity and Yoga Practice as Add-On Therapies. frontiers in Psychiatry, doi 10.3389/fpsyt.202000501)
Stressmodelle
Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe