
Liebe sei nichts anderes als die hohe Konzentration des Bindungshormons Oxytocin, sagen manche. Und doch spürst du: Liebe ist nicht nur Chemie, Biologie und Physik. Da ist mehr. „Die Psychoanalyse lässt sich nicht messen“, sagen manche – und ich meine es auch. Weiterlesen

Wir können uns gut betäuben: mit Milch, Schokolade, Süßigkeiten, Twitter, aber auch mit einer starren Körperhaltung. Wenn uns etwas zu viel wird, dann können wir zumachen – wir bekommen eine versteinerte Mimik, verschränken die Arme, ballen die Fäuste und spüren nichts mehr. Weiterlesen

Im zweiten und dritten Lebensjahr ist dein Kind in der „analen Phase“. In westlichen Ländern lernt es in dieser Zeit Stuhl und Urin bewusst zu halten und abzugeben. Der Schweizer Kinderarzt Remo Largo hat in der Zürcher Längsschnittstudie erforscht, wie lange ein Kind braucht, um trocken zu werden und warum die Angaben so unterschiedlich sind. Weiterlesen
„No memory, no desire, no understanding“, sagte der Psychoanalytiker Wilfred Bion einst. Mit dieser Haltung solle der Psychoanalytiker in die Stunde gehen, um den Patienten wirklich zu verstehen. Und das ist gar nicht so einfach.Weiterlesen
Am Anfang der Psychoanalyseausbildung steht die Suche nach einem Lehranalytiker. Sie unterscheidet sich eigentlich nicht von der Suche als Patient nach einem Analytiker. Es gibt oft zunächst nur Adresslisten aus dem Institut und Websites. Nicht selten wird einer der Lehranalytiker, bei denen man sich im Bewerbungsgespräch vorstellt, später zum eigenen Lehranalytiker. Weiterlesen
„Soll ich ihn verlassen, oder nicht?“ | „Sind das noch Vorwehen oder geht’s jetzt los?“ | „Ist es nun der Blinddarm oder nicht?“ | „Soll ich mein Studium fortsetzen?“ Wir alle kennen Lebensphasen, in denen wir lange zweifeln und nicht wissen, wie wir das verstehen sollen, was da passiert. Weiterlesen

Stalking ist wie eine Art Sucht: Du beobachtest den anderen und willst über jeden Schritt Bescheid wissen. Doch wie genau du den anderen auch immer auskundschaftest: Es gibt keine Beruhigung. Weiterlesen
Psychoanalytische Therapien wirken – das haben mehrere Studien erwiesen. Oft wird die lange Dauer der Behandlung kritisiert: Die von den gesetzlichen Krankenkassen finanzierten 300 Stunden sind für viele häufig nur der Anfang. Weiterlesen

Scham folgt oft rasch auf unsere – oft unbewussten – Phantasien. Oft können wir gar nicht so genau sagen, warum wir uns in diesem Ausmaß schämen. Weiterlesen

Das „Eye Movement Desensitization and Reprocessing“ (emdr.de) ist eine spezielle Form der Traumatherapie. Gezielte Augenbewegungen unter Anleitung des Therapeuten können dazu führen, dass sich die Wucht einer traumatischen Erfahrung oder Atmosphäre abschwächt. Dabei ist es jedoch nicht unbedingt notwendig, dass wir uns an ein spezielles Trauma erinnern. Weiterlesen