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Scham, Sexualität und Autofahren – wie hängt das zusammen?

Der Führerschein ist da und man rast. „Mann, kann der Auto fahren!“, sollen die Leute denken. Doch es ist nicht die Kunst, aufs Gas zu treten. Es ist die Kunst, die richtige Dosierung zu finden und auf dem verschneiten Berg mit Geschick so anzufahren, dass man den Vordermann nicht berührt. Weiterlesen

Auge-Herz-Reflex (Okulo-kardialer Reflex): Druck aufs Auge verlangsamt das Herz

Wenn wir etwas Schönes erblicken, hüpft unser Herz vor Freude. Auch das ist eine Art „Auge-Herz-Reflex“. Aber eigentlich ist der folgende körperliche Vorgang damit gemeint: Wird Druck auf den Augapfel ausgelöst, so schlägt das Herz langsamer. Weiterlesen

Ganzheitliche Hilfe bei Asthma: Weinen kann entlasten

Wenn du einen oder mehrere Asthmaanfälle hattest, bist du wahrscheinlich ständig in Hab-Acht-Stellung. Wann passiert es das nächste Mal? Du konntest vielleicht nicht mal mehr sprechen, geschweige denn Hilfe holen. Du fühlst dich vielleicht sehr allein. Weiterlesen

Das Globusgefühl im Hals ist so unangenehm!

Klossgefühle im Hals, Atemnotgefühle, Panik – was ist das bloss? Es ist, als ob da irgendwas über deinem Hals schwirrte oder in deinem Hals ist, das dich ganz unruhig macht. Manchmal tritt das Gefühl nach dem Trinken heißer Getränke auf, manchmal bei der Begegnung mit anderen Menschen – oft kommt es aber auch ganz unvermittelt. Weiterlesen

Die autistisch-berührende Position nach Thomas Ogden: Frühe Formen des Erlebens

Kommt ein Baby zur Welt, ist es ganz auf seine Sinne gestellt – es spürt Berührung auf der Haut, es wird (zusammen-)gehalten, geschaukelt, gefüttert und besungen. Diese frühe Art des sensorischen Erlebens beschreibt der Psychoanalytiker Thomas Ogden als ein Sein in einer „autistisch-berührenden Position“ (englisch: autistic-contiguous position, contiguous = direkt aneinanderliegend). Weiterlesen

Wenn Beruhigungsversuche beunruhigen

Manchmal haben wir ein besonderes Problem: Wir können uns nicht beruhigen lassen. Die Beruhigungsversuche der anderen beunruhigen uns nur noch mehr. Weiterlesen

Durch die Wände

Es nutzt nichts. Sie kommt immer wieder. Egal, wieviel Schutz ich mir vor mich und um mich herumstelle: Sie dringt durch Mauern, durch meine Haut, durch mein Körperfett – direkt in mich ein. Und dann ist ihre Seele in mir und tobt. Sie macht mich krank. Sie schadet mir. Sie will mich aushöhlen, will mich töten. Weiterlesen

Alltags-Einsamkeit

Gegen Einsamkeit Tipps geben zu wollen ist vielleicht so wie einem Wüstenwanderer zu sagen, er solle doch einfach mal zur Quelle gehen. Es war vielleicht oft ein langer Weg, der uns in die Einsamkeit geführt hat. Chronisch einsame Menschen sind oft Menschen, die schon als Kinder unsicher gebunden waren oder misshandelt wurden (Sabaß et al. 2022). Weiterlesen

Wie werde ich Psychoanalytikerin? Leistung und Wissen zählen weniger – das Sein und Sein-Lassen ist wichtig

Voraussetzung für eine Psychoanalyse-Ausbildung ist ein akademischer Abschluss. Meistens werden Ärzte oder Psychologen Psychoanalytiker – fast immer jedoch sind es Menschen, die es gewohnt sind, sehr viel zu leisten. Sie haben hunderte Prüfungen hinter sich gebracht zu dem Zeitpunkt, an dem sie die Psychoanalyse-Ausbildung beginnen. Weiterlesen

Allein die emotionale Präsenz ist in der Pychoanalyse ein sehr wirksamer Faktor – Now Moments bewirken oft tiefe Veränderung

Als Psychoanalytiker kannst du klarifizieren, konfrontieren, Gesagtes markieren, Übertragungsgeschehen und Konflikte deuten, Widerstandsdeutungen geben, Zusammenhänge herstellen und vieles mehr. Aber ganz besonders kannst du mit gleichschwebender Aufmerksamkeit, also in einem meditativen Zustand, da sein. Weiterlesen