
Häufig haben wir Gedanken, die wir gar nicht bewusst denken („Thoughts without a thinker“, Bion). Sie schweben einfach in uns herum, vielleicht als unbewusste Phantasie oder Körperempfindung. Sie sind noch nicht ausgegoren. Die Gedanken brauchen einen Raum, in dem sie gedacht werden können: Sie brauchen einen Denkraum und natürlich einen Denker, der sie denkt. Weiterlesen

Vielleicht hast Du schon mal Dein Kind geweckt, weil Du nachts so enorm wütend warst. Vielleicht hast Du es beschimpft oder sogar geschlagen. Vielleicht hattest Du danach schreckliche Schuldgefühle, doch der Drang, Dein Kind aufzuwecken, war einfach zu groß. Versuche, Dich selbst zu verstehen. Wenn wir starke Gefühle haben und es ist niemand für uns da, dann kann das enorm schwierig sein. Vielleicht wurdest Du als Kind selbst von Deinen Eltern geweckt, geschlagen oder allein gelassen.Weiterlesen

„Mir ging es am Ende der Stunde wirklich nicht gut und dennoch hat mein Analytiker die Sitzung pünktlich beendet. Manchmal hat dieser strenge Rahmen etwas Grausames.“ Die Psychoanalyse ist für ihren strengen Rahmen bekannt: Die Stunden fangen pünktlich an und hören pünktlich auf (nicht so bei Lacan allerdings). Weiterlesen

In Belgien, Dänemark, Deutschland (Herbst 2025) und New Jersey (Winter 2024) wiederholt sich etwas (#njdrones, X.com), das schon 2020 in Colorado und Nebraska (Youtube, CNN) aufgefallen war: Am Nachthimmel fliegen Unbekannte Flugobjekte (UFOs, „Drohnen“), die zusammen mit Orbs (leuchtende runde Strukturen, wie Plasmoide aussehend) auftreten (ExiledEarthling on X.com, nur als Idee, Seriosität fraglich). Die Beunruhigung ist so gross, weil das Unbekannte neue Fragen aufwirft. Unsere Wünsche und Vorstellungen über unser eigenes, individuelles Leben und unseren Tod werden vielleicht infrage gestellt und wir müssen manches wieder neu denken. Weiterlesen

Sie ist unaushaltbar, diese innere Spannung. Ich könnte die Wände hochgehen. Schwindel kommt. Und Atemnot. Die Übelkeit, sie wächst. Sie lässt mich nichts mehr halten. Diese unsägliche Unruhe. Angst und Druck drängen mich. Taubheit, Kribbeln, Derealisation, Panik, Verlorensein. Es gibt so viel äußerst Unangenehmes in meiner inneren Welt. Wenn ein Arzt sagt: „Es tut nicht weh“, wird mir angst und bange. Was denn stattdessen? Und dann kommt er: stechend, spitz, ziehend, bohrend, dumpf, zerreißend und deutlich: Der Schmerz. Er lässt sich anfassen. Er beendet die Hölle der Schwammigkeit. Was für eine Erlösung. Weiterlesen