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Ujjayi-Atmung hilft, Affekte und Schmerzen zu regulieren. Kann Ujjayi auch schaden? Was ist der Unterschied zum Valsalva-Manöver?

Wenn ein anderer neben uns einschläft, können wir möglicherweise die "Ujjayi-Atmung" hören. Es hört sich an, als würden wir im Winter eine Scheibe anhauchen, die dann beschlägt. Dieses Geräusch können wir besonders gut beim Ausatmen machen. Es hat viele Wirkun...

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Komplexe posttraumatische Belastungsstörung (kPTBS) als frühe Störung: Was hilft?

Psychische Traumata können tödlich sein. Sie führen zu einem empfindlichen Nervensystem. Sie belasten das Herz und verkürzen die Telomere, die Endstücke der Chromosomen, die auf die Lebenserwartung hinweisen. Komische Eindrücke und Gefühle kommen immer wieder hoch. Sie sind in mir. Weiterlesen

Wenn wir an die Zukunft denken, blicken wir vielleicht nach rechts oben

„Wo willst Du in fünf Jahren sein?“ Wenn Du diese Frage hörst – wo schaust Du dann hin? Vielleicht blickst Du nach oben oder rechts. Wirst Du nach der Vergangenheit gefragt, schaust Du eher nach links oder unten. Wie es wohl bei Linkshändern ist? Zu den Augenbewegungen im Zusammenhang mit Denken und Erinnerung gibt es viele interessante Studien. Anbei eine kleine Literaturliste.Weiterlesen

Psychose: Frühe invasive Traumata können mit späteren Positivsymptomen zusammenhängen. Vernachlässigung kann möglicherweise zu Negativsymptomen führen

Die sich entwickelnde Psyche und der reifende Körper sind beim Baby noch sehr eng miteinander verbunden. Die Reifung geschieht insbesondere über die enge Kommunikation mit Mutter und Vater. Über das Vermögen der Eltern, sich in ihr Kind einzufühlen, kommt es z...

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„Wenn die Grippe kommt, ist die Angst weg.“ Über die befreiende Rückanbindung an den Körper

"Es darf Ihnen nicht gut gehen", hörte ich manchmal in meiner Lehranalyse. Sobald es mir gut ging, musste ich mir zum Ausgleich etwas Schlechtes schaffen, so schien es. Manchmal ist es tatsächlich eine Art Strafbedürfnis: "Wenn es dem anderen schlecht geht, da...

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Geduld

Ein Wort, so schnell und leicht gesagt. Vielleicht stellen wir uns ein paar Stunden oder Tage, höchstens Wochen vor. „Geduld“ aber braucht man in schwierigen Dingen Monate und Jahre, nicht selten Jahrzehnte. Geduld erfordert einen langen Atem. Geduld ist ein Band – manchmal kann ein Geduldsfaden reißen, aber oft man kann den Faden wieder aufnehmen und ihm weiter folgen. Manchmal kann man resignieren, manchmal gibt man auf. Die Dinge gehen nicht immer gut aus.Weiterlesen

Wie kann ich mit meinen unaushaltbaren Schuldgefühlen umgehen?

Manche meiner eigenen Taten erlebe ich wie ein Trauma. Die Bilder verfolgen mich massiv und es gibt nichts auf der Welt, das entschuldigen könnte, was ich getan habe. Manchmal kann uns das Leben in furchtbare Zwangslagen bringen. Schuld kann unterschiedlich groß sein. „Dass ich mein Kind so sehr angechrien habe, verzeihe ich mir nie“, denke ich. „Dass ich mein Versprechen nicht gehalten habe, lässt mich verzweifeln.“ Wer schuldig ist, dem fällt es sehr schwer, darüber zu sprechen.Weiterlesen

Wie werde ich Psychoanalytiker*in? Neid auf Patienten bemerken und damit umgehen

Der Patient hat Familie und Kinder, während man selbst unter seiner Familienlosigkeit leidet. Sie spricht mehrere Sprachen, sie hat schönere Beine, eine bessere Gesundheit, mehr Geld, weniger Frühtraumatisierungen und ist jünger als man selbst. Vor dem Psychoa...

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Psychoanalyse ist auch Traumatherapie

„Können Sie mir einen Traumatherapeuten empfehlen?“, werde ich manchmal gefragt. Ich bin dann immer ganz verdutzt: Mache ich in meiner täglichen Arbeit als Psychoanalytikerin doch eindeutig Traumatherapie. „Was stellen Sie sich denn unter einem Traumatherapeuten vor?“, frage ich dann. „Jemand, der sich darauf spezialisiert hat und ‚Traumatherapeut‘ als Zusatztitel trägt. Nun wurde ich selbst neugierig und schaute einmal, was Psychotherapeuten mit dem offiziellen Zusatztitel „Traumatherapie“ in ihrer Ausbildung lernen. Weiterlesen

Das Trauma in mir – kann es jemals heilen? Das Trauma als Brücke zum anderen verstehen.

Das Trauma, es ist immer in mir. Ich erinnere mich (nicht). Ich habe (keine) Bilder dazu. Ich sehe außen so vieles davon wieder. In Gesichtern, Absichten, Körperhaltungen, Tageslichtern. Worten. Täglichen Gefängnissen. Doch wie soll ich leben und arbeiten, wen...

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