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Bilder von Menschen mit Psychosen verstehen

Wenn Menschen mit einer Schizophrenie Bilder zeichnen oder malen, finden sich immer wieder ähnliche Elemente. Oft malen sie z.B. Spiralen. Ich habe einmal ein gesundes Kind gebeten, eine Spirale zu malen (rechts): Hier sieht man Bewegung und Entwicklung: Es ze...

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Angst vor der inneren Kraft

"Es war zwei Uhr morgens. Ich wurde wach und fühlte mich unendlich depressiv. Es war, als würde ein unbeschreiblicher Druck auf mir lasten. In mir wuchs der Gedanke: 'Das ist nicht auszuhalten!' Das Gefühl des Unaushaltbaren wurde so mächtig, dass ich Angst ha...

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Was ist der Unterschied zwischen Schizophrenie und Psychose?

Die Begriffe „Schizophrenie“ und „Psychose“ werden oft gleichsinnig verwendet. Und tatsächlich ist es oft nicht leicht, zu sagen, ob ein Patient eine Psychose oder eine Schizophrenie hat. Bei der Psychose hat der Patient zum Beispiel Wahnvorstellungen, Halluzinationen und fühlt sich verfolgt. Psychotisch kann man kurzfristig werden, z.B. nach einem traumatischen Erlebnis, nach der Geburt eines Kindes oder im Rahmen einer körperlichen Erkrankung. Viele Psychosen klingen rasch wieder ab. „Er ist psychotisch“ heißt, dass gerade jetzt jemand unter wahnhaftem Erleben leidet und dabei oft sehr aufgebracht ist, also an „Positiv-Symptomen“ leidet. Die Schizophrenie hält in der Regel jedoch länger an. Sie entwickelt sich meistens langsam, ist „zäh“ und chronisch. Häufig zeichnet sie sich durch eine scheinbare Gefühlsverflachung aus, also durch „Negativ-Symptome“. Weiterlesen

Ich bin auch alleinerziehend – mein Mann kommt immer erst um 20 Uhr

Es gibt sicher kaum eine alleinerziehende Mutter, die diesen Satz nicht schon mal gehört hat: „Mein Mann kommt immer erst spät nach Hause – ich bin sozusagen auch alleinerziehend.“ Ich antwortete dann meistens: „Die Tage sind nicht das Problem. Erst in der Nacht spürt man die Last.“ Alleinerziehend zu sein ist deshalb oft so anstrengend, weil abends eben niemand nach Hause kommt. Nach einem anstrengenden Tag fällt man totmüde ins Bett. Und wird vielleicht mitten in der Nacht geweckt, weil das Kind spuckt oder mit Fieber aufwacht. Nachts kommen die Geldsorgen, die Sorgen um die Konflikte mit dem Vater, die Gefühle des Alleinseins und Überfordertseins. Es ist das leere Bett, das schmerzt. Weiterlesen

Intersubjektive Psychoanalyse: von Ferenczi bis Stolorow. Über die Ein- und Zwei-Personenpsychologie

In der Intersubjektiven Psychoanalyse "wird die gemeinsame Aktivität der Beteiligten, Analytiker und Analysand, im Hier und Jetzt betont" (Wolfgang Mertens, Psychoanalytische Schulen im Gespräch, 2010, Band I, S. 20). Die intersubjektive Psychoanalyse präsenti...

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Das Ich und das Selbst aus psychoanalytischer Sicht: Heinz Hartmann prägte die „Ich-Psychologie“

Das "Ich" ist sehr schwer zu definieren. Es gilt als eine Einheit der Persönlichkeit. Das Ich denkt, plant, fühlt und nimmt die Realität wahr. Es ist vorrangig bewusst, enthält aber auch unbewusste Anteile. Die steuernden Funktionen werden Ich-Funktionen genan...

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Neville Symington: The Psychology of the Person

Der Psychoanalytiker Neville Symington (1937-2019) (IPA) arbeitete gerne mit Psychotikern. Ihm gingen die Erklärungen, die die Psychoanalyse heute für Psychosen hat, oft nicht weit genug. Daher beschäftigte er sich intensiv mit religiösen Sichtweisen und versu...

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Was „wirklich“ schmerzhaft ist in der Psychoanalyse

"Eine Psychotherapie ist schmerzhaft", heißt es oft. Viele stellen sich dann etwas Bemitleidenswertes vor: Jemand wird wieder mit schmerzhaften Erinnerungen konfrontiert und es wird deutlich, was dem Patienten Schlimmes widerfahren ist. Ja, das ist wirklich sc...

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Wie werde ich Psychoanalytiker*in? Die negative Rolle annehmen

Wir kommen im Alltag oft in die Position, uns rechtfertigen zu wollen: „Aber das habe ich doch gar nicht so gesagt!“ Sätze wie diese sind in der Psychoanalyse meistens nicht so sinnvoll. Hier geht es darum, dass der Patient Altbekanntes neu erlebt. Der Patient stellt mit dem Analytiker unbewusst und wie automatisch Situationen her, unter denen der/die Patient*in schon immer gelitten hat. Weiterlesen

Nachträglichkeit

In dem Moment, in dem wir etwas Schlimmes erleben, leiden wir sehr. Wir fühlen uns gequält und sehen vielleicht kein Ende. Ist die Situation vorbei, verändert sie sich. Wir sagen im Nachhinein vielleicht: Ach, war doch gar nicht so schlimm. Oder wir romantisie...

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