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Druck auf Achselhöhle macht die gegenüberliegende Nase frei. Körper-Nase-Reflexe zeigen sich auch bei Menstruation und Sex

Interessante Untersuchung aus dem Jahr 1985: Wenn man mit einer Holzkrücke 15 Minuten lang Druck auf die Achselhöhle (Axilla) ausübt, erhöht sich der Atemwiderstand am Nasenloch derselben Seite und es erniedrigt sich der Atemwiderstand der anderen Seite (Davies and Eccles 1985). Im Yoga übst du in der Haltung Padadhirasana (pada = Fuss, dhira = stabil, asana = Pose, Haltung) mit deinen Händen Druck auf die Achselhöhle aus und bringst dadurch die (Nasen-)Atmung wieder ins Gleichgewicht. Dauer: etwa 3 bis 5 Minuten, siehe Yoga-Vidya. Weiterlesen

Wie das Trauma der Mutter zur „Dummheit“ des Kindes führen kann

Vor dem Kind steht die traumatisierte Mutter. Das Kind weiß nicht, was das heißt. Es weiß nur: Es darf die Mutter nicht berühren. Nicht mit Worten, nicht mit Gefühlen, nicht mit Erinnerungen. Das Kind, es plappert den ganzen Tag, doch es spricht nicht. Spreche...

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Neurose und Psychose – was ist der Unterschied?

Jeder Mensch hat seine Neurosen. Damit sind die Stellen in der Psyche gemeint, die nicht so ganz im Gleichgewicht sind. Wenn Du z.B. immer überpünktlich zu Terminen kommst, dann hast Du eine Pünktlichkeitsneurose. Vielleicht hattest Du Eltern, die sehr auf Pünktlichkeit achteten oder Du hast einmal Schaden genommen, als Du zu spät kamst. Weiterlesen

Die Angst vor dem Verschlucken und Schlucken (Phagophobie) kann sehr quälen. Was hilft?

„Ich kann nicht schlucken, weil ich immer Angst habe, mich zu verschlucken.“ Sich zu verschlucken, also etwas in die Luftröhre zu bekommen, ist mit das Unangenehmste, was wir erleben können. Kein Wunder, dass manche davor richtig Panik haben. Wenn Du Dich verschluckst, bekommst Du für ein paar Augenblicke (eine gefühlte Ewigkeit) keine Luft mehr. Das Einatmen kann dann furchterregend klingen – Du hast dann einen sogenannten „Inspiratorischen Stridor“, also ein Erstickungsgeräusch beim Einatmen. Besonders, wer unter einer Schluckstörung leidet, kann verzweifeln. Was hilft?Weiterlesen

„Mein Partner schweigt mich nur noch an – was soll ich tun?“ Angeschwiegen zu werden ist der grösste Schmerz – manchmal hilft nur Trennung

Es fühlt sich unerträglich an, wenn dein Partner/deine Partnerin bei einem Streit ins Schweigen verfällt. Du kannst nichts tun. Wenn du selbst der/die Schweigende bist, kommt der Drang zu sprechen nach einer Weile wieder zurück. Aber der andere soll nicht das ...

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Wie du als Psychotherapeut deine Mimik in der Psychotherapie einsetzen kannst

Wie entscheidend die ersten drei Lebensmonate für unsere psychische Entwicklung sind, zeigt die Säuglingsforscherin BeatriceBeebe.com eindrucksvoll in ihrem Video „Decoding the nonverbal language of babies“ (2019, Youtube). Wenn du als Baby keine ausreichend einfühlsamen oder sogar aggressive Eltern hattest – ist dann alles verloren? Weiterlesen

Arbeitsbündnis: Analytiker und Patient bilden ein Team

In der Psychoanalyse gehen Patient und Psychoanalytiker ein "Arbeitsbündnis" ein. Beide halten sich an den vereinbarten Rahmen (z.B. feste Zeiten) und ihre Aufgaben (z,B. Abstinenz auf Seiten des Psychoanalytikers und freies Assoziieren auf Seiten des Patiente...

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Im Glauben psychische Gesundheit finden? Manchmal würden wir so gerne glauben, aber können es nicht. Und der Psychotiker sagt: „Ich bin Gott.“

Glauben hängt eng mit Beziehung zusammen – genau wie psychische Entwicklung auch. Vielleicht hast du mit deiner Angststörung oder Depression auch schon einmal Halt in der Bibel oder in einer Gemeinde gesucht. Doch vielleicht hast du dich bei der Beschäftigung mit Glaube und Religion noch schlechter gefühlt. Weiterlesen

ADHS – das umstrittene Syndrom aus psychoanalytischer Sicht. Ist ADHS heilbar?

Aus verhaltenstherapeutischer und psychiatrischer Sicht gibt es für die Diagnose „ADHS“ (Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitätsstörung) eindeutige Kriterien. Hierzu gehören die Diagnosekriterien nach dem Diagnostic and Statistical Manual of Mental Diseases (DSM IV und DSM V) und der International Classification of Diseases (ICD-10: F90.0 und ICD-11: 6A05.2). Weiterlesen

Das Trauma in mir – kann es jemals heilen?

Das Trauma, es ist immer in mir. Ich erinnere mich (nicht). Ich habe (keine) Bilder dazu. Ich sehe außen so vieles davon wieder. In Gesichtern, Absichten, Körperhaltungen, Tageslichtern. Worten. Täglichen Gefängnissen. Doch wie soll ich leben und arbeiten, wenn es immer in mir ist? Ich spüre: Es ist nicht starr. Ich kann es hin- und herbewegen. Und ich kann meinen Körper bewegen. Weiterlesen