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Wie werde ich Psychoanalytiker*in? „Ich mache mir Sorgen um Sie.“

Der Satz „Ich mache mir Sorgen um Sie“ ist sicher einer der sensibelsten in der Psychotherapie. Es kann so vieles heißen. Das Sich-Sorgen kann anzeigen, dass eine bedeutsame Bindung zwischen Analytiker und Analysand entstanden ist. Weiterlesen

Innere Objekte beeinflussen unsere Handlungen und unsere Gefühlswelt

Wir können im MRT viel sehen: Was passiert mit dem Schmerzempfinden, wenn jemand meditiert? Wo im Gehirn sitzt die Angst (die Amygdala spielt eine große Rolle), wo sitzt das Taktgefühl („Takt“ im Sinne von respektvollem Verhalten). Was wir aber nicht darstellen können, ist der „Sitz“ der inneren Objekte. Weiterlesen

Psychoanalyseausbildung: Kann ich als Alleinerziehende Psychoanalytikerin werden?

„Psychoanalytikerin zu werden ist für mich ein großer Traum, den ich jedoch noch nach hinten schieben muss.“ Dieser Satz einer alleinerziehenden Ärztin stimmte mich nachdenklich. Er erinnerte mich an meine eigene Situation.Weiterlesen

Die psychoanalytische Deutung erlernen – eine Kunst in Psychotherapie und Psychoanalyse

Ein Psychoanalytiker hört lange zu und deutet dann. Er findet im Dickicht eine Lichtung, beschreibt das Gefühl oder Bild, das in ihm entstanden ist, er hat eine Idee, errät den Zustand des Patienten oder stellt einen bisher nicht gesehenen Zusammenhang her. Weiterlesen

Scheitern an der Psychoanalyseausbildung? Nach langer Ausbildung ohne DPV-Abschluss gehen, aber den Ärztekammerabschluss schaffen

Elf Jahre hat meine Ausbildung bei der DPV gedauert, bis ich mich endlich bei der Ärztekammer zur Prüfung angemeldet habe. Ein Abschlusskolloquium bei der DPV habe ich jedoch nicht gemacht. Ein paar Jahre zuvor wäre diese Vorstellung für mich noch katastrophal gewesen. Weiterlesen

Die Lehranalyse beginnen, durchleben, beenden

Am Anfang der Psychoanalyseausbildung steht die Suche nach dem Lehranalytiker. Sie unterscheidet sich eigentlich nicht von der Suche als Patient nach einem Analytiker. Hatte man vorher noch keinen Kontakt zur Psychoanalyse-Welt, gibt es oft zunächst nur Adresslisten aus dem Institut und Websites. Nicht selten wird einer der Lehranalytiker, bei denen man sich im Bewerbungsgespräch vorstellt, später zum eigenen Lehranalytiker.Weiterlesen

Ein Tag aus dem Leben einer angehenden Analytikerin

Supervisor: „Ihren Fallbericht sollten Sie noch einmal gründlich überarbeiten.“ Dann zur Bank: „Einen Ausbildungskredit können wir Ihnen nicht geben: Sie machen ja jeden Monat 1400 Euro Verlust!“ (Anmerkung: Die Ausbildung kostet monatlich 1400 Euro, deshalb bin ich ja da.) Dann schnell in die Praxis. Rasch aus dem Briefkasten ein Schreiben gefischt: „Die Krankenkasse hat Ihren Antrag (für die Therapie des „Ausbildungsfalls“) abgelehnt.“ Gefahrene Strecke heute: 200 km. An solchen Tagen: Einfach weiteratmen. Weiterlesen

Wie werde ich Psychoanalytikerin? Leistung und Wissen zählen weniger – das Sein und Sein-Lassen ist wichtig

Voraussetzung für eine Psychoanalyse-Ausbildung ist ein akademischer Abschluss. Meistens werden Ärzte oder Psychologen Psychoanalytiker – fast immer jedoch sind es Menschen, die es gewohnt sind, sehr viel zu leisten. Sie haben hunderte Prüfungen hinter sich gebracht zu dem Zeitpunkt, an dem sie die Psychoanalyse-Ausbildung beginnen. Weiterlesen

Psychoanalyse macht aus dem leeren Schmerz etwas Lebendiges

„Du hast doch eine Psychoanalyse gemacht – wie kommt es denn, dass Du immer noch unter Einsamkeit, Ängsten und Neid leidest?“, höre ich manchmal. Und auch ich frage mich, wie ich den Unterschied zwischen Vorher und Nachher beschreiben könnte. Weiterlesen

Du darfst kommen, Du Böses, Du Unerwünschtes!

Ha! Ich hab’s! Ich habe keine Angst mehr. Komm‘ doch, Du Böses! Du Ungewolltes! Du darfst gerne kommen, liebe Verkrampfung, liebe Abneigung, lieber Hass. Weiterlesen