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Bei der Affektabstimmung (Attunement) von Mutter und Kind gleichen sich Herzschlag und Atmung einander an

Von „Attunement“ (tune [englisch] = Einklang, Harmonie) sprechen Entwicklungspsychologen, wenn Du Dich in Dein Baby einfühlst und ihr Euch verbunden fühlt. Dein Baby äußert sich durch Laute, Bewegungen und Mimik Manchmal kannst Du nur schätzen, was Dein Baby will – andere Male kommst Du mit Deinem Baby in Einklang. Weiterlesen

Ganzheitliche Hilfe bei Asthma: Weinen kann entlasten

Wenn du einen oder mehrere Asthmaanfälle hattest, bist du wahrscheinlich ständig in Hab-Acht-Stellung. Wann passiert es das nächste Mal? Du konntest vielleicht nicht mal mehr sprechen, geschweige denn Hilfe holen. Du fühlst dich vielleicht sehr allein. Vielleicht ist auch gar nicht klar, ob es sich um „echtes Asthma“ (Bronchialasthma mit erschwerter Ausatmung), um Kehlkopfasthma (erschwerte Einatmung) oder um Hyperventilation handelt. Manchmal lassen sich diese drei Formen nicht wirklich trennen. Wenn Du nicht nur Cortison- und Salbutamolsprays anwenden möchtest, suchst du vielleicht nach alternativen Wegen der Behandlung.Weiterlesen

Scheitern an der Psychoanalyseausbildung? Nach langer Ausbildung ohne DPV-Abschluss gehen, aber den Ärztekammerabschluss schaffen

Elf Jahre hat meine Ausbildung bei der DPV gedauert, bis ich mich endlich bei der Ärztekammer zur Prüfung angemeldet habe. Ein Abschlusskolloquium bei der DPV habe ich jedoch nicht gemacht. Ein paar Jahre zuvor wäre diese Vorstellung für mich noch katastrophal gewesen. Weiterlesen

Die psychoanalytische Deutung erlernen – eine Kunst in Psychotherapie und Psychoanalyse

Ein Psychoanalytiker hört lange zu und deutet dann. Er findet im Dickicht eine Lichtung, beschreibt das Gefühl oder Bild, das in ihm entstanden ist, er hat eine Idee, errät den Zustand des Patienten oder stellt einen bisher nicht gesehenen Zusammenhang her. Weiterlesen

Angst vor Sexualität und Impotenz verstehen

Wir sprechen von „Po-Backen“, von „Schamlippen“, vom „Muttermund“ und fürchten uns vor der „Vagina dentata“ (der bezahnten Scheide) – hier zeigt sich schon, wie sehr „oben und unten“ bei sexuellen Phantasien verbunden sind. Weiterlesen

Unangenehme Zustände, die nicht in Worte zu fassen sind – wie fühlen sie sich an? Über das komische Gefühl im Kopf

Wie, wenn eine Gefahr droht. Wie, wenn zwei Magnete sich abstoßen. Wie, wenn ein Störgeräusch zwischen uns ist. Ich möchte weinen, aber ich kann nicht. Wie wenn zwei Noten aufeinandertreffen, die nicht zusammen passen (zwei aufeinanderfolgende Töne = eine „Sekunde“). Arrgh, gsss, brrrzt. Weiterlesen

Einsam – mit oder ohne Familie

„Ich habe Kinder, aber ich habe keine Familie“, sagt eine alleinerziehende Mutter. Viele können das sehr gut nachempfinden. Wer chronisch einsam ist, ist es oft deshalb, weil er schon in unsicheren Bindungen groß wurde (Benoit, DiTommaso, 2020). Obwohl viele eine Ursprungsfamilie haben, haben sie doch keine Familie, die auf gute Weise für sie da ist. Weiterlesen

Mit Wut und Ärger umgehen lernen

„Fühle die Wut als ein Energiefeld“, rät Eckhart Tolle. Wir können genau spüren, wie die Wut durch unseren Körper prickelt und wieviel Kraft dahinter steckt. Dieses Gefühl zuzulassen, ist nicht immer leicht. Die Wut „beherrschen“ soll heißen, dass wir weder uns selbst noch andere damit beschädigen. Das erreichen wir mitunter duch Selbst-Beobachtung, Fühlen, Atmen und Darüber-Sprechen. Es ist oft eine der schwersten Künste überhaupt.Weiterlesen

Die Kunst ist, „das Böse“ in sich zu erkennen, aber sich nicht für böse zu halten

Mit dem Bösen ist es leicht, wenn es eindeutig ist: Mörder, Amokläufer und Menschen, die keine Schuld empfinden können sind böse. Vieles überschreitet unsere Vorstellungskraft. Doch diese Eindeutigkeit ist im alltäglichen Leben meistens nicht vorhanden. Es ist sehr schmerzlich, wenn wir uns mit unserem eigenen „Bösen“ beschäftigen – mit unseren ungewollten Phantasien, Gefühlen, Wünschen und Aggressionen. Weiterlesen

Hypochondrie als Zeichen früher Traumata

Während wir unter wechselnden Körperbeschwerden leiden und uns immer wieder neue Sorgen machen, fühlen wir uns alleingelassen. Andere nehmen uns oft nicht ernst. Doch häufig gibt es einen sehr ernsten Hintergrund: Viele, die unter der Angst vor Krankheiten (Hypochondrie) leiden, haben als Baby und Kind schon viele medizinische Behandlungen und mitunter auch Gewalt über sich ergehen lassen müssen. Weiterlesen