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Die „Unabhängigen“ in der Psychoanalyse (Independent Group)

Zwischen Anna Freud und Melanie Klein gab es große Spannungen. In Großbritannien bildete sich eine Gruppe zwischen den Anna-Freudianern und den Kleinianern: Die "Independent Group". Zu den "Unabhängigen", also zur "Independent Group", und den Objektbeziehungst...

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Psychoanalytisches Feld: Zwischen Zweien breitet sich etwas aus

Wenn zwei sich unterhalten, entsteht etwas Drittes. Im psychoanalytischen Behandlungszimmer entsteht eine spezielle Atmosphäre zwischen Analytiker und Analysand. Manchmal scheinen Mutter oder Vater des Patienten geradezu anwesend zu sein, manchmal ist deren Ab...

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Der Begriff „Klischee“ bei Freud entspricht dem, was wir heute „Muster“ nennen (Freud-Zitate)

"Welches Muster hast du in Beziehungen?", fragen wir und meinen damit: "Wie gestaltest du deine Beziehungen? Welche Menschen suchst du dir aus, was erwartest du von ihnen, was vermutest du bei ihnen, was wünschst du dir für deine Befriedigung von ihnen?" Sigmu...

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Übertragungsbeziehung und Realbeziehung – wie lassen sie sich unterscheiden?

"Sie reden immer zu viel und wollen immer der Beste sein!", sagt der Patient zum Analytiker. Was jetzt? Sieht der Patient im Analytiker etwas, das er schon von seinem Vater kennt? Oder ist der Analytiker wirklich so? An solchen Stellen ist es wichtig, dass der...

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Alloplastische und autoplastische Anpassung/Konfliktlösung

Wenn ich in einen Konflikt gerate, kann ich ihn auf zwei Arten lösen: Bei der alloplastischen Konfliktlösung verändere ich meine Außenwelt, bei der autoplastischen Lösung mich selbst. Die Begriffe "alloplastische" und "autoplastische Anpassung" wurden von Sigm...

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Strukturniveau damals in den Anfängen: Wieviel Platz hat mein Ich zwischen Es und Über-Ich?

Die Psyche besteht aus psychoanalytischer Sicht aus "Es, Ich und Über-Ich". Psychoanalytiker sprechen vom Strukturmodell (= Instanzenmodell). Wer sich mithilfe stabiler Eltern gesund entwickeln konnte, der hat schließlich ein reifes Ich, ein reifes Überich (ni...

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Selbstrepräsentanz, Objektrepräsentanz und Sebstobjekt – welche Vorstellung hast du von dir und anderen?

„Repräsentanz“ ist der psychoanalytische Ausdruck für eine innere Vorstellung. Das Bild, das wir von uns selbst haben, wird „Subjektrepräsentanz“ oder auch „Selbstrepräsentanz“ genannt. Andere Menschen, die wir uns vorstellen können, sind „Objektrepräsentanzen“. Die ersten Vorstellungen (Repräsentanzen) von anderen Menschen, die wir normalerweise haben, sind die von Vater und Mutter. Weiterlesen

Perverse Charakterstörung

Jetzt geht’s rund. Perversion bedeutet Aufregung, Faszination und „Böses“. Dieser Beitrag handelt nicht von der sexuellen Perversion, sondern von Menschen mit perversen Charakterzügen. „Pervertere“ ist das lateinische Wort für „verdrehen“. Wir alle lieben es, auch mal die Dinge auf den Kopf zu stellen, um mit den harten Realitäten des Alltags klarzukommen. Jeder hat auch „perverse“ Züge in sich. Weiterlesen

Dream-Work-Alpha nach Bion: Wir träumen auch, um Erlebnisse ins Unbewusste zu schicken

Im Traum verarbeitet man seine Erfahrungen und lässt sie zu einem Teil von sich selbst werden. Psychoanalytiker sagen, man „introjiziert“ seine Erfahrungen. Die rohen Erfahrungen und Gefühle werden zu bedeutungsvollen Bildern und Worten. Manchmal ist es auch umgekehrt: Wir verarbeiten innere Erfahrungen außerhalb von uns selbst. Wir „projizieren“ sie nach aussen – in andere Menschen, aber auch in Gegenstände, beispielsweise, wenn wir die Unordnung in einem Schrank besonders dann unerträglich finden, wenn auch in unserem Inneren gerade Chaos herrscht. Im Traum lernen wir etwas aus unseren emotionalen Erfahrungen. Weiterlesen

Effizienz- und Effektivitätsstudien in der Psychotherapie

Eine Effizienzstudie in der Psychotherapie untersucht, wie bestimmte Einzelfaktoren (z.B. die Beziehungsqualität zwischen Patient und Therapeut) in der Therapie auf abgegrenzte Symptome wirken. Die Effizienzstudie ist aufwendig aufgebaut: Die Patienten werden nach dem Zufallsprinzip auf eine Therapie- und eine Kontrollgruppe aufgeteilt – man sagt: Die Patienten werden auf die Gruppen randomisiert. Das ist dann eine „randomisiert-kontrollierte Studie“ (RCT, T = englische Abkürzung für „Trial“ = Studie, Versuch). Die Patienten der Kontrollgruppe erhalten nicht die „echte“ Therapie, sondern sie erhalten Gespräche, die wie eine Therapie aussehen. Weiterlesen