„Sequenzialisierung“ in Träumen

Manchmal träumen wir zwei oder mehrere Träume hintereinander, von denen wir merken, dass sie etwas miteinander zu tun haben. In der Traumforschung lässt sich dieses Phänomen gut wiedergeben. Versuchspersonen, denen man ein Bild (z.B. eine Lokomotive ) so kurz zeigt, dass es unter der Wahrnehmungsschwelle (subliminal) liegt, träumen nachts dann von Teilen dieses Bildes. Im ersten Traum träumen sie z.B. von etwas Rundem, dem Rad. In einem darauffolgenden Traum träumen sie von dem restlichen Wagen der Lok oder von den Objekten aus der Umgebung. Dieses Aufeinanderfolgen von zusammenhängenden Traumteilen in verschiedenen Träumen, nannte der Traumforscher Otto Pötzl (1877-1962, Wikipedia) „Sequenzialisierung“.

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Literatur:

Wolfgang Leuschner:
Einschlafen und Traumbildung
Brandes&Apsel, 2011: S. 140, Sigmund-Freud-Buchhandlung

Harry Hunt (1982):
Forms of Dreaming
Perceptual and Motor Skills
https://www.academia.edu/44644857/Forms_of_dreaming

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