
Wir sprechen von „Po-Backen“, von „Schamlippen“, vom „Muttermund“ und fürchten uns vor der „Vagina dentata“ (der bezahnten Scheide) – hier zeigt sich schon, wo die Verwirrung bei der Sexualität beginnt. Wo ist oben und wo unten? Weiterlesen
Wie, wenn eine Gefahr droht. Wie, wenn zwei Magnete sich abstoßen. Wie, wenn ein Störgeräusch zwischen uns ist. Ich möchte weinen, aber ich kann nicht. Wie wenn zwei Noten aufeinandertreffen, die nicht zusammen passen (zwei aufeinanderfolgende Töne = eine „Sekunde“). Arrgh, gsss, brrrzt. Weiterlesen
„Ich habe Kinder, aber ich habe keine Familie“, sagt eine alleinerziehende Mutter. Viele können das sehr gut nachempfinden. Wer chronisch einsam ist, ist es oft deshalb, weil er schon in unsicheren Bindungen groß wurde (Benoit, DiTommaso, 2020). Obwohl viele eine Ursprungsfamilie haben, haben sie doch keine Familie, die auf gute Weise für sie da ist. Weiterlesen

„Fühle die Wut als ein Energiefeld“, rät Eckhart Tolle. Wir können genau spüren, wie die Wut durch unseren Körper prickelt und wieviel Kraft dahinter steckt. Dieses Gefühl zuzulassen, ist nicht immer leicht. Die Wut „beherrschen“ soll heißen, dass wir weder uns selbst noch andere damit beschädigen. Das erreichen wir mitunter duch Selbst-Beobachtung, Fühlen, Atmen und Darüber-Sprechen. Es ist oft eine der schwersten Künste überhaupt.Weiterlesen

Bei „Hypnose“ denken wir an dramatische Bilder und Wirkungen. Es hat was Sexuelles, etwas Unerklärliches, etwas stark Wirksames, so meinen wir. Menschen, die an einer Showhypnose auf der Bühne teilnehmen, stehen unter einem hohen sozialen Druck. Allein deshalb „gehorchen“ sie dem Hypnotiseur besonders gut. Weiterlesen
Mit dem Bösen ist es leicht, wenn es eindeutig ist: Mörder, Amokläufer und Menschen, die keine Schuld empfinden können sind böse. Vieles überschreitet unsere Vorstellungskraft. Doch diese Eindeutigkeit ist im alltäglichen Leben meistens nicht vorhanden. Es ist sehr schmerzlich, wenn wir uns mit unserem eigenen „Bösen“ beschäftigen – mit unseren ungewollten Phantasien, Gefühlen, Wünschen und Aggressionen. Weiterlesen
Während wir unter wechselnden Körperbeschwerden leiden und uns immer wieder neue Sorgen machen, fühlen wir uns alleingelassen. Andere nehmen uns oft nicht ernst. Doch häufig gibt es einen sehr ernsten Hintergrund: Viele, die unter der Angst vor Krankheiten (Hypochondrie) leiden, haben als Baby und Kind schon viele medizinische Behandlungen und mitunter auch Gewalt über sich ergehen lassen müssen. Weiterlesen

Wir lesen etwas vor uund pötzlich erscheint uns unsere Stimme fremd. Wir bekommen Angst vor uns selbst. Besonders in einer mündlichen Prüfung kann das sehr unangenehm sein. Weiterlesen
Die Angst, einfach laut losschreien zu müssen, ist nicht selten. Die Impulse können sehr stark sein, ähnlich wie bei einem Tourette-Syndrom. Diese Angst kann bei psychischen Belastungen vorkommen, insbesondere dann, wenn Du z.B. frühtraumatisiert bist. Weiterlesen

„Die Ärztin hat mir sofort Opipramol verschrieben“, höre ich. Doch die Zweifel sind gross. Bei der Medikamentenfrage ist es aus meiner Sicht wichtig, dem zu folgen, was Dir selbst behagt. Weiterlesen