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„Wenn’s mir gut geht, geht’s mir schlecht.“

„Wenn ich mich entspanne und mich eigentlich wohlfühle, geht’s mir auf einmal ganz schlecht“, sagst du vielleicht. Befreiung kann depressiv machen – wenn die beschwerliche Zeit beendet ist, kommt oft das Gefühl der Sinnlosigkeit. Weiterlesen

Wie Psychoanalytiker*in werden, wenn das Geld fehlt?

„Ich würde so gerne Psychoanalytiker/in werden, aber für die Ausbildung fehlt mir das Geld“, sagen viele. Sie rechnen sich aus, was die Ausbildung kostet und was sie verdienen – und geben auf. Aber fangen wir mal bei Null an. Weiterlesen

Psychoanalyse und Quantenphysik: Wenn sich zwei Menschen wirklich nahe sind

Liebe sei nichts anderes als die hohe Konzentration des Bindungshormons Oxytocin, sagen manche. Und doch spürst du: Liebe ist nicht nur Chemie, Biologie und Physik. Da ist mehr. „Die Psychoanalyse lässt sich nicht messen“, sagen manche – und ich meine es auch. Weiterlesen

Geld kommt, wenn du die Dinge nicht tust, um damit Geld zu verdienen. Starre nicht aufs Ziel.

Mit dem Geld ist es wie mit der Diät: Sobald du krampfhaft versuchst, mehr zu verdienen, werden die Zahlen auf dem Konto kleiner. „Konto rauf, Gewicht runter“ – das funktioniert meistens nicht, wenn wir darüber nachdenken und es kontrollieren wollen. Weiterlesen

Beziehungsangst: „Immer wenn ich mich verliebe, werde ich psychotisch.“

Man solle sich „in sich selbst zu Hause fühlen“ – dann könne man auch eine Partnerschaft eingehen, heisst es. Und doch ist das für manche Menschen ein Ding der Unmöglichkeit, weil das „Zuhause“ ein Ort von Geschrei, Missachtung und Grausamkeit war. Weiterlesen

Beziehungsangst ist oft die Angst vor der Selbstaufgabe. Wie kann ich Nähe herstellen und mich dennoch abgrenzen?

„Abgrenzung“ bedeutet, den richtigen Abstand zum nächsten herzustellen. Ein Abstand, in dem sich beide wohlfühlen. „Abgrenzung“ heißt, dass du ein gutes Gespür für dich hast und in kluger Weise zeigst, wie es dir geht und was du möchtest. Weiterlesen

Schwellengefühle

Wir schenken ihnen kaum Aufmerksamkeit, dabei sind sie so mächtig: die Momente auf der Schwelle. Wie oft fühlen wir uns wie ein Baby, das Baby weint, wenn es ins Bettchen gelegt wird – das Gefühl an der Schwelle zum Getrenntsein, zum Lichtausmachen ist so unangenehm. Weiterlesen

Nächtlicher Verlassenheitsschmerz: „Er schläft mit dem Rücken zu mir ein und ich liege wach.“

Er dreht sich um. Ich schaue auf seinen Rücken. Ich höre, wie sein Atem tiefer wird. Er schlummert ein. Seine Gedanken schweifen ab. „Und was ist mit mir?!“ Ich starre auf die Decke, die sich gleichmäßig in seinem Atemrhythmus auf und ab hebt. Meine Haut fängt an zu jucken. Die innere Unruhe steigt in mir auf. Weiterlesen

Grübelzwang und Depression: Leiden lernen, um besser zu leben

Wir wollen dem Leiden aus dem Weg gehen. Doch „richtig leiden“ will gelernt sein, um ein tieferes, weniger gequältes Leben führen zu können. Wir können das Leiden vielleicht vergleichen mit dem Körpergefühl, das wir haben, wenn wir durch Moor oder Watt wandern: Manchmal lässt unser Grübeln dabei nach. Weiterlesen

Unverdaulich

Krieg müsse man manchmal führen, heisst es. Ich kann das nicht. Ich kann immer nur weggehen. Unverdaulich ist noch der Krieg in mir, den meine Mutter erlebte. Unverdaulich das transgenerationale Trauma – heute mehr denn je.Weiterlesen