
Ausbildungen sind nicht möglich. Wegen der Angst. Partnerschaften nicht möglich. Aus Angst. Kinderwünsche bleiben unerfüllt. „Wenn ich nur daran denke, dass mir jemand nahe kommt, dass er mich berührt, dass er neben mir liegt, geht gar nichts mehr“, sagen sie. So fühlen sich unzählige Vojta-Kinder. Weiterlesen

Wir können an unserem Bewusstsein, an unserer Subjektivität ganz schön leiden. Wenn wir im Aufzug stecken bleiben, denken wir vielleicht, wir werden verrückt, weil wir es so unglaublich schwierig finden, auf uns selbst zurückgeworfen zu werden. Wir spüren uns selbst – und leiden am subjektiven Erleben. Weiterlesen

Was „Bewusstsein“ eigentlich ist, wird gerade enorm erforscht. Insbesondere auf das „Hard Problem of Consciousness“ (Wikipedia), also auf die Frage, wie subjektives Bewusstsein entsteht, gibt es kaum Antworten. Weiterlesen

Wenn wir einschlafen, haben wir eine Phase, in der schwebende Bilder entstehen. Nach einem schlechten Tag verfolgen uns die Szenen. Wenn es uns gut geht, bemerken wir die Bilder kaum bewusst. Während wir zunächst noch in Worten denken, gehen die Wortgedanken beim Einschlafen in Bildgedanken über. Diese Phase zwischen Wachen und Träumen ist ein „Hypnagoger Zustand“ (hypnos = griechisch: Schlaf, ago = treiben, führen). Weiterlesen

Gemäß der traditionell chinesischen Medizin hat jedes Organ seine Zeit, in der es besonders aktiv ist. In der chinesischen Medizin gibt es zu den Organen teilweise ganz andere Vorstellungen als in der westlichen Schulmedizin. Zum Beispiel kommt der Milz eine besondere Rolle zu: Sie wandelt Nahrung in Lebensenergie („Chi“) um. Es gibt den „Dreifachen Erwärmer“ (San-Jiao) im Bauch, der kein einzelnes Organ sondern eher eine Art „kombinierte Energie“ darstellt. Auch gibt es die Organ-Meridiane, also die Energiebahnen, die entlang des Körpers verlaufen. Manches klingt sehr fremd, doch vieles erkennen wir wieder – besonders, wenn wir krank sind.Weiterlesen

tag 1 ich sehe noch den weissen schnee und die schwarzen schuhe ohne profil, wie mir die beine wegrutschen und ich auf dem langen weg zum boden denke: mein arm ist gleich gebrochen! ein reißender schmerz und sofortige klarheit: der arm ist gebrochen. eine wulst nahe dem handgelenk nach vorne und eine wulst nach hinten (colles-extensionsfraktur). noch eine weile im kalten schnee sitzend halte ich mir den arm. die kühle tut gut. kreislaufprobleme. meine medizinerphantasie weitet sich aus auf angst-vorstellungen von knochenbrüchen mit innerem verbluten (was realistischerweise höchstens bei becken- oder oberschenkelfrakturen vorkommt, siehe zur verletzung der arteria radialis auch sigrist&dirndorfer, 1983). ich wähle 112.Weiterlesen

Die Couch ist ein Instrument in der Psychoanalyse, auf die ich dauerhaft nicht verzichten will. Natürlich gibt es Psychoanalysen, die nur im Sitzen durchgeführt werden können, weil die Traumafolgen eines Patienten ihm nicht gestatten, auf der Couch zu liegen. Oft ist Blickkontakt zunächst wichtiger. Aber warum bleibt die Couch ein so wichtiger Bestandteil der Analyse? Weiterlesen