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Narzisstische Persönlichkeitsstörung – wenn Liebe verachtet wird

"Der Narzissmus ist das Interesse am Selbst." So einfach definiert es der amerikanische Psychoanalytiker Ben Bursten in seinem Buch "The Manipulator" (amazon). Der Begriff leitet sich ab von Ovids Sage über Narziss, dem Jungen, der so in sein Spiegelbild im Te...

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„Liebes, Du darfst mich hassen.“

Was für eine Befreiung. Wenn man merkt, dass man den, den man am meisten liebt, auch hassen darf. „Mama, ich hasse Dich!“ Dass das Kind sich traut, das zu sagen, kann bedeuten, dass es sich gewiss ist, dass die Mutter deswegen nicht wegläuft. Es ist leicht, jemanden zu hassen, den man kaum kennt. Aber es ist oft schwer, jemanden bewusst zu hassen, der einem nahesteht. Mit Erlaubnis zu hassen, kann auf gewisse Art Lebensfreude hervorrufen und von depressiver Stimmung befreien. Hass ist auch Vitalität. Hass enthält viel Kraft, die für Gutes genutzt werden kann. Weiterlesen

Psychoanalyse ist grausam

Selbst liegt man mit seiner "frühen Störung" auf der Couch, lebt in Einsamkeit, ringt um seine Bindungs- und Lebensfähigkeit und die Psychoanalytikerin ist seit Jahren glücklich verheiratet und hat Kinder. So muss sich ein Krebspatient fühlen, dessen Arzt selb...

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#NazisRaus und das Problem mit dem Unbewussten

Mit dem Hashtag #NazisRaus zeigen Menschen auf Twitter, dass sie ihre Stimme erheben gegen rechtsradikale Menschen in Deutschland. Dahinter steckt die verständliche Sorge, nach unserer Geschichte etwas zu übersehen, zu spät zu reagieren, einer furchtbaren Entwicklung keinen Einhalt zu gebieten, sich durch Wegsehen schuldig zu machen. Weiterlesen

Du in mir und ich in Dir – nicht nur bei Schizophrenie

Manche unbewussten Phantasien führen zu starker Verwirrung. Nicht nur bei schizophrenen Patienten entstehen oft rätselhafte Situationen. Diese haben möglicherweise mit der unbewussten Phantasie zu tun, in jemanden reinzusteigen oder jemanden zu verschlingen. G...

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Manche Krankheiten trennen Soma und Psyche, andere vermischen sie

Wenn wir eine schmerzhafte Blase am Fuß haben, ist die Sache eindeutig: Mit unserem klaren Verstand denken wir, dass wir jetzt ein Pflaster brauchen und vielleicht eine Schmerztablette nehmen werden. Unsere Seele funktioniert dabei einwandfrei. Ein körperliche...

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Abhängige Persönlichkeit: Wie viel Struktur und Halt kann ich mir selbst geben?

„Da haben wir wieder so eine abhängige Persönlichkeit: Die Patientin meint, nicht ohne uns leben zu können“, sagt die Stationsschwester genervt. Die Klinik gibt der Patientin Struktur, doch sobald sie entlassen ist, leidet sie wieder unter übergroßer Angst. Dieser Mechanismus führt oft zum „Drehtür-Effekt“: Die Patienten kommen immer wieder, weil sie zu wenig innere Struktur haben. Diese innere Struktur erhalten wir insbesondere durch einen anderen Menschen, der sich für uns interessiert und der uns begleitet. Hatten wir gleich zu Beginn unseres Lebens einen Mangel an Einfühlsamkeit, dann fehlt uns innerlich etwas. Weiterlesen

Die Schlafzimmertür in uns selbst – wenn wir uns selbst nicht erfassen können

Die "Schlafzimmertür" ist in der Psychoanalyse ein häufig auftauchendes Symbol. Es bezieht sich im engeren Sinn auf die Schlafzimmertür der Eltern, die uns (normalerweise) verschlossen bleibt. Hinter der verschlossenen Schlafzimmertüre sind die Eltern, die ihr...

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Eine Lebensaufgabe: Die drei Grundtatsachen des Lebens (Facts of Life) anzuerkennen

Es ist die Abhängigkeit, gegen die sich die Patienten in der Psychoanalyse besonders am Anfang am meisten wehren. Zu spüren, dass wir eben nicht so unabhängig sind wie wir uns oft fühlen, ist eine harte Erkenntnis. Der Psychoanalytiker Roger Ernle Money-Kyrle ...

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Die „Unabhängigen“ in der Psychoanalyse (Independent Group)

Zwischen Anna Freud und Melanie Klein gab es große Spannungen. In Großbritannien bildete sich eine Gruppe zwischen den Anna-Freudianern und den Kleinianern: Die "Independent Group". Zu den "Unabhängigen", also zur "Independent Group", und den Objektbeziehungst...

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