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Attunement (Affektabstimmung): Wenn sich Stimmung, Herzschlag und Atmung angleichen

Von "Attunement" (tune [englisch] = Einklang, Harmonie) sprechen Entwicklungspsychologen, wenn Du Dich in Dein Baby einfühlst und ihr Euch verbunden fühlt. Dein Baby äußert sich durch Laute, Bewegungen und Mimik Manchmal kannst Du nur schätzen, was Dein Ba...

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Desorganisierter Bindungsstil: Wenn die Mutter bedroht und beruhigt

Kinder und Jugendliche mit einem „desorganisierten Bindungsstil“ (D-Bindung) zeigen in der Beziehung zu anderen Menschen ein scheinbar unverständliches Verhalten. Oft hatten sich ihre Eltern so verhalten, dass es ihnen Angst machte. Daher haben diese Kinder einen starken Drang, andere zu kontrollieren (was jedoch immerhin ein Zeichen von „Organisation“ sein kann). In Beziehungen leiden die Kinder oft unter unerklärlichen Ängsten. Andere, zum Beispiel Lehrer, erleben sie als wenig hilfreich oder bedrohlich. Die betroffenen Kinder und Jugendlichen widersprechen sich sehr oft selbst, verweigern die Antwort auf Fragen, können nicht antworten oder antworten unpassend. Weiterlesen

Operation ist auch Aggression: Warum lässt Du Dich oder Dein Kind operieren?

Vielleicht hast Du Dich auch schon mal unter größten Zweifeln operieren lassen. Am liebsten wärest Du noch aus dem Vorbereitungsraum geflohen, aber Du hast Dich nicht getraut. Die psychischen Vorteile einer Operation können darin liegen, dass Du berührt und getragen wirst, dass Du Dich fallenlassen kannst und je nach Art der Narkose schöne und erotische Träume hast. Du kannst Deinen Freundinnen davon erzählen und wirst geschont. Jeder sieht, wie schlecht es Dir geht. Gleichzeitig kann eine zweifelhafte Operation aber auch ein Akt der Aggression gegen Dich selbst sein: Du leidest und somit kannst Du Schuldgefühle eindämmen und Dich selbst in der Kasteiung freier von psychischem Leid fühlen. Weiterlesen

Vojta-Therapie bei Babys – eine Kritik (englisch: Reflex Locomotion Therapy)

Wenn Du Dein Baby nach Vojta behandelst, fühlst Du Dich vielleicht selbst nicht gut. Dein Baby schreit sich dabei die Seele aus dem Leib und zeigt damit seine Not an. Es schwitzt dabei. Es kann nicht mehr, aber wird zum Weitermachen gezwungen. Mehrmals täglich. Nach Erfahrung der Vojta-Therapeuten schreit das Baby aufgrund von Anstrengung, nicht aus Schmerz. Doch entscheidend ist der Stress, den das Baby empfindet. Nach den heutigen Erkenntnissen der Säuglings- und Bindungsforschung müsste die Vojta-Therapie als psychologisch hoch traumatisierend angesehen werden. Vielleicht wolltest auch Du anfangs am liebsten die Therapie abbrechen, doch Du fühltest Dich neben der Vojta-Therapeutin hilflos. Vielleicht hatte die Therapeutin fachkundige Argumente und Dir wurde gesagt, die Vojtamethode sei die beste Möglichkeit, Deinem Baby zu helfen. Doch stimmt das? Weiterlesen

Folgen der Vojtatherapie als Baby: „Ach könnten wir viele uns doch zusammentun“

Ausbildungen sind nicht möglich. Wegen der Angst. Partnerschaften nicht möglich. Aus Angst. Kinderwünsche bleiben unerfüllt. „Wenn ich nur daran denke, dass mir jemand nahe kommt, dass er mich berührt, dass er neben mir liegt, geht gar nichts mehr“, sagen sie. So fühlen sich unzählige Vojta-Kinder. „Mein Psychotherapeut geht aber kaum darauf ein“, sagen sie. Weil kaum jemand begriffen hat, was Vojta mit den Kindern macht. Die Vojta-Therapie kann man nicht „liebevoll“ ausführen: Das Kind hat Panik, es ist mitunter dem Kreislaufkollaps nahe, es schreit, es will sich befreien. Es ist eine Festhaltetherapie. Diese – aus meiner Sicht – grausame Therapie hinterlässt möglicherweise tiefste Wunden. Weiterlesen

Markiertheit der Mimik – warum wir mit Babys übertrieben sprechen

Was ein Baby fühlt, zeigt es mit seiner Mimik. Die Mutter/der Vater reagieren darauf mit einem ähnlichen Gesichtsausdruck. Die Mutter spiegelt dem Baby das zurück, was es ihr zeigt. So sieht sich das Baby fast wie in einem Spiegel. Nun ist es aber wichtig, dass die Mutter irgendwie zeigt, dass das, was das Baby gerade fühlt, nicht unbedingt ihr eigenes Empfinden ist. Um diesen Unterschied zu zeigen, „markiert“ sie ihre Mimik: Sie übertreibt den verstehenden Gesichtsausdruck. Diese Übertreibung wird „Markiertheit“ genannt. Das Baby bemerkt die Übertreibung. So fühlt es sich verstanden und merkt gleichzeitig, dass die Mutter ein anderer Mensch mit eigenen und anderen Empfindungen ist. Weiterlesen

Kritische Experten-Stimmen zur Vojta-Therapie

Wenn bei Deinem Kind eine Störung der Bewegung, Haltung oder Koordination festgestellt wird, bekommst vielleicht die Vojta-Therapie („Physiotherapie auf neurophysiologischer Grundlage“) für Dein Kind verordnet. Während die Vojta-Therapie körperlich anscheinend hilfreich ist, kann sie jedoch möglicherweise psychisch schaden. Das Baby zeigt deutlich, wie gequält es sich fühlt, doch die Qual wird nicht beendet. Das löst großen Stress bei Mutter und Kind aus. Das Thema kann sich zu einem regelrechten Familienkonflikt ausweiten, wenn z.B. der Vater dafür ist, die Therapie zu beenden. Ziel dieser Beitrags-Reihe ist es, Fachleute wie auch Mütter und Väter auf die möglichen nachteiligen psychischen Folgen der Vojta-Therapie aufmerksam zu machen. Weiterlesen

Scham – Gefühle erklärt für Kinder

„Der liebe Gott sieht alles“, sagen manche Eltern. Oder sie sagen: „Der Weihnachtsmann weiß, wann du böse warst.“ Ich glaube das nicht. Ich glaube, dass jedes Kind und jeder Erwachsene eine Schutzhülle hat und braucht, damit es ihm gut geht. Auch unser Herz liegt geschützt in unserer Brust und ist für andere nicht sichtbar. Nur so können wir gesund bleiben. Jedes Kind und jeder Erwachsene braucht einen Raum, wo er ganz allein für sich sein kann. „Das ist privat“ nennen es die Erwachsenen, wenn sie sagen wollen, dass es andere nichts angeht, was sie tun oder denken. Weiterlesen

Wenn Du Schulangst hast, brauchst Du einen guten inneren Raum

Die Fehlstunden häufen sich und Du weißt nicht weiter: Morgens in der Schule wird’s Dir oft so schlecht, dass Du nach Hause gehen musst. Oder aber Du möchtest flüchten, hast jedoch das Gefühl, dass Du unbedingt in der Schule bleiben musst. Du fühlst Dich bedroht, eingeschlossen und gezwungen. Und so richtig helfen kann Dir scheinbar niemand – Du hast Schulangst. Genaugenommen unterscheidet man zwischen „Schulphobie“ und „Schulangst“. Bei der Schulphobie hat man konkret Angst vor der Schule – zum Beispiel vor Mobbing, vor dem Gebäude, vor den Lehrern oder vor Klassenarbeiten. Bei der „Schulangst“ sind verschiedene Ängste beteiligt, die sich in der Schule besonders zuspitzen wie z.B. Angst vor Krankheiten oder Angst davor, dass irgendwas mit den Eltern ist. Im Grunde aber geht eines in das andere über. Weiterlesen

Wie sprichst Du eigentlich mit Dir? Über die liebevolle Stimme in Dir.

"Sag mal - wie sprichst Du eigentlich mit mir?", fragen wir den anderen aufgebracht. Doch wie sprichst Du eigentlich mit Dir selbst? Hast Du eine gute innere Stimme in Dir? Vielleicht fällt es Dir leicht, zu anderen freundlich zu sein und ihnen Mut zuzuspr...

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