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Psychoanalytische Therapie bei Depressionen: Hohe Frequenz hilft

Wenn depressive Patienten psychoanalytisch behandelt werden und es ihnen besser geht - was hat dann gewirkt? War es die psychoanalytische Technik an sich oder war es auch die höhere Therapiefrequenz, die ihre Wirkung zeigt? Die Psychologen Johannes Zimmermann,...

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Bilder von Menschen mit Psychosen verstehen

Wenn Menschen mit einer Schizophrenie Bilder zeichnen oder malen, finden sich immer wieder ähnliche Elemente. Oft malen sie z.B. Spiralen. Ich habe einmal ein gesundes Kind gebeten, eine Spirale zu malen (rechts): Hier sieht man Bewegung und Entwicklung: Es ze...

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Was ist der Unterschied zwischen Schizophrenie und Psychose?

Die Begriffe „Schizophrenie“ und „Psychose“ werden oft gleichsinnig verwendet. Und tatsächlich ist es oft nicht leicht, zu sagen, ob ein Patient eine Psychose oder eine Schizophrenie hat. Bei der Psychose hat der Patient zum Beispiel Wahnvorstellungen, Halluzinationen und fühlt sich verfolgt. Psychotisch kann man kurzfristig werden, z.B. nach einem traumatischen Erlebnis, nach der Geburt eines Kindes oder im Rahmen einer körperlichen Erkrankung. Viele Psychosen klingen rasch wieder ab. „Er ist psychotisch“ heißt, dass gerade jetzt jemand unter wahnhaftem Erleben leidet und dabei oft sehr aufgebracht ist, also an „Positiv-Symptomen“ leidet. Die Schizophrenie hält in der Regel jedoch länger an. Sie entwickelt sich meistens langsam, ist „zäh“ und chronisch. Häufig zeichnet sie sich durch eine scheinbare Gefühlsverflachung aus, also durch „Negativ-Symptome“. Weiterlesen

Das Ich und das Selbst aus psychoanalytischer Sicht: Heinz Hartmann prägte die „Ich-Psychologie“

Das "Ich" ist sehr schwer zu definieren. Es gilt als eine Einheit der Persönlichkeit. Das Ich denkt, plant, fühlt und nimmt die Realität wahr. Es ist vorrangig bewusst, enthält aber auch unbewusste Anteile. Die steuernden Funktionen werden Ich-Funktionen genan...

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Neville Symington: The Psychology of the Person

Der Psychoanalytiker Neville Symington (1937-2019) (IPA) arbeitete gerne mit Psychotikern. Ihm gingen die Erklärungen, die die Psychoanalyse heute für Psychosen hat, oft nicht weit genug. Daher beschäftigte er sich intensiv mit religiösen Sichtweisen und versu...

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Nachträglichkeit

In dem Moment, in dem wir etwas Schlimmes erleben, leiden wir sehr. Wir fühlen uns gequält und sehen vielleicht kein Ende. Ist die Situation vorbei, verändert sie sich. Wir sagen im Nachhinein vielleicht: Ach, war doch gar nicht so schlimm. Oder wir romantisie...

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Goldwater-Regel: Psychotherapeuten sollen sich nicht öffentlich über Politiker äußern

Barry Goldwater (1909-1998) war ein US-amerikanischer Politiker, der sich 1964 zur Präsidentschaftswahl aufstellen ließ. Er verlor, nachdem das fact-magazine über 12.000 Psychiater zu ihrer Meinung zur Person Barry Goldwaters befragten. Über 1000 Psychiater schätzten es so ein, dass sich Barry Goldwater aufgrund seiner Persönlichkeit nicht für das Amt des Präsidenten eigne (siehe vox.com). Weiterlesen

Dialektisch Behaviorale Therapie (DBT)

Die „Dialektisch Behaviorale Therapie“ (DBT) ist eine spezielle Therapie für Patienten mit Früher Störung bzw. Borderline-Störung und komplexer Posttraumatischer Belastungsstörung. Häufig schädigen sich die Betroffenen auf die verschiedenste Weise selbst und haben große Schwierigkeiten, gut für sich zu sorgen und mit anderen Menschen befriedigend zu kommunizieren. Sie können Spannungen schwer aushalten und verlieren leicht die Fassung. Die DBT soll hier rasch und konkret helfen. Die Psychologin Marsha Linehan, die selbst einmal an einer Borderline-Störung litt, hat die DBT entwickelt.Weiterlesen

Wahn und Halluzination – wie kommt man raus? Auch die negative Halluzination kann schlimm sein

Bei einem Wahn hat man überstarke Phantasien, Sinneseindrücke und Gedanken, die scheinbar weit entfernt von der äußeren Realität sind. Man kann sich zum Beispiel verfolgt fühlen (Verfolgungswahn), großartig fühlen (Größenwahn) oder man ist überzeugt, an einer ...

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ZDF: „Späte Versöhnung“ (TV-Tipp: sonntags)

In der Sendung „sonntags“ des ZDF ging es am 6. September 2020 um das Thema „Späte Versöhnung“. Warum brechen Kinder zu ihren Eltern den Kontakt ab und wie lässt sich möglicherweise wieder zusammenfinden? Zu diesen Fragen durfte ich als Interviewpartnerin Antworten geben. Die Sendung ist in der Mediathek unter dieser Adresse abrufbar: https://www.zdf.de/gesellschaft/sonntags/spaete-versoehnung-104.html