Eine Effizienzstudie in der Psychotherapie untersucht, wie bestimmte Einzelfaktoren (z.B. die Beziehungsqualität zwischen Patient und Therapeut) in der Therapie auf abgegrenzte Symptome wirken. Die Effizienzstudie ist aufwendig aufgebaut: Die Patienten werden nach dem Zufallsprinzip auf eine Therapie- und eine Kontrollgruppe aufgeteilt – man sagt: Die Patienten werden auf die Gruppen randomisiert. Das ist dann eine „randomisiert-kontrollierte Studie“ (RCT, T = englische Abkürzung für „Trial“ = Studie, Versuch). Die Patienten der Kontrollgruppe erhalten nicht die „echte“ Therapie, sondern sie erhalten Gespräche, die wie eine Therapie aussehen. Weiterlesen
Die Psychoanalyse beschäftigt sich mit dem Unbewussten, die Verhaltenstherapie mit dem Verhalten und die humanistische Psychologie mit der Selbstverwirklichung des Menschen. So wird es oft vereinfacht gesagt. Unabhängig von den Genen ist es auch aus humanistischer Sicht möglich, die eigene Entwicklung positiv zu beeinflussen. Als Gründer der humanistischen Bewegung gelten die Kinderpsychologin Charlotte Bühler (charlotte-buehler-institut.at) (1893-1974), Abraham Maslow (1908-1970), Carl Rogers (1902-1987), Rollo May (Ärzteblatt) und Alfred Adler. Aber auch Otto Rank (1884-1939, Ärzteblatt: „Vom Trauma der Geburt“) und Wilhelm Reich gelten als „Väter der Humanistischen Psychologie und Körperpsychotherapie“ (Quelle: Ludwig Janus, Psychoanalyseforum, 2013 [leider nicht frei zugänglich]). Seit 2010 gibt es die Arbeitsgemeinschaft Humanistische Psychotherapie (AGHPT). Weiterlesen
Das „General Health Questionnaire 12“ (GHQ-12) ist ein Fragebogen, mit dem der Arzt/Psychologe grob erfassen kann, wie „psychisch gesund“ eine Person ist. Der Fragebogen besteht aus 12 Items (= Fragepunkten). Die Fragen sehen zum Beispiel so aus: „Haben Sie in den letzten Wochen wegen Sorgen weniger geschlafen?“ Antwort: „nein“, „nicht schlechter als üblich“, „schlechter als üblich“ oder „viel schlechter als üblich“. Weiterlesen
Die Kognitive Verhaltenstherapie ist eine Psychotherapie, die sich besonders mit unseren Gedanken und dem Denken („Kognition“) beschäftigt. Kognitive Verhaltenstherapeuten schauen sich mit ihrem Patienten näher an, welche Befürchtungen die Patienten haben, was sie glauben, also welche „Glaubenssätze“ sie haben oder wie sich selbst und andere sehen. Weiterlesen