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Effizienz- und Effektivitätsstudien in der Psychotherapie

Eine Effizienzstudie in der Psychotherapie untersucht, wie bestimmte Einzelfaktoren (z.B. die Beziehungsqualität zwischen Patient und Therapeut) in der Therapie auf abgegrenzte Symptome wirken. Die Effizienzstudie ist aufwendig aufgebaut: Die Patienten werden nach dem Zufallsprinzip auf eine Therapie- und eine Kontrollgruppe aufgeteilt – man sagt: Die Patienten werden auf die Gruppen randomisiert. Das ist dann eine „randomisiert-kontrollierte Studie“ (RCT, T = englische Abkürzung für „Trial“ = Studie, Versuch). Die Patienten der Kontrollgruppe erhalten nicht die „echte“ Therapie, sondern sie erhalten Gespräche, die wie eine Therapie aussehen. Weiterlesen

Ent-hüllt! Die Beschneidung von Jungen – nur ein kleiner Schnitt? (Buchtipp)

"Die Vorhaut ist doch nur ein nutzloses Häutchen", hörte ich eine Mutter sagen, die ihren Sohn aufgrund von Entzündungen operieren lassen wollte. Doch die Vorhaut (lateinisch "Praeputium") ist eng mit Nerven durchzogen und ermöglicht eine befriedigende Sexuali...

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Transference Focused Psychotherapy (TFP) verbessert Bindung bei Borderline-Störung

Wie gut wirkt eine spezielle Form der Psychoanalytischen Psychotherapie bei der Borderline-Störung? Eine Arbeitsgruppe um Kenneth N. Levy (Pennstate University, USA), Otto Kernberg und Kollegen gingen dieser Frage in einer randomisiert-kontrollierten Studie (2...

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Empirisch belegt – was heißt das?

"Empireia" ist griechisch und heißt "Erfahrung". Wenn eine Therapie empirisch belegt ist, kann das heißen: Die Wirksamkeit ist durch Erfahrung offensichtlich oder sie wurde durch Beobachtung oder Experimente belegt. Sie ist also "wissenschaftlich" nachgewiesen...

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Wie werde ich Psychoanalytiker*in? Was kostet das Leben in der Psychoanalyse-Ausbildung?

"Die Ausbildung bei der Deutschen Psychoanalytischen Vereinigung (DPV) ist mir zu teuer", sagen manche, die sich dafür interessieren. Für Ausbildungsteilnehmer ohne guten finanziellen Hintergrund ist die Ausbildung auch finanziell eine Herausforderung, aber si...

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Psychodynamik, Psychostatik und Tiefenpsychologie – worin liegt der Unterschied zwischen tiefenpsychologischer und analytischer Psychotherapie?

Unbewusstes und Bewusstes greifen ineinander, stehen nebeneinander oder kämpfen miteinander. Manchmal wenden wir viel Kraft auf, damit Teile von uns nicht ans Licht kommen. Das nennt man Abwehr. Zum Beispiel versuchen wir unsere Rede-Angst abzuwehren, um sie v...

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Psychische Integration – was heißt das?

Oft sprechen Psychologen davon, etwas sei "psychisch integriert". Aber was heißt das? Wir alle kennen Seiten an uns, die wir nicht mögen. Oder wir haben unangenehme Erinnerungen, die wir weit von uns schieben, weil sie schmerzlich sind. Doch wenn wir einen Fil...

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Humanistische Psychotherapie

Die Psychoanalyse beschäftigt sich mit dem Unbewussten, die Verhaltenstherapie mit dem Verhalten und die humanistische Psychologie mit der Selbstverwirklichung des Menschen. So wird es oft vereinfacht gesagt. Unabhängig von den Genen ist es auch aus humanistischer Sicht möglich, die eigene Entwicklung positiv zu beeinflussen. Als Gründer der humanistischen Bewegung gelten die Kinderpsychologin Charlotte Bühler (charlotte-buehler-institut.at) (1893-1974), Abraham Maslow (1908-1970), Carl Rogers (1902-1987), Rollo May (Ärzteblatt) und Alfred Adler. Aber auch Otto Rank (1884-1939, Ärzteblatt: „Vom Trauma der Geburt“) und Wilhelm Reich gelten als „Väter der Humanistischen Psychologie und Körperpsychotherapie“ (Quelle: Ludwig Janus, Psychoanalyseforum, 2013 [leider nicht frei zugänglich]). Seit 2010 gibt es die Arbeitsgemeinschaft Humanistische Psychotherapie (AGHPT). Weiterlesen

Das General Health Questionnaire 12 (GHQ-12), die Global Assessment of Functioning Scale (GAF-Skala) und die Symptomcheckliste SCL-90 sind gängige Fragebögen in der Psychotherapie

Das „General Health Questionnaire 12“ (GHQ-12) ist ein Fragebogen, mit dem der Arzt/Psychologe grob erfassen kann, wie „psychisch gesund“ eine Person ist. Der Fragebogen besteht aus 12 Items (= Fragepunkten). Die Fragen sehen zum Beispiel so aus: „Haben Sie in den letzten Wochen wegen Sorgen weniger geschlafen?“ Antwort: „nein“, „nicht schlechter als üblich“, „schlechter als üblich“ oder „viel schlechter als üblich“. Weiterlesen

Kognitive Verhaltenstherapie (KVT) und Behaviorale Verhaltenstherapie

Die Kognitive Verhaltenstherapie ist eine Psychotherapie, die sich besonders mit unseren Gedanken und dem Denken („Kognition“) beschäftigt. Kognitive Verhaltenstherapeuten schauen sich mit ihrem Patienten näher an, welche Befürchtungen die Patienten haben, was sie glauben, also welche „Glaubenssätze“ sie haben oder wie sich selbst und andere sehen. Weiterlesen