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Sexuelle Erregung in Psychotherapie und Psychoanalyse

Schon bei dem Gedanken an die psychoanalytische Couch kann sich subtil sexuelle Erregung bemerkbar machen. Doch über die Erregung in der Analyse ist nicht viel zu lesen. Das stellte schon der Psychoanalytiker André Green (1927-2012) fest. Er fragt: „Has sexuality anything to do with psychoanalysis?“ Weiterlesen

„Du kriegst mich nicht!“ Warum wir provozieren

Das Kind streckt der Mutter die Zunge raus und reizt sie damit bis aufs Blut. In den 70ern rannten „Flitzer“ nackt übers Fussballfeld. Provokation hat auch etwas mit „Sich-Nacktmachen“ zu tun. Wir strecken uns dem anderen provokativ entgegen. Weiterlesen

Wie es ist, in der Gruppen-Supervision auf dem heissen Stuhl zu sitzen. Ein Erfahrungsbericht.

Schon in den Ferientagen zuvor überkamen mich Angst und Übelkeit – ein mulmiges Gefühl. Wie würde es nach dem Urlaub weiter gehen? Zurück in der Klinik schauten Teammitglieder weg, als ich sie grüsste. Das war mir noch nie passiert. Ich merkte, dass auf der Station kaum einer mit mir sprach. Weiterlesen

Kontaktabbruch zwischen Kindern und Eltern: „Sie verstehen mich nicht.“

Viele Kinder, die den Kontakt zu ihren Eltern beendet haben, wünschen sich, von den Eltern verstanden zu werden. Sie wünschen sich ihr Einsehen. Doch die emotionalen Sprachen, die gesprochen werden, sind zu unterschiedlich. Weiterlesen

Wenn innere Objekte versauern: Warum der gute Psychoanalytiker am Wochenende schlecht wird

In einer Psychoanalyse merkst du an den Wochenenden oder in den Ferien vielleicht manchmal, wie der Analytiker innerlich verdirbt und zum „Bösen“ wird, während du auf die nächste Stunde wartest. Weiterlesen

Bewegungsmeditation: freie Assoziation in der Bewegung kann Schmerzen lindern

Wenn Du Dich ruhig hinstellst, die Augen schließt und eine Weile so stehen bleibst, dann kann es sein, dass Du etwas bewegen möchtest. Ganz leicht vielleicht – Du möchtest und kannst vielleicht Deine Arme heben oder kaum sichtbare Bewegungen mit den Fingern durchführen. Weiterlesen

Psychoanalyse und die Angst vor Telepathie

„Das muss Telepathie (Gedankenübertragung, Mitfühlen über die Ferne) gewesen sein!“, denkst du und dir stehen die Haare zu Berge. Du fragst dich: Was, wenn es Telepathie wirklich gibt? Weiterlesen

Psychoanalyse und Buddhismus können sich ergänzen

Psychoanalyse ist häufig wie gemeinsames Meditieren: Auf der Couch liegend erzählst Du in freier Assoziation und gelangst fast unmerklich ine eine Art Trance. Als Psychoanalytiker*in sitzt Du dahinter und nimmst alles mit freischwebender Aufmerksamkeit auf, ebenfalls vielleicht in einem tranceartigen Zustand. Weiterlesen

Traumatisiert durch Psychoanalyse? Wenn Psychotherapie alles schlimmer macht

Vielleicht hast du sehr schlechte Erfahrungen mit der Psychoanalyse gemacht – du fühlst dich regelrecht traumatisiert. Du hast vielleicht das Gefühl, dass dein Selbstwertgefühl nach der Psychoanalyse noch schwächer ist als es vorher je war. Du hast dich dem Psychoanalytiker anvertraut, aber du wurdest im Regen stehengelassen. Weiterlesen

Ödipale Phase: Im Alter von vier bis sechs Jahren wird das Geschlecht interessant

Nach psychoanalytischer Theorie ist ein Kind (in unserer Kultur) zwischen dem vierten und sechsten Lebensjahr in der ödipalen Phase, auch „phallische Phase“ genannt (phallus = griechisch: Penis). Hier werden die Themen, die sich rund um das eigene Geschlecht, die Sexualität und die Geschlechterrollen drehen, besonders deutlich. Mädchen und Jungen entdecken intensiv den Unterschied zwischen den Geschlechtern. Doktorspiele sind jetzt beliebt. Weiterlesen