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Herz und Trauma: Panikattacken können nach den Wechseljahren aufs Herz gehen

„Hridaya Mudra“ ist nach indischer Tradition eine Haltung der Hände, die bei Herzbeschwerden helfen soll (Bill Harvey, Youtube, Minute 15:00). Vielleicht leidest du immer wieder an Herzbeschwerden, doch die Ärzte können nichts Ernsthaftes finden. In der Anspannung deiner Lebenssituation spürst du dein Herz. Vielleicht zeigen sich Anzeichen einer Herzerkrankung und nun hast du grosse Angst davor, was werden wird. Weiterlesen

Imagination: Nicht jeder kann sich einen sicheren Ort vorstellen. Warum Meditation bei frühen Traumata oft (zuerst) nicht gut tut

„Ich gehe mit Dir auf eine Reise zu Deinem inneren sicheren Ort“, sagt der Therapeut. Du sollst Dir einen Ort vorstellen, an dem Du Dich sicher und wohl fühlst. Doch wenn du z.B. komplex traumatisiert bist, dann kann das sehr schwierig werden. Weiterlesen

Ego States: Mit Kind-Ich, Erwachsenen-Ich und Eltern-Ich lassen sich Ichzustände oft nur oberflächlich beschreiben

Je nach Tagesform, Ort und Aufgaben haben wir verschiedene „Ich-Zustände“. Manchmal fühlen wir uns gut und sind dankbar für diesen Zustand. Aber vielleicht werden wir immer wieder überwältigt von unaushaltbaren Zuständen, die aus unserer Vergangenheit herrühren oder aus aktuellen Lebenslagen, die lange anhalten. Wir würden am liebsten weglaufen. Weiterlesen

Skills und Werkzeugkoffer – manchmal hilfreich, manchmal enttäuschend. Nutzt ein Therapietagebuch?

„Skills“ (englisch: Fähigkeiten) ist ein Begriff aus der Dialektisch-Behavioralen Therapie (DBT) nach Masha Linehan. Insbesondere Borderline-Patienten können durch das Erlernen von „Skills“ entlastet werden. Skills sollen das tägliche Leben und Miteinander verbessern. Außerdem sollen Patienten die Sicherheit erlangen, in unaushaltbaren Zuständen etwas tun zu können. Manchen Betroffenen helfen diese Skills sehr, andere fühlen sich schlecht, weil sie das Gefühl haben, etwas falsch zu machen, wenn ihnen das Erlernte in kritischen Situationen nicht hilft. Zu den Skills zählen insbesondere diese Bereiche:Weiterlesen

Fünf Tipps bei Panikattacken in der Nacht (und noch ein paar mehr)

Du wachst auf, zitterst, bekommst schwer Luft. Da sind Schweiß, Herzrasen, vielleicht Übelkeit und Durchfall. Gedanken, die sich Dir immer wieder aufdrängen. Du befürchtest vielleicht, verrückt zu werden oder schwer krank zu sein. Kurzum: Du bist verzweifelt. Weiterlesen

Komplexe posttraumatische Belastungsstörung (kPTBS) als frühe Störung: Was hilft?

Psychische Traumata können tödlich sein. Sie führen zu einem empfindlichen Nervensystem. Sie belasten das Herz und verkürzen die Telomere, die Endstücke der Chromosomen, die auf die Lebenserwartung hinweisen. Komische Eindrücke und Gefühle kommen immer wieder hoch. Sie sind in mir. Weiterlesen

„Da ist niemand!“ Todesvorstellungen bei frühen Bindungstraumata können sehr leer sein

"Ich kehre heim", sagen manche Sterbende und fühlen sich geborgen. Manche rufen den Namen ihres verstorbenen Partners aus, andere freuen sich darauf, ihre Eltern wiederzusehen. "Es wäre für mich der reinste Horror, wenn ich sterbe und als Erstes meine Mutter w...

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Psychose: Frühe invasive Traumata können mit späteren Positivsymptomen zusammenhängen. Vernachlässigung kann möglicherweise zu Negativsymptomen führen

Die sich entwickelnde Psyche und der reifende Körper sind beim Baby noch sehr eng miteinander verbunden. Die Reifung geschieht insbesondere über die enge Kommunikation mit Mutter und Vater. Über das Vermögen der Eltern, sich in ihr Kind einzufühlen, kommt es zur psychischen Strukturierung. Weiterlesen

Psychoanalyse ist auch Traumatherapie

„Können Sie mir einen Traumatherapeuten empfehlen?“, werde ich manchmal gefragt. Ich bin dann immer ganz verdutzt: Mache ich in meiner täglichen Arbeit als Psychoanalytikerin doch eindeutig Traumatherapie. „Was stellen Sie sich denn unter einem Traumatherapeuten vor?“, frage ich dann. „Jemand, der sich darauf spezialisiert hat und ‚Traumatherapeut‘ als Zusatztitel trägt. Nun wurde ich selbst neugierig und schaute einmal, was Psychotherapeuten mit dem offiziellen Zusatztitel „Traumatherapie“ in ihrer Ausbildung lernen. Weiterlesen

Das Trauma in mir – kann es jemals heilen? Das Trauma als Brücke zum anderen verstehen.

Das Trauma, es ist immer in mir. Ich erinnere mich (nicht). Ich habe (keine) Bilder dazu. Ich sehe außen so vieles davon wieder. In Gesichtern, Absichten, Körperhaltungen, Tageslichtern. Worten. Täglichen Gefängnissen. Doch wie soll ich leben und arbeiten, wenn es immer in mir ist? Ich spüre: Es ist nicht starr. Ich kann es hin- und herbewegen. Und ich kann meinen Körper bewegen. Weiterlesen