
Wir kommen im Alltag oft in die Position, uns rechtfertigen zu wollen: „Aber das habe ich doch gar nicht so gesagt!“ Sätze wie diese sind in der Psychoanalyse meistens nicht so sinnvoll. Hier geht es darum, dass der Patient Altbekanntes neu erlebt. Der Patient stellt mit dem Analytiker unbewusst und wie automatisch Situationen her, unter denen der/die Patient*in schon immer gelitten hat. Weiterlesen
Wer einen Zusammenhang zwischen zwei Dingen sieht, die in Wirklichkeit nicht zusammenhängen, der denkt magisch. „Klopf auf Holz“, sagen wir, um ein Unglück abzuwenden. Dabei kann Holzklopfen wohl kaum etwas ausrichten. Aber es beruhigt uns. Das magische Denken kann eine Lebenshilfe sein, doch wenn es zu stark wird, wie zum Beispiel bei einer Zwangsstörung, leiden wir darunter. Weiterlesen
Psychoanalyse ist ein ständiges Oszillieren zwischen der Realität und der Phantasie, zwischen dem Bewussten und dem Unbewussten. Der Psychoanalytiker kann in gewissem Maße dosieren, wieviel Bewusstes und Unbewusstes in die Suppe kommt. Wie kann das gehen? Das Bewusste zeichnet sich uner anderem durch die Sprache aus. Wofür ich Worte finde, das ist mir meistens bewusst. Die unbewusste Region fängt oft da an, wo ich sagen muss: „Ich weiß es nicht – es fühlt sich so komisch an. Ich habe da gar keine Worte für.“ Weiterlesen