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Du darfst kommen, Du Böses, Du Unerwünschtes!

Ha! Ich hab's! Ich habe keine Angst mehr. Komm' doch, Du Böses! Du Ungewolltes! Du darfst gerne kommen, liebe Verkrampfung, liebe Abneigung, lieber Hass. Wie oft habe ich gedacht: "Oh bitte nicht! Ich kann das jetzt nicht gebrauchen, nicht ertragen. Ich will d...

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„Liebes, Du darfst mich hassen.“

Was für eine Befreiung. Wenn man merkt, dass man den, den man am meisten liebt, auch hassen darf. „Mama, ich hasse Dich!“ Dass das Kind sich traut, das zu sagen, kann bedeuten, dass es sich gewiss ist, dass die Mutter deswegen nicht wegläuft. Es ist leicht, jemanden zu hassen, den man kaum kennt. Aber es ist oft schwer, jemanden bewusst zu hassen, der einem nahesteht. Mit Erlaubnis zu hassen, kann auf gewisse Art Lebensfreude hervorrufen und von depressiver Stimmung befreien. Hass ist auch Vitalität. Hass enthält viel Kraft, die für Gutes genutzt werden kann. Weiterlesen

Abhängige Persönlichkeit: Wie viel Struktur und Halt kann ich mir selbst geben?

„Da haben wir wieder so eine abhängige Persönlichkeit: Die Patientin meint, nicht ohne uns leben zu können“, sagt die Stationsschwester genervt. Die Klinik gibt der Patientin Struktur, doch sobald sie entlassen ist, leidet sie wieder unter übergroßer Angst. Dieser Mechanismus führt oft zum „Drehtür-Effekt“: Die Patienten kommen immer wieder, weil sie zu wenig innere Struktur haben. Diese innere Struktur erhalten wir insbesondere durch einen anderen Menschen, der sich für uns interessiert und der uns begleitet. Hatten wir gleich zu Beginn unseres Lebens einen Mangel an Einfühlsamkeit, dann fehlt uns innerlich etwas. Weiterlesen

Die Schlafzimmertür in uns selbst – wenn wir uns selbst nicht erfassen können

Die "Schlafzimmertür" ist in der Psychoanalyse ein häufig auftauchendes Symbol. Es bezieht sich im engeren Sinn auf die Schlafzimmertür der Eltern, die uns (normalerweise) verschlossen bleibt. Hinter der verschlossenen Schlafzimmertüre sind die Eltern, die ihr...

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Trennungen sind gut aushaltbar, wenn sie organisch verlaufen

„Ich habe eine riesige Trennungsangst!“, sagen manche und fürchten sich sehr vor Trennungen. Doch was sie damit meinen, ist die „unorganische“ Trennung. Eine Trennung, die zu früh oder plötzlich kommt, ist oft kaum aushaltbar. Weiterlesen

Die Kerzen-Blinzel-Meditation hilft bei Taurigkeit und: Warum es so schwer ist, sich zur Meditation hinzusetzen

Wenn du gerade weinst und dich alleine fühlst, probiere die Blinzelmeditation aus: Stelle ein Kerzchen auf, zünde es an, setz dich davor und schließe die Augen – aber nur so weit, dass du gerade noch etwas durch deine Wimpern sehen kannst. Wenn du so auf das Kerzenlicht schaust, siehst du die feinen Lichtstrahlen, die überall in die Länge gezogen werden und sich fein bewegen. Durch deine Tränen verstärkt sich der Effekt. Ich finde, das hat etwas Tröstliches. Auch im Sonnenlicht können wir so einen Augenblick verweilen: Wir blinzeln und beobachten, wie das Licht aussieht, das durch die Wimpern ins Auge fällt. Weiterlesen

Paartherapie: Warum wir uns über die Zahnpasta-Tube streiten

"Lass' uns doch sprechen wie zwei erwachsene Menschen! Dieser Kinderkram ist ja nicht auszuhalten!", sagt der Partner laut. "Es ist kindisch, worüber wir uns immer streiten. Es dreht sich immer nur um Kleinigkeiten!", sagt die verzweifelte Ehefrau. Warum hänge...

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Asymmetrische Liebe – wie damit leben?

Man liebt ihn immer noch, aber er ist schon tot. Die Mutter hat die Tochter immer mehr geliebt als den Sohn. Der Mann liebt die Frau "mehr" als die Frau den Mann. Der Patient ist in die Therapeutin verliebt und es schmerzt ihn, dass sie glücklich verheiratet i...

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„Ich weiß bei anderen besser, was sie fühlen und denken als bei mir selbst“

Es ist oft schwer zu sagen, was man selbst fühlt und denkt. "Bei anderen kann ich das ganz leicht", sagt so mancher. Zu diesen Phänomenen gehört auch das "Krohns-Paradox" bei Menschen mit einer Borderline-Störung: Während man glauben könnte, die Betroffenen se...

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„Aber wenn ich noch ’ne Nacht drüber schlafen soll, kann ich doch nicht schlafen!“

Vor wichtigen Entscheidungen soll man immer mindestens eine Nacht drüber schlafen - so hat das Unbewusste noch Zeit, sich zu melden. Wie oft sieht am nächsten Tag alles ganz anders aus. Oder aber man fühlt sich mit seiner Entscheidung noch sicherer. "Aber wenn...

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