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Was ist Bions „O“? Über die namenlose Angst und das formlose Unendliche in uns

Die Psychoanalyse ist eine intuitive und subjektive Wissenschaft, die nach der Wahrheit sucht. Auch du hast wahrscheinlich deine eigenen subjektiven Wahrheiten, die du immer wieder spürst. Zwar versuchst du vieles abzuwehren, aber oft weisst du im Grunde, wie es tief in dir aussieht. Diese Wahrheit, die sich immer wieder spüren lässt, die immer wieder auftaucht, nannte der britische Psychoanalytiker Wilfred Bion (1897-1979) das „O“ (Ultimate Truth, Absolute Reality). Weiterlesen

Gegenübertragungsabwehr und Gegenübertragungswiderstand

Wann immer ein Mensch auf uns zukommt, haben wir Gegenübertragungsgefühle: Ein freundliches Kind löst in uns vielleicht wohlwollende, elterliche Gefühle aus. Unsere wohlwollenden Gefühle sind die Reaktion auf das freundliche Wesen des Kindes. Diese Reaktion is...

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Latenter Traumgedanke und manifester Trauminhalt – was dem Traum zugrundeliegt und was wir von ihm erzählen

Als „latente Traumgedanken“ bezeichnete Sigmund Freud die unbewussten Gedanken, Wünsche und Ängste, die den Traum produzieren. Diese Wünsche und Gedanken werden jedoch meistens nicht 1:1 im Traum erkennbar. Die latenten Gedanken werden verschleiert und verändert. Das Ergebnis dieser Veränderung ist der „manifeste“ Traum, an den wir uns erinnern und den wir erzählen können. Wenn der Träumer nach dem Aufwachen seinen Traum erzählt, kann man nur Rückschlüsse darauf ziehen, was der Träumer „wirklich“ bzw. „ursprünglich“ gedacht hat. Man kann den Traum dann deuten und findet so die unbewussten Gedanken, die zum Traum geführt haben, also die „latenten Traumgedanken“. Weiterlesen

Hysterie: Der Clown unter den Neurosen. Freuds Hysteriepatientin Dora blieb nur drei Monate lang

"Du bist ja hysterisch!", werfen Männer manchmal ihren Frauen vor. "Hystera" kommt aus dem Griechischen und bedeutet "Gebärmutter". Jeder Mensch kann in einer Überforderungssituation heftig reagieren. Doch hysterische Persönlichkeitszüge können den Betroffenen...

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Primärprozess und Sekundärprozess: vom Chaos zur Ordnung

Wenn wir träumen, sind uns Gegensätze, Widersprüche und Logik vollkommen egal. Wir orientieren uns nicht mehr an der Vernunft. Rechts kann im Traum auch links sein, oben und unten sind Eins (lateinisch: "altus" = "hoch, tief"), zeitliche Abfolgen spielen keine...

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Selbstobjekt-Übertragung

Unter "Übertragung" versteht man normalerweise so etwas wie: "Du siehst meinem Vater ähnlich, also fühle ich mich bei Dir wie bei meinem Vater und behandele Dich auch so." Wir übertragen altbekannte Gefühle auf den anderen. Bei einer "Selbstobjekt-Übertragung"...

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Objektmutter und Umweltmutter oder: die Angst der Mutter vor dem Baby

Kleine Babys wirken manchmal wie Monster: Sie attackieren die Brust ohne Rücksicht auf die Mutter als Person. Wenn sie hungrig sind, kennen sie kein Erbarmen. Bei der Mutter kann diese Situation bewusst oder unbewusst Angst hervorrufen. Sie wissen, welch große...

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Ein-Personen-Psychologie und Zwei-Personen-Psychologie

Ein Patient, der zu einem Psychotherapeuten geht, tritt immer in Beziehung zu ihm. Der Patient wirkt auf den Therapeuten und umgekehrt. Kommt der Patient schon wütend in die Praxis, tobt vielleicht eine Wut in ihm, die er an jedem auslässt, egal, wer gerade vo...

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Es, Ich und Über-Ich: Das Instanzenmodell (Strukturmodell) und das topographische Modell von Sigmund Freud

„Jetzt könnte ich ihr die Brille von der Nase hauen“, denke ich. Meine Wut wächst, das „Es“, der Trieb, lässt mich zum Tier werden. Doch ich lächele freundlich und zeige meiner Kollegin nichts von meiner Wut. Mein strenges „Über-Ich“, das Gewissen, verbietet es mir. Aber zum Glück gibt ja noch das „Ich“, den Vermittler. Das Ich kann austarieren und steuern. Ich muss der Kollegin nicht gleich die Brille wegschlagen, aber besonders freundlich brauche ich auch nicht zu sein. Ich verändere meinen Gesichtsausdruck und zeige Missfallen. Freundlich, aber bestimmt, sage ich meine Meinung.Weiterlesen

Psychosexuelle Entwicklung: Aus oral, anal, ödipal wird depressiv, zwanghaft und hysterisch. In der Psychoanalyse kannst du die Entwicklungsschritte nochmals durchlaufen.

Mit der "Psychosexuellen Entwicklung" sind die Phasen gemeint, die ein Baby und Kleinkind in der Entwicklung durchläuft: Die orale, anale und ödipale Phase. Zunächst ist der Mund die Körperregion, die wichtig ist und Lust erweckt. Zwischen zwei und drei Jahren...

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