Willkommen

Verachtung – was ist das für ein Gefühl? „Wenn ich etwas Gutes bekomme, verachte ich den anderen dafür.“

Verachtung ist ein Gefühlsgemisch. Es mag eine Mischung aus Enttäuschung, Angst, Häme, Schmerz und Ärger sein. Oft ist der Wunsch nach Distanzierung dabei: „Ich bin nicht so wie mein Vater oder meine Mutter. Ich bin nicht so rassistisch wie die da. Ich verachte die Mitläufer von damals.“ Weiterlesen

Verzweiflung – was ist das für ein Gefühl?

"Desperation is the feeling that a situation is so bad that no matter what you do, it will never get better", heißt es auf paintedbrain.org ("Verzweiflung ist das Gefühl, dass eine Situation so schlecht ist, dass sie - egal, was Du tust - niemals besser wird")...

Dieser Beitrag ist nur für Mitglieder sichtbar.

Jetzt Mitglied werden

Stalking – wie kann ich damit aufhören? Hilfe für Stalker und Stalkerinnen

Stalking ist wie eine Art Sucht: Man beobachtet den anderen und will über jeden Schritt Bescheid wissen. Doch wie genau man den anderen auch beobachtet: Es gibt keine Beruhigung. "In unserer Beratungsstelle lernen Stalker, wie sehr sie dem anderen damit Angst ...

Dieser Beitrag ist nur für Mitglieder sichtbar.

Jetzt Mitglied werden

Die seelische Wunde offen lassen

„Psychische Narbe“ – immer wieder begegnet mir dieser Begriff. Doch lassen sich Bilder vom Körper so einfach auf die Seele übertragen? Die seelische Narbe macht, dass man keinen Zugang zur Wunde mehr hat. Die Verbindung zur ursprünglichen Wunde ist durch kreuz-und-queres Bindegewebe verstellt. Doch Psychoanalyse ähnelt der Chirurgie, wenn wir in der Körpersprache bleiben wollen. Schicht um Schicht wird das Verworrene, das Verhärtete abgetragen. Bis man an der Wunde landet wie an einem tiefen See. Die Wunde wird sichtbar, sie ist warm und spürbar. Endlich. Weiterlesen

Hysterie: Der Clown unter den Neurosen. Freuds Hysteriepatientin Dora blieb nur drei Monate lang

"Du bist ja hysterisch!", werfen Männer manchmal ihren Frauen vor. "Hystera" kommt aus dem Griechischen und bedeutet "Gebärmutter". Jeder Mensch kann in einer Überforderungssituation heftig reagieren. Doch hysterische Persönlichkeitszüge können den Betroffenen...

Dieser Beitrag ist nur für Mitglieder sichtbar.

Jetzt Mitglied werden

Das Schlimme (2)

Das Schlimme hat so einen Sog. Dieser Lärm, verursacht durch das eigene Schreien. Diese Stille, verursacht durch alle, die schweigen. Diese Wut und diese Rachsucht auf alle, die nicht verstehen, die nicht gesehen haben und die auch heute nicht wissen, was sie ...

Dieser Beitrag ist nur für Mitglieder sichtbar.

Jetzt Mitglied werden

Lieben und Arbeiten – Ziele der Psychoanalyse nach Sigmund Freud?

"Lieben und Arbeiten" - oftmals wird gesagt, dass dies nach Sigmund Freuds Worten die Ziele der Psychoanalyse seien. Aber hat er das wirklich gesagt? Der amerikanische Sachbuchautor Ralph Keyes geht in seinem Buch "The Quote Verifier" dieser Frage nach. Es geb...

Dieser Beitrag ist nur für Mitglieder sichtbar.

Jetzt Mitglied werden

Die Traumdeutung von Sigmund Freud (Buchtipp)

„Die Traumdeutung“ von Sigmund Freud ist immer noch der Klassiker – unverzichtbar für alle, die sich mit Träumen, Schlafen, der Psychoanalyse und dem Unbewussten beschäftigen. Der Träumer selbst kann seinen Traum am besten deuten – aber es ist kompliziert: „Es wird niemand erwarten dürfen, dass ihm die Deutung seiner Träume mühelos in den Schoß falle“ (Sigmund Freud, Die Traumdeutung, 1900: Zur Psychologie der Traumvorgänge, Projekt Gutenberg). Ähnlich, wie wir im Wachzustand unerwünschte Gedanken und Gefühle vermeiden oder verdrängen, so kann es für den Träumer auch schwierig sein, im Wachzustand frei über seinen Traum zu sprechen und ihn zu deuten.Weiterlesen

Ein Kind. Erlebt. Gewalt.

Dieser ohrenbetäubende Lärm. Doch das Kind, es kann nicht mehr schreien. Die Mutter drückt ihm den Atem ab. Das Kind liegt auf dem Rücken. Es ist vielleicht acht oder neun Jahre alt. Es sieht. Weiße Tropfen. Von der Tapete herunterrinnen. Es bekommt keine Luft...

Dieser Beitrag ist nur für Mitglieder sichtbar.

Jetzt Mitglied werden

Die Einsamkeit des Kindes

Manchmal, da war es so einsam. Das Kind ging ins Bett, ohne Mutter. Die saß nebenan. Das Einzige, was dann noch tröstete, war der Strahl der tiefstehenden Abendsonne, der durch die Jalousetten fiel und auf dem Boden ein warmes Licht hinterließ. Weiterlesen