Heilung in kleinen Häppchen

„Ich will jetzt jeden Tag eine halbe Stunde ums Feld spazieren“, sagen wir uns. Ein guter Vorsatz, doch oft wird er zum Krampf. Manche schaffen über diesen Vorsatz den Weg zum regelmäßigen Gehen, andere wiederum quälen sich damit, dass sie es „schon wieder nicht“ geschafft haben. Wer gesund leben und sein eigener Arzt sein möchte, dem tut es gut, den Blick zu weiten. Wir können alles, was uns gut tut, zu unserer Heilung nutzen.

Kleine Häppchen wirken. Schön ist es, die Ordnungstherapie wiederzuentdecken, die durch Pfarrer Kneipp populär wurde. Ist die Umgebung sauber und ordentlich, fühlen wir uns oft gleich wohler. Anstatt uns schwierige Dinge vorzunehmen, können wir im Alltag viele kleine Dinge verwirklichen, die alle wie kleine Gesundheitshäppchen wirken.

Mal so, mal so

Wir können uns freuen, wenn wir mal einen Tag ausgedehnt spazieren gegangen sind. Am nächsten Tag setzen wir uns vielleicht lieber gemütlich mit einem Buch hin. Wir haben uns den Bauch vollgeschlagen und bereuen es. Aber wir können danach bewusst einen Espresso genießen. Jeder Tee, den wir uns kochen, jedes Kerzlein, das wir anzünden, jedes heiße Dusche oder Musik im Auto ist ein Baustein zum gesunden Leben.

Dieser Beitrag wurde erstmals veröffentlicht am 19.5.2017
Aktualisiert am 2.5.2023

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