Dream-Work-Alpha nach Bion: Wir träumen auch, um Erlebnisse ins Unbewusste zu schicken
Im Traum verarbeiten wir Erlebnisse nach innen hin – wir introjizieren sie. Vielleicht aber träumen wir auch, um unsere Erlebnisse wirklich „los“ zu werden.
Manchmal verarbeiten wir innere Erfahrungen auch außerhalb von uns selbst. Wir „projizieren“ sie nach aussen – in andere Menschen, aber auch in Gegenstände, beispielsweise, wenn wir die Unordnung in einem Schrank besonders dann unerträglich finden, wenn auch in unserem Inneren gerade Chaos herrscht.
Der Psychoanalytiker Wilfred Bion (1897-1979) sagte, dass die Alpha-Funktion – sozusagen eine seelische Verdauungsfunktion – sowohl im Traum als auch im Wachzustand aktiv ist. Sein Begriff „Dream-Work-Alpha“ („Traumarbeit-Alpha“) tauchte das erste Mal 1959 in seinem Buch „Cogitations“ auf (cogitation = Nachdenken, Denkfähigkeit).
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Links:
James S. Grotstein (1925-2015):
Bion’s Transformation in „O“ and the concept of the transcendent position. sicap.it/…
Jonathan Harrison (2006):
Bion’s O – An Open Gate between Eastern and Western Psychotherapy. Tel Aviv University, Psychotherapy Program, Bion Forum, simplymeditate.org/…
Beitrag vom 25.8.2026 (begonnen am 16.5.2016)