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Weinen hat viele Formen: Wenn die Tränen aus Trauer fliessen, sind wir ganz bei uns. Lass dir Zeit zum Trauern

Wir können vor Wut heulen oder tief-traurig schluchzen. Wir können leise in uns hieinweinen oder vor Angst wimmern. Sind wir überwältigt von Freude oder Schmerz, können uns ebenfalls die Tränen kommen. Je nach Art des Weinens reagiert auch unser Gegenüber: verunsichert, selbst traurig und tröstend, mitfühlend, schweigend oder genervt. Weiterlesen

Was ist Bions „O“? Über die namenlose Angst und das formlose Unendliche in uns

Die Psychoanalyse ist eine intuitive und subjektive Wissenschaft, die nach der Wahrheit sucht. Auch du hast wahrscheinlich deine eigenen subjektiven Wahrheiten, die du immer wieder spürst. Zwar versuchst du vieles abzuwehren, aber oft weisst du im Grunde, wie es tief in dir aussieht. Weiterlesen

Warten auf einen Psychotherapieplatz – wie kann ich das aushalten?

„Ich fühle mich total verlassen. Ich habe nur noch Angst, möchte mein Bett nicht verlassen, will mit niemandem reden. Ich kann mir überhaupt nicht vorstellen, wie ich weiter funktionieren soll. Ich will nur noch weinen, aber ich kann nicht“, sagst du vielleicht. Weiterlesen

Bewegungsmeditation: freie Assoziation in der Bewegung kann Schmerzen lindern

Wenn Du Dich ruhig hinstellst, die Augen schließt und eine Weile so stehen bleibst, dann kann es sein, dass Du etwas bewegen möchtest. Ganz leicht vielleicht – Du möchtest und kannst vielleicht Deine Arme heben oder kaum sichtbare Bewegungen mit den Fingern durchführen. Weiterlesen

Zu müde zum Sport? Erst erholen, dann bewegen. Bei Post Exertional Malaise (PEM) ist Pacing wichtig

Wir wollen, dass es uns wieder besser geht und schleppen uns ins Fitnessstudio oder zwingen uns zum Spaziergang. Doch dadurch geht es uns häufig nicht besser – im Gegenteil: Die körperliche Anstrengung führt vielleicht dazu, dass wir uns noch schlechter fühlen. Weiterlesen

„Ich muss immer an den Tod denken.“ Apeirophobie: Die Angst vor der Unendlichkeit kann Lebensfreude fast unmöglich machen

„Ich dachte, ich muss in die Notaufnahme oder mich umbringen“, erzählt eine Frau, die an der Angst vor dem ewigen Leben leidet. Der Autor Bobby Azarian leide unter dieser Apeirophobie seit er vier Jahre alt war – als seine Mutter ihm nach dem Versterben des Opas erzählte, dass er nun fröhlich im Himmel weiterlebe (The Atlantic, 1.9.2016). Weiterlesen

Sexuelle Erregung in Psychotherapie und Psychoanalyse

Schon bei dem Gedanken an die psychoanalytische Couch kann sich subtil sexuelle Erregung bemerkbar machen. Doch über die Erregung in der Analyse ist nicht viel zu lesen. Das stellte schon der Psychoanalytiker André Green (1927-2012) fest. Er fragt: „Has sexuality anything to do with psychoanalysis?“ Weiterlesen

„Du kriegst mich nicht!“ Warum wir provozieren

Das Kind streckt der Mutter die Zunge raus und reizt sie damit bis aufs Blut. In den 70ern rannten „Flitzer“ nackt übers Fussballfeld. Provokation hat auch etwas mit „Sich-Nacktmachen“ zu tun. Wir strecken uns dem anderen provokativ entgegen. Weiterlesen

Wie es ist, in der Gruppen-Supervision auf dem heissen Stuhl zu sitzen. Ein Erfahrungsbericht.

Schon in den Ferientagen zuvor überkamen mich Angst und Übelkeit – ein mulmiges Gefühl. Wie würde es nach dem Urlaub weiter gehen? Zurück in der Klinik schauten Teammitglieder weg, als ich sie grüsste. Das war mir noch nie passiert. Ich merkte, dass auf der Station kaum einer mit mir sprach. Weiterlesen

Kontaktabbruch zwischen Kindern und Eltern: „Sie verstehen mich nicht.“

Viele Kinder, die den Kontakt zu ihren Eltern beendet haben, wünschen sich, von den Eltern verstanden zu werden. Sie wünschen sich ihr Einsehen. Doch die emotionalen Sprachen, die gesprochen werden, sind zu unterschiedlich. Weiterlesen