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Generalisierte Angststörung: Panikattacken und dissoziative Zustände mischen sich

An der Supermarktkasse überfällt dich wieder dieses komisch schwache Gefühl. Dir wird heiss und kalt und wenn Dich jemand fragt: „Was hast Du?“, kannst Du eigentlich gar nicht antworten. Es kann sein, dass Dir unglaublich schlecht ist. Du fühlst Dich verlassen und wackelig in dieser Welt. Weiterlesen

Psychotherapeuten haben oft zu hohe Ansprüche an sich selbst und brauchen selbst manchmal Psychotherapie

Psychotherapie kann tiefgreifendere Probleme meistens nicht dauerhaft beseitigen. Eine sogenannte psychische Störung ist oft ein Wechselspiel aus Phasen des Wohlergehens und Phasen des Aufruhrs, der Depression und Angst. Der Umgang mit dem persönlichen Leid ist häufig ein lebenslanger Prozess. Viele Psychotherapeuten haben ihren Beruf ergriffen, weil sie selbst einmal eine Psychotherapie gemacht haben. Weiterlesen

Ich bin ein Tumor – Geschichte eines Ungewollten

Es ist so komisch, was mit mir geschieht. Ich werde dauernd angegriffen. Ständig kommen Moleküle auf mich zu und verursachen mir Übelkeit. Heiße Strahlen lassen mich brennen. Ich weiß doch auch nicht, wie das geschehen konnte. Ich sah kein Ufer mehr. Die Verbindung zu den anderen war mir abhanden gekommen. Und da begann ich, einfach zu wachsen. Die Leute sollten sehen, wer ich war! Ich streckte mich ihnen entgegen, doch sie wendeten sich ab in Ekel. Je mehr ich mich zeigte, desto mehr schlugen sie auf mich ein. Weiterlesen

Die psychische Verfassung bei Grippe (Influenza) und bei Paukenerguss

Es haut einen um, dieses unglaubliche Krankheitsgefühl. Plötzlich ist es da, mitten in der Nacht. Man möchte aufstehen, doch die Beine tragen kaum. 39 Grad und höher, wie aus heiterem Himmel. Der Kopf ist zu wie bei einer Nasennebenhöhlenentzündung. Das körperlich-sinnlich-emotionale Resonanzsystem ist abgeschaltet. Wie betäubt ist man von: Grippe. Weiterlesen

Wie lassen sich starke Affekte regulieren?

Bei grosser Wut oder starker Angst, ist es nicht leicht, einen klaren Kopf zu behalten. Doch es ist gut, wenn wir auch bei grosser Aufregung weiterhin denken und beobachten können. Wenn der innere Faden nicht abreisst, ist viel gewonnen. Wir können versuchen, durch eine verlängerte Ausatmung unser Nachdenken aufrecht zu erhalten. Je weniger traumatisiert ein Mensch ist, desto länger kann er Intensives fühlen und dabei weiter nachdenken. Weiterlesen

Haut und Psyche: „Ich fühle mich so aufgekratzt!“ Alternative Tipps bei Neurodermitis und Schuppenflechte – aus eigener Erfahrung

Es sticht und juckt – die Kleidung schmerzt auf der Haut, es nässst. Es ist dir kaum möglich, dich in deiner Haut wohlzufühlen, wenn sie so entzündet ist. Der ganze Körper fühlt sich schlecht an. Besonders nach dem Aufwachen oder vor dem Zubettgehen wird der Juckreiz oft stark. Weiterlesen

Warum sich Psychoanalyse im Kern nur schwer erforschen lässt

Manche Psychoanalytiker bekommen Bauchschmerzen, wenn sie daran denken, dass die Psychoanalyse so erforscht werden soll wie die Körpermedizin oder die Verhaltenstherapie – dazu gehört z.B. die Psychoanalytikerin Egle Laufer im Video Encounters through Generations, Youtube. Weiterlesen

Die Toilette des Psychoanalytikers. Und was macht der Psychotherapeut, wenn er mal muss? Ist der Psychoanalytiker selbst vom Reizdarmsyndrom betroffen, kann die Stunde sehr quälend sein

„Also während der Stunde gehe ich schon mal gar nicht!“ – „Mein Therapeut hat sein Bad direkt neben dem Therapieraum. Wenn ich da muss, schäme ich mich in Grund und Boden.“ Patienten sprechen in Online-Foren darüber, wie schwer es ihnen fällt, bei ihrem Psychotherapeuten auf die Toilette zu gehen. Einen interessanten Thread hierzu gibt es auf der Website psychotherapiepraxis.at. Viele Patienten bringen das Problem mit dem „Müssen“ in der Psychotherapie selbst erst nach großer Überwindung zur Sprache. Ausscheidungen sind gefühlt etwas Schmutziges. Doch in der Werbung für Tampons, Binden, Windeln und Inkontinenzhilfen sind die Menschen immer sauber und lächeln. Weiterlesen

Skills und Werkzeugkoffer – manchmal hilfreich, manchmal enttäuschend. Nutzt ein Therapietagebuch?

„Skills“ (englisch: Fähigkeiten) ist ein Begriff aus der Dialektisch-Behavioralen Therapie (DBT) nach Masha Linehan. Insbesondere Borderline-Patienten können durch das Erlernen von „Skills“ entlastet werden. Skills sollen das tägliche Leben und Miteinander verbessern. Außerdem sollen Patienten die Sicherheit erlangen, in unaushaltbaren Zuständen etwas tun zu können. Manchen Betroffenen helfen diese Skills sehr, andere fühlen sich schlecht, weil sie das Gefühl haben, etwas falsch zu machen, wenn ihnen das Erlernte in kritischen Situationen nicht hilft. Zu den Skills zählen insbesondere diese Bereiche:Weiterlesen

Wie werde ich Psychoanalytiker*in? Schweigen und Zuhören lernen und wie Salman Akhtar es sieht

„Psychoanalytiker werden dafür bezahlt, dass sie nichts sagen“, heißt es. „Manchmal frage ich mich, warum ich dahin gehe – der sagt ja gar nichts“, sagt ein Patient. „Sie können das Schweigen nicht aushalten“, sagt der Supervisor. „Ich bin so froh, dass Sie gerade nichts sagen“, sagt eine Analysandin tief berührt. Schweigen und dem Schweigen ausgesetzt zu sein, ist immer anders. Weiterlesen