
Aus verhaltenstherapeutischer und psychiatrischer Sicht gibt es für die Diagnose „ADHS“ (Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitätsstörung) eindeutige Kriterien. Hierzu gehören die Diagnosekriterien nach dem Diagnostic and Statistical Manual of Mental Diseases (DSM IV und DSM V) und der International Classification of Diseases (ICD-10: F90.0 und ICD-11: 6A05.2). Weiterlesen

Zuerst bist du noch ganz gelassen – glaubst daran, das Baby beruhigen zu können. Doch wenn es sich wieder und wieder nicht beruhigen lässt, kommen die Selbstzweifel. Es beginnt die Suche nach den Ursachen und Schuldgefühle entstehen. Die Erschöpfung wächst. Vielleiht hast du gerade noch nicht einmal mehr die Kraft, Hilfe zu suchen. Du probierst selbst aus, was helfen könnte. Die psychoanalytische Kleinkindforscherin Beatrice Beebe zeigt in einem Video (Youtube), wie sich eine Mutter und ihr Kind, das an Dreimonatskoliken leidet, aufeinander abstimmen.Weiterlesen

„Fühle die Wut als ein Energiefeld“, rät Eckhart Tolle. Wir können genau spüren, wie die Wut durch unseren Körper prickelt und wieviel Kraft dahinter steckt. Dieses Gefühl zuzulassen, ist nicht immer leicht. Die Wut „beherrschen“ soll heißen, dass wir weder uns selbst noch andere damit beschädigen. Das erreichen wir mitunter duch Selbst-Beobachtung, Fühlen, Atmen und Darüber-Sprechen. Es ist oft eine der schwersten Künste überhaupt.Weiterlesen

Neurologische Soft Signs (NSS) sind leichte neurologische Störungen, die sich bei Bewegungen bemerkbar machen. Sie können z.B. durch Sauerstoffmangel unter der Geburt entstehen. Solche NSS sind manchmal kaum bemerkbar, aber an bestimmten Bewegungen erkennbar. Zum Beispiel können Musiker oder andere Künstler darüber klagen, dass sie bei Repetitionsbewegungen scheitern – einzelne Muskeln des Körpers verkrampfen und die Bewegung geht nicht weiter. Weiterlesen
In der Thieme-Zeitschrift Fortschritte der Neurologie und Psychiatrie (2015: 83: 676-685) geht es um das lang wirksame Lisdexamfetamindimesilat (LDX, Elvanse®, Pharmazeutische Zeitung), das zur Behandlung von ADHS eingesetzt wird. LDX ist eine Verbindung von d-Amfetamin und der Aminosäure L-Lysin. Das d-Amfetamin wird nur langsam freigesetzt, weil es erst in den roten Blutkörperchen (Eryhtrozyten) vom L-Lysin befreit wird. Andere Medikamente zur ADHS-Behandlung sind zum Beispiel: Mehthylphenidat (MPH, z.B. Ritalin® oder Concerta®) und das Nicht-Stimulans Atomoxetin (ATX). Weiterlesen