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Wie es ist, in der Gruppen-Supervision auf dem heissen Stuhl zu sitzen. Ein Erfahrungsbericht.

Schon in den Ferientagen zuvor überkamen mich Angst und Übelkeit - ein mulmiges Gefühl. Wie würde es nach dem Urlaub weiter gehen? Zurück in der Klinik schauten Teammitglieder weg, als ich sie grüsste. Das war mir noch nie passiert. Ich merkte, dass auf der St...

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Hilfe, ich kann mit meinem Patienten nicht mitfühlen! Woran liegt das?

Der Patient sitzt vor uns und weint bitterlich. Wir jedoch fühlen uns wie versteinert. Wir versuchen, wenigstens mitfühlend dreinzublicken, aber so richtig mag es uns nicht gelingen. Es wird uns unangenehm und wir fragen uns, wie sehr der Patient merkt, dass w...

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Hyperreflexivität und hypertrophes Ich: bei einer psychischen Störung grübeln wir zu sehr über uns selbst.

Wenn wir "reflexiv" sind, dann sind wir nachdenklich. Wenn wir zu viel über uns nachdenken, dann sind wir "hyperreflexiv". Eigentlich ist es kein Nachdenken, sondern ein fruchtloses Grübeln, was wir da tun. Wenn wir unter einer psychischen Erkrankung leiden, d...

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Imagination: Nicht jeder kann sich einen sicheren Ort vorstellen

„Ich gehe mit Dir auf eine Reise zu Deinem inneren sicheren Ort“, sagt der Therapeut. Du sollst Dir einen Ort vorstellen, an dem Du Dich sicher und wohl fühlst. Doch wenn du z.B. komplex traumatisiert bist, dann kann das sehr schwierig werden. Weiterlesen

Hochfrequente Psychoanalyse: „Vier Stunden pro Woche sind aber viel!“

"Hat es nicht etwas Sekten-mäßiges, vier Mal pro Woche zur Psychoanalyse zu gehen? Ist das nicht realitätsfern? Macht es einen nicht sogar noch verrückter?" Wer eine hochfrequente Psychoanalyse macht, mag sich dann und wann fragen, wie sinnvoll das Ganze ist u...

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Mehr Psychotherapie in der Psychiatrie – eine Erinnerung an Bertram Karon

Ich finde es oft schwer zu hören, wie Patienten und Patientinnen in der Psychiatrie, die wirklich versuchen, ihre Psychose zu verstehen, rasch auf Diskussionen um die Medikamenteneinnahme eingebunden werden. Ich habe erlebt, wie Patienten, die von einem nächtlichen Alptraum berichteten, nicht nach dem Inhalt des Traumes befragt wurden, sondern direkt eine Erhöhung der Medikamentendosis erhielten. Weiterlesen

Der psychisch kranke Psychotherapeut: Psychotherapeuten haben oft zu hohe Ansprüche an sich selbst und brauchen selbst manchmal Psychotherapie

Psychotherapie kann tiefgreifendere Probleme meistens nicht dauerhaft beseitigen. Eine sogenannte psychische Störung istoft ein Wechselspiel aus Phasen des Wohlergehens und Phasen des Aufruhrs, der Depression und Angst. Es ist häufig ein lebenslanger Prozess. Viele Psychotherapeuten haben ihren Beruf ergriffen, weil sie einst selbst eine Psychotherapie brauchten. Doch was, wenn die psychische Erkrankung immer noch besteht? Weiterlesen

Medikamente bei Angst und Depression – ja oder nein?

"Die Ärztin hat mir sofort Opipramol verschrieben - soll ich das nehmen?", fragt mich die Patientin. Ich rate ihr, nach ihrem Gefühl zu gehen. Wenn Du in einem ähnlichen Dilemma steckst, ist es wichtig, über die Medikamentenfrage nachzudenken und dem zu folgen...

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Arbeiten nach dem Kostenerstattungsverfahren: So gehe ich vor

Manche Psychoanalytiker und Psychotherapeuten haben keinen Kassensitz, das heißt, die Krankenkassen übernehmen nicht so selbstverständlich die Kosten wie bei einem Vertragspsychotherapeuten (ein Vertragspsychotherapeut hat Verträge mit den gesetzlichen Krankenkassen geschlossen). Psychologen oder Ärzte mit abgeschlossener Psychoanalyse- bzw. Psychotherapie-Ausbildung können jedoch nach dem „Kostenerstattungsverfahren“ mit den gesetzlichen Krankenkassen zusammenarbeiten. Weiterlesen

„Mein Patient hat sich umgebracht.“ Wie gehen Psychotherapeuten mit dem Suizid ihrer Patienten um?

Wenn sich ein Psychotherapie-Patient das Leben nimmt, kann der Psychotherapeut trauern wie nach dem Tod eines Angehörigen. So ging es mir selbst - und so wird es auch im Deutschen Ärzteblatt beschrieben: "Selbstfürsorge: Wenn Patienten sterben" (PP 10, Ausgabe...

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