
„Hridaya Mudra“ ist nach indischer Tradition eine Haltung der Hände, die bei Herzbeschwerden helfen soll (Bill Harvey, Youtube, Minute 15:00). Vielleicht leidest du immer wieder an Herzbeschwerden, doch die Ärzte können nichts Ernsthaftes finden. In der Anspannung deiner Lebenssituation spürst du dein Herz. Vielleicht zeigen sich Anzeichen einer Herzerkrankung und nun hast du grosse Angst davor, was werden wird. Weiterlesen

„Ich habe so viel zu erledigen, ich kann mich jetzt nicht hinsetzen und ‚Oom‘ singen“, sagst du vielleicht. Sobald du dir vornimmst, Yoga zu machen, drängen sich dir unglaublich wichtige, ja lebenswichtige Dinge auf: der Streit mit dem Partner, das nicht überwiesene Geld, der zu verschiebende Termin, der Schimmel im Kühlschrank, der merkwürdige Hautfleck. Weiterlesen
Wenn ich weiß, dass ich etwas bewirken kann, halte ich mich für selbstwirksam. Das ist ein gutes Gefühl. Schon kleine Babys jauchzen vor Freude, wenn sie an der Kordel eines Hampelmännchen ziehen und merken, dass sich das Männchen bewegt. Das Gefühl, nicht wirksam zu sein, führt zu Stress. Manchmal fühlen wir uns nahezu dauerhaft selbstunwirksam. Es scheint manchmal über lange Zeit, als würde uns nichts Gutes gelingen. Das Einzige, was vielleicht noch geht, ist Zerstörung. Weiterlesen

Ich hatte mich oft gewundert, dass ich morgens nach dem Yoga vegetativ gestresst bei der Arbeit ankam. „Du machst zu viel davon“, sagte mir die Stationsschwester, mit der ich zusammenarbeitete. Und konnte es kaum glauben, denn ich machte gar nicht so viel. Weiterlesen

Manchmal fangen wir hochmotiviert mit Yoga an und geben dann wieder auf. Dabei tritt die gute Wirkung oft erst nach einer längeren Zeit ein. Der Gründer des „Somatic Experiencing“, Peter Levine, sagt auf der deutschsprachigen Website so treffend: „Die Fähigkeit des Körpergewahrseins muss sich langsam entwickeln. Wir können den Körper nur ganz allmählich erfahren.“ Weiterlesen

Wenn Du Dich ruhig hinstellst, die Augen schließt und eine Weile so stehen bleibst, dann kann es sein, dass Du etwas bewegen möchtest. Ganz leicht vielleicht – Du möchtest und kannst vielleicht Deine Arme heben oder kaum sichtbare Bewegungen mit den Fingern durchführen. Weiterlesen

Interessante Untersuchung aus dem Jahr 1985: Wenn du mit einer Holzkrücke 15 Minuten lang Druck auf eine deiner beiden Achselhöhlen ausübst, erhöht sich der Atemwiderstand am Nasenloch derselben Seite. Auf der anderen Seite erniedrigt er sich (Davies and Eccles 1985, pubmed…). Weiterlesen

Die tiefe Hocke (Saigonhocke, Entspannungshocke), bei der die Füße ganz auf dem Boden aufgesetzt sind, kann sehr wohltuend sein. Viele Youtube-Videos erklären, wie sie sich erlernen lässt. Doch es wird vergessen, dass die anatomischen Proportionen die tiefe Hocke unmöglich machen können. Weiterlesen

Wenn dein Magen schmerzt, ist das ein schwer zu beschreibendes Gefühl: Es zieht ganz merkwürdig unangenehm. Es ist, als hätte jemand dir in den Magen geboxt. Ich selbst spüre manchmal, wie mein Magen auf der Stelle mehr Magensäure produziert, wenn ich darüber nachdenke, abnehmen zu wollen. Allein der Gedanke, mir selbst Mangel zuzumuten, lässt den Magen überaktiv werden. Weiterlesen

Wenn du eine Erkältung hattest, leidest du danach vielleicht noch wochen- oder monatelang unter trockenem Husten, unter Schleim im Rachen und dem Gefühl, dich ständig räuspern zu müssen. Das kann ein Postnasal Drip Syndrome (PDS, postnasales Tropfensyndrom) sein.Weiterlesen