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Hypnotherapie – wie fühlt sich Hypnose an?

Bei "Hypnose" denken wir an dramatische Bilder und Wirkungen. Es hat was Sexuelles, etwas Unerklärliches, etwas stark Wirksames, so meinen wir. Die Showhypnose (GWUP.org) wurde von den Hypnoseforschern William B. Meeker und Theodore Xenophon Barber (1927-2005)...

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Wie grenze ich mich als Psychotherapeutin ab? Gar nicht.

Ich muss mich nur so lange abgrenzen, solange ich überfordert bin. Der Chirurg muss sich nicht mehr von Blut abgrenzen, weil er es kennt. Wir Erwachsene müssen nicht mehr vor „Hänsel und Gretel“ weglaufen, weil wir verstanden haben, dass die böse Hexe ein Teil der guten Mutter ist. Wir können die Geschichte symbolisch verstehen. Wir können „Ja“ sagen, obwohl der andere auch „Ja“ sagt, wenn wir in uns spüren: Das sind wir selbst, die wir da „Ja“ sagen. Mich abgrenzen – oder besser gesagt „abwehren“ – muss ich als Psychotherapeutin nur so lange, bis ich mich selbst besser verstanden habe.Weiterlesen

„Man“ oder „Ich“ in der Psychotherapie

In Psychotherapien werden Patienten häufig darauf aufmerksam gemacht, dass sie "Man" statt "Ich" sagen, wenn sie von sich sprechen. Die Zielsetzung dieser Intervention ist klar: Der Patient soll an "Ich-Stärke" gewinnen, indem er bewusst "Ich" sagt, denkt und ...

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Ausbildungspaten gesucht: Die Psychoanalyseausbildung von Kandidierenden finanziell unterstützen

Ich selbst bin zutiefst dankbar, in meiner damaligen Ausbildung zur Psychoanalytikerin Unterstützer gefunden zu haben. Ohne „meine“ Schweizer Familie und meinen amazon-Verleger hätte ich es wahrscheinlich nicht geschafft. Heute möchte ich anderen Ausbildungskandidierenden dabei helfen, Unterstützer*innen zu finden. Daraus können lebenslange Freundschaften entstehen. Die Ausbildung ist teuer – drei bis vier Sitzungen Lehranalyse pro Woche stehen bei den Kandidierenden auf dem Lehrplan – das macht rund 16.000 Euro im Jahr. Mit rund 20.000 Euro ist vielen enorm geholfen. Wenn Sie daran interessiert sind, engagierten angehenden Analytikern und Analytikerinnen finanziell die Ausbildung zu ermöglichen, können Sie sich gerne an mich wenden: voos@medizin-im-text.de. Ich stelle gerne die Kontakte her. Weiterlesen

Wann wippen wir mit dem Oberkörper vor und zurück? Wann seitwärts?

Wenn wir grossen Kummer oder Schmerzen haben, knien wir uns mitunter hin und wippen vor und zurück. Kleine Kinder, die verwahrlost und alleingelassen sind, wippen ebenfalls vor und zurück. Dies kann ein Zeichen des „Hospitalismus“ sein, also eines Zustandes, der in Isolation entstehen kann. Das Wippen erinnert das Kind vielleicht an das frühe Geschaukeltwerden im Mutterleib. Das Wippen wirkt schmerzstillend, beruhigend und bindungsfördernd – Endorphine und das Bindungshormon Oxytocin können infolge des Wippens ins Blut ausgeschüttet werden (Ignaz Roob, 2015). Auch einige Kinder mit schwerem Autismus wippen vor und zurück. Weiterlesen

Gefühle nicht benennen zu können, ist auch ein Stück weit normal

Affekte könnnen wir leicht benennen: Wenn uns die Hutschnur hochgeht, spüren wir unsere Wut. Wir wissen zumindest für uns selbst, dass wir wütend sind. Unerwünschte Gefühle wahrzunehmen und auszudrücken, ist schon schwieriger: In der engen Freundschaft möchte ich meinen Neid nicht spüren, doch ich kann lernen, ihn nicht gleich wegzuschieben. Trauer, Wut, Neid, Ekel, Angst und Freude sind Emotionen und Affekte, die wir oft leicht benennen können. Doch was sagst Du, wenn Du gefragt wirst: Was fühlst Du jetzt? Wie sollst Du beschreiben, was eigentlich ist, wenn „es“ wieder da ist, wenn Du Gefühle hast, die keinen Namen haben?Weiterlesen

Buchtipp: Die rote Couch von Irvin D. Yalom

Es ist schon rührend wie Irvin D. Yalom, emeritierter Psychiatrieprofessor der Stanford University, die Psychoanalyse immer wieder (ironisch) verteidigt und wie er sorgen- und humorvoll schreibt, wie andere Verfahren den Markt erobern: "Der Feind war bereits ....

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Der Now Moment (Gegenwartsmoment) in Psychotherapie und Psychoanalyse

Der „Now Moment“ ist ein Moment tiefen Verstehens, der Verbundenheit, der Resonanz. In den „Now Moments“ in Psychotherapie und Psychoanalyse findet Veränderung statt. Wenn Resonanz, Verstehen und Liebe da sind, werden wir satt. Wenn uns solche Erfahrungen in der Beziehung fehlen, dann wollen wir immer mehr: mehr Geld, mehr Essen, mehr vom anderen, mehr Abenteuer. Doch im Grunde werden wir von all dem, was wir erleben, nur dann satt, wenn wir eine befriedigende Beziehung zu uns selbst und anderen haben.Weiterlesen

Der Balken zwischen mir und Dir

In der Psychoanalyseausbildung dachte ich oft, dass es zwischen dem Patienten und mir einen Balken gibt, den ich nicht haben will. Ich wollte, dass es sich näher anfühlt, ungetrennter. Ich dachte immer, bei meinen Kollegen sei es anders – sie haben bestimmt so ein gutes „Durchgangsgefühl“ in das Innere des anderen. Mit den Jahren merkte ich, dass es wahrscheinlich nicht so ist. Wir haben so oft ein „Blockgefühl“, das zwischen dem „Mir“ und dem anderen steht. Weiterlesen

Interpersonal Discrimination Exercise (IDE) im CBASP und in der Psychoanalyse

Gerade in nahen Beziehungen leiden wir vielleicht oft unter den immer gleichen Stolperfallen. Wir finden Störendes, Beängstigendes oder Aggressives wieder, was wir doch schon aus vorherigen Beziehungen kennen und schon lange abgelegt haben wollten. Solange uns...

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