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Konversionsstörungen und Affektäquivalente lassen sich nicht leicht unterscheiden. Der Begriff „funktionelle neurologische Störung“ FNS hilft

Verbotene Wünsche, Gefühle, Gedanken oder Phantasien drücken sich manchmal in körperlichen Symptomen aus, die den ursprünglichen Gedanken widerspiegeln. Die Symptome stellen das ursprünglich Gedachte, Gefühlte und Phantasierte symbolisch dar. Solche Symptome heißen „Konversionssymptome“. Wenn sie sich zeigen, kann es sich um eine „Konversionsstörung“ handeln. Weiterlesen

Traumdeutung: Typische Träume und Traumquellen nach Sigmund Freud

Auf einmal bist Du nackt – obwohl Du von vielen Menschen umgeben bist. Doch dann merkst Du: Es ist nur ein Traum. Sigmund Freud hat in seinem Buch „Die Traumdeutung“ (1900) einige typische Träume beschrieben – hierzu gehört der „Verlegenheitstraum“ der Nacktheit. Weiterlesen

Unser Unbewusstes: Wie kommen wir da dran?

Der Psychotherapeut Daniel Mackler erzählt, dass sein Reizdarm bald aufhörte, nachdem er den Beruf des Psychotherapeuten aufgegeben hatte (Youtube). Der psychische Druck liess nach und der Darm konnte sich erholen. Wir können nicht sprechen mit unserem Darm – aber wir können auf ihn hören. Er steht vielleicht besonders für unser Unbewusstes. Weiterlesen

Wie Psychoanalytikerin werden, wenn das Geld fehlt?

„Ich würde so gerne Psychoanalytiker/in werden, aber für die Ausbildung fehlt mir das Geld“, sagen viele. Sie rechnen sich aus, was die Ausbildung kostet und was sie verdienen – und geben auf. Aber fangen wir mal bei Null an. Fangen wir beim Denken und Fühlen an. Weiterlesen

Psychoanalyseausbildung: Soll ich während der Sitzung mitschreiben? Und wie ausführlich soll ich dokumentieren?

In der Psychoanalyse-Ausbildung stellst Du die Sitzungen, die Du mit Deinem Ausbildungs-Patienten hast, nach jeder vierten Stunde (Beispiel DPV) Deinem Supervisor vor. Hier kommt es besonders auf das „szenische Verstehen“ an. Es ist also nicht nur das konkrete Geschehen wichtig – es geht auch um die Dinge, die sich im Hintergrund abspielen. Weiterlesen

Herz und Trauma: Panikattacken können nach den Wechseljahren aufs Herz gehen

„Hridaya Mudra“ ist nach indischer Tradition eine Haltung der Hände, die bei Herzbeschwerden helfen soll (Bill Harvey, Youtube, Minute 15:00). Vielleicht leidest du immer wieder an Herzbeschwerden, doch die Ärzte können nichts Ernsthaftes finden. In der Anspannung deiner Lebenssituation spürst du dein Herz. Vielleicht zeigen sich Anzeichen einer Herzerkrankung und nun hast du grosse Angst davor, was werden wird. Weiterlesen

Sexuelle Erregung in Psychotherapie und Psychoanalyse

Schon bei dem Gedanken an die psychoanalytische Couch kann sich subtil sexuelle Erregung bemerkbar machen. Doch über die Erregung in der Analyse ist nicht viel zu lesen. Das stellte schon der Psychoanalytiker André Green (1927-2012) fest. Er fragt: „Has sexuality anything to do with psychoanalysis?“ Weiterlesen

Wie arbeitet ein Psychoanalytiker? Techniken der Psychoanalyse

Psychoanalytiker gehen selbst in eine lange Lehranalyse. Sie lernen anfangs unter anderem durch Nachahmen, ähnlich wie ein Musiker, der zunächst die Technik beherrscht, die er beim eigenen Lehrer erlernt hat. Auch das Selbststudium spielt eine große Rolle. So sind Lesen, Musik, Bewegung, Meditation und die Beschäftigung mit Märchen und Mythen wichtige Bausteine für die tägliche Arbeit. Weiterlesen

Wie kann ich mit meinem unaushaltbarem Schuldgefühl leben?

Manche unserer eigenen Taten erleben wir wie ein Trauma. Die Bilder verfolgen uns und es gibt nichts auf der Welt, das entschuldigen könnte, was wir getan haben. Manchmal kann uns das Leben in furchtbare Zwangslagen bringen. Weiterlesen

Imagination: Nicht jeder kann sich einen sicheren Ort vorstellen. Warum Meditation bei frühen Traumata oft (zuerst) nicht gut tut

„Ich gehe mit Dir auf eine Reise zu Deinem inneren sicheren Ort“, sagt der Therapeut. Du sollst Dir einen Ort vorstellen, an dem Du Dich sicher und wohl fühlst. Doch wenn du z.B. komplex traumatisiert bist, dann kann das sehr schwierig werden. Weiterlesen