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Schlechte Tage und Biorhythmen annehmen

Schlechtes Wetter, Bild Nr. 654 von Dunja Voos

Es gibt diese Tage: Da fällt uns gleich das Marmeladenbrot aus der Hand, das Kind verschläft, der Computer muckt, der Bus kommt zu spät. „Heute sind’se aber alle komisch drauf“, sagt die Nachbarin. Und man selbst denkt es auch. Es gibt sie anscheinend, diese „komischen Tage“. Manchmal kämpfen wir dagegen an, rennen mit dem vermeintlich kaputten Computer direkt zum Fachmann, ermahnen uns, uns zusammenzureißen, versuchen, das Wackelige doch noch festzuzurren. Aber es geht auch anders: Wir können bemerken, dass heute so ein „komischer Tag“ ist und uns ohne großen Aktionismus darauf einstellen.Weiterlesen

Das Bewusste (Bw) nach Sigmund Freud und die moderne Bewusstseinsforschung: Das „Hard Problem“ der Subjektivität bleibt hartnäckig bestehen

Was „Bewusstsein“ eigentlich ist, wird gerade enorm erforscht. Insbesondere auf das „Hard Problem of Consciousness“ (Wikipedia), also auf die Frage, wie subjektives Bewusstsein entsteht, gibt es kaum Antworten. Weiterlesen

Warten

Wenn ich warte, denke ich, ich muss sterben. Es tut alles weh. Mein Herz stolpert und schmerzt. Ich habe Angst, dass es kaputt geht. In mir und um mich herum rutscht alles in eine Katastrophe. Wenn ich nichts tue, passiert etwas Schlimmes - meine ich. Ich mus...

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Der erleichternde Schmerz

Sie ist unaushaltbar, diese innere Spannung. Ich könnte die Wände hochgehen. Schwindel kommt. Und Atemnot. Die Übelkeit, sie wächst. Sie lässt mich nichts mehr halten. Diese unsägliche Unruhe. Angst und Druck drängen mich. Taubheit, Kribbeln, Derealisation, Panik, Verlorensein. Es gibt so viel äußerst Unangenehmes in meiner inneren Welt. Wenn ein Arzt sagt: „Es tut nicht weh“, wird mir angst und bange. Was denn stattdessen? Und dann kommt er: stechend, spitz, ziehend, bohrend, dumpf, zerreißend und deutlich: Der Schmerz. Er lässt sich anfassen. Er beendet die Hölle der Schwammigkeit. Was für eine Erlösung. Weiterlesen

Der psychisch kranke Psychotherapeut: Psychotherapeuten haben oft zu hohe Ansprüche an sich selbst und brauchen selbst manchmal Psychotherapie

Psychotherapie kann tiefgreifendere Probleme meistens nicht dauerhaft beseitigen. Eine sogenannte psychische Störung istoft ein Wechselspiel aus Phasen des Wohlergehens und Phasen des Aufruhrs, der Depression und Angst. Es ist häufig ein lebenslanger Prozess. Viele Psychotherapeuten haben ihren Beruf ergriffen, weil sie einst selbst eine Psychotherapie brauchten. Doch was, wenn die psychische Erkrankung immer noch besteht? Weiterlesen

Myalgische Enzephalomyelitis/Chronic Fatigue Syndrom (ME/CFS) – auch leichte Formen können das Leben sehr schwer machen. Sanftes Yoga kann unterstützen

"Was ist das?", fragte ich mich. Nach dem Infekt fühlte ich mich entsetzlich krank. Alles tat mir weh - ich schaffte es kaum noch nach draussen. Die Blutuntersuchung war vollkommen unauffällig und auch meine Psychoanalyse half mir nicht. Erst viel später begri...

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Grübelzwang und Depression: Leiden lernen, um besser zu leben

Gequälte Zustände sind ein Graus - wir grübeln zwanghaft und meinen vielleicht, wir hielten dieses Gequältsein ohne Medikamente und Alkohol nicht aus. Alles Leben sei Leiden, hören wir in Beiträgen über den Buddhismus. Und denken vielleicht: Die haben keine Ah...

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Barfußlaufen übers ganze Jahr kann dein Wohlgefühl fördern

"Unser Barfußpfad ist von November bis März geschlossen", steht auf dem Schild. Glücklicherweise sind wir nicht auf angelegte Barfußpfade angewiesen. Wir können selbst barfuß durch's nasse Gras gehen und mit nackten Füßen durch den Wald spazieren. Gerade der M...

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Natur lindert Einsamkeit – und hilft bei der Naturdefizitstörung (NDS)

Der Ursprung des Lebens liegt im Wasser. Die „Seele“ kommt – lautmalerisch gesprochen – aus dem „See“ und wohl die meistens Menschen fühlen sich in der Natur wohl. Die Verbindung zur Natur lindert Einsamkeitsgefühle. Der Kalifornier Richard Louv – Autor von Büchern über die Beziehung zur Natur – hat den Begriff „Naturdefizit-Störung“ (NDS) geprägt: Kinder, die zu wenig Möglichkeiten haben, sich in der Natur zu bewegen, werden oft verhaltensauffällig. Weiterlesen

Mit der Unsicherheit leben lernen, negative Gedanken stehenlassen

Die Sicherheit ist unsere Geliebte. Das Bedürfnis nach Sicherheit zählt zu unseren Grundbedürfnissen. Die Unsicherheit, unsere Feindin, lauert uns überall und jeden Tag auf. Unsicherheit aushalten zu lernen ist eine hohe Kunst. An der Hand eines Freundes lässt es sich besser ertragen, wenn man nicht weiß, wie es morgen weitergehen soll. Unsicherheit fühlt sich an, als stünde man auf einem Hochseil und müsste den nächsten Schritt setzen, ohne wirklich gut balancieren zu können.Weiterlesen