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Wo finde ich Trost bei psychischen Störungen? Hier, auf medizin-im-text.de!

„Was mache ich bei einer Panikattacke?“ Vielleicht fragst du die KI (Künstliche Intelligenz). Doch sie ist oft verhaltenstherapeutisch orientiert. Auf diesem Blog findest du Gedankenanstösse aus psychoanalytischer Sicht. Angststörungen, Depressionen, komplexe posttraumatische Belastungsstörung und ihre körperlichen Folgen können sehr hartnäckig sein. Und wenn du schon vieles ausprobiert hast oder mit dem Älterwerden kämpfst, tut es dir vielleicht gut, in diesem Blog zu stöbern und neue Ideen zu bekommen. (Logo-Grafik: Susan, Soul-Designs.com) Weiterlesen

Die Angst, verrückt zu werden ist die Angst, den Zusammenhang zu verlieren – Zusammenhänge herzustellen, kann helfen

Das Gefühl, verrückt zu werden, ist sehr unangenehm. Es schwirrt im Kopf. Es ist, als ob sich Energien aneinanderrieben. Es ist eine Mischung aus "Ich will das nicht" und "So ist es aber." Ähnlich, wie Schwindelgefühle von unterschiedlichen Wahrnehmungen herrü...

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Wie wir mit Kriegsangst leben können

Eine junge Frau schaut verzweifelt zum Fenster raus. Hinter ihr in der Wohnung ein Fernseher, auf dem eine Explosion zu sehen ist. Vor ihr grüne Büsche. Ein Vögelchen und eine Katze schauen zu. Bildnr. 460 "Kriegsangst" von Dunja Voos

in diesen tagen fürchten wir uns vor krieg – wie groß unsere kriegsangst ist, hängt von der jeweiligen nahtrichten und der politischen lage ab, aber auch davon, wie alt wir sind, ob wir schon krieg und flucht erlebt haben, ob wir allein sind oder kinder haben oder was wir von unseren eltern und großeltern transgenerational vom krieg mitbekommen haben. in unserer phantasie können wir vieles aushalten, doch wenn wir die realität eines krieges erleben, sind wir uns sicher, dass wir das nie mehr wollen. Weiterlesen

Schwere Angststörung: soll ich mich ablenken oder drauf konzentrieren?

Du hast eine schwere Angststörung und fragst dich, ob du dich lieber ablenken oder auf dich selbst konzentrieren solltest. Die Angst ist ein Signal, genauer hinzuschauen, aber auch wegzulaufen. Ich denke, es ist besser, sich auf den Körper und die eigenen Gefühle und Gedanken zu konzentrieren, denn so kannst Du viel früher bemerken, was in dir los ist. Das heißt, Du kannst eine aufkommende Panikattacke früher bemerken und Dich z.B. durch eine verlängerte Ausatmung so regulieren, sodass Du eine neue Attacke manchmal abwenden kannst. Weiterlesen

Medikamente bei Angst und Depression – ja oder nein?

"Die Ärztin hat mir sofort Opipramol verschrieben - soll ich das nehmen?", fragt mich die Patientin. Ich rate ihr, nach ihrem Gefühl zu gehen. Wenn Du in einem ähnlichen Dilemma steckst, ist es wichtig, über die Medikamentenfrage nachzudenken und dem zu folgen...

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Wenn die Familie dich krank macht

Kürzlich sprach ich mit der „verzweifelten“ Ehefrau eines depressiven Mannes. Sie redete wie ein Wasserfall, klagte unentwegt und gab ihr ungeheures Wissen über Depressionen preis. Ich fragte sie: „Wie geht es Ihnen denn? Ist das nicht furchtbar schwer?“ Fröhlich sagte sie: „Och nö, mir geht’s gut. Mich spornt die ganze Geschichte nur an.“ Offensichtlich befand sich dieses Paar in einem Gleichgewicht: Der Mann war depressiv und stabilisierte dadurch seine Frau. Wie würde es der Frau gehen, wenn es ihrem Mann besser ginge? Weiterlesen

Körperhaltungen im Schlaf können nächtliche Panikattacken auslösen. Symbole weisen auch auf Körperliches hin

„Ich wache nachts oft auf, bekomme Herzrasen und dann eine furchtbare Panikattacke.“ Nicht wenige Menschen kennen plötzliche Panikattacken in der Nacht. Es gibt viele Erklärungen: zu schwere Kost am Abend, vorbewusste Gedanken im Halbschlaf, beängstigende Träume, sexuelle Konflikte, körperliche Ursachen wie Schilddrüsenfunktion, Medikamente oder Unterzuckerung werden häufig genannt. Doch was kaum berücksichtigt wird ist die Frage nach der Körperhaltung. Weiterlesen

Mit einem Ruck – plötzlich ist die Angst da. Wie ist die Atmung beteiligt?

Ein Gedanke, ein Gefühl, ein Bild, eine Atmosphäre, eine unbewusste Erinnerung. Manchmal auch nichts. Dann ein Ruck. Er geht durch Körper und Psyche. Der innere Boden wird weggezogen. Eine ungeheure Schwäche kommt. Orientierungslosigkeit. Die anderen gucken schon. Die Erschütterung ist da, die Kaskade geht los. Ich weiss schon, was kommt. Im Darm löst sich alles. Die Panik bricht durch, äußere und innere Wände werden porös, die Bedrohung scheint überall zu sein. Eine Frage von Millisekunden: Schweissgeruch, Zittern, Atemnot. Weiterlesen

Flugangst hat auch mit Beziehung zu tun – was hilft?

Wenn Du unter Flugangst leidest, gibt es ein patentes Mittel: einfach nicht ins Flugzeug steigen. Doch dadurch kannst du wunderbare Chancen verpassen. Hier ein paar Tipps, wie du Flugangst lindern kannst: 1. Das "Drumherum" muss stimmen: Denke genau darüber na...

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Brüchig

Wie aufgebrochener Asphalt auf der mit dem Schlaghammer aufgebohrten Straße. So liegen die Steine in Fetzen an der Oberfläche neben dem ausgetrockneten Loch. Außen Beschädigung, innen tiefe Erschütterung. Wie in meine Einzelteile zerlegt, alle Bauklötze umhergeworfen. So fühlt es sich an. Darüber fegt ein Gedankensturm, der fast alle Fensterläden abreißt. Auch innen ist nichts mehr geschlossen. Es herrscht eine Überfüllung aus Abwesenheit. Die Wirkung, die die Mutter hatte, ist verheerend. Weiterlesen