Willkommen

Vojta-Therapie verbessert Schluckvorgang, aber schadet bei Babys möglicherweise der Psyche

Die Vojta-Therapie als Physiotherapie, die schon bei ganz jungen Babys angewendet wird, ist aus meiner Sicht psychisch schädlich. Ihre guten Auswirkungen auf den Körper sind vielfach durch Studien belegt, doch es kann eine schwere Traumatisierung entstehen, weil die Mutter ihr Baby in Zwangspositionen bringt und auf das Schreien nicht mit Loslassen reagiert – so jedenfalls meine Erfahrung mit Erwachsenen, die als Baby die Vojta-Therapie erhielten. Bei der Vojta-Therapie werden durch das Drücken von Reflexpunkten gesunde Bewegungsmuster hervorgerufen und pathologische Bewegungsmuster unterdrückt. Das hat auch einen Einfluss auf das Sprechen und den Schluckakt. Weiterlesen

Take these broken wings – Schizophrenie heilen ohne Medikamente

"Die meisten Psychiater haben niemals gesehen, wie ein schwer erkrankter Mensch, gesund wird", sagt der Psychiater Bertram P. Karon in dem Film Film "Take these broken wings". Er sagt auch, er habe niemals einen schizophrenen Menschen gesehen, der nicht ein fu...

Dieser Beitrag ist nur für Mitglieder sichtbar.

Jetzt Mitglied werden

Bei Atemwegsinfekten Durstgefühl beachten

„Trinken Sie viel“ lautet vielleicht der Rat Deines Arztes, wenn Du gerade an einer Bronchitis leidest. Doch dieser Ratschlag geht möglicherweise in die falsche Richtung. Der Allgemeinmedizinprofessor (mit dem passenden Namen) Chris Del Mar (Universität Queensland, Australien) erklärt, dass der Körper bei Atemwegsinfekten weniger Wasser ausscheidet, weil er mehr „Antidiuretisches Hormon (ADH)“ produziert. Das Antidiuretische Hormon (ADH) stoppt die Wasser-Ausscheidung (anti = gegen, diuretisch = harnausscheidende Wirkung). Wenn Du nun mehr trinkst, als Dein Durst es verlangt, kann das Blut zu sehr verdünnt werden: Es kommt zu einer Hyponatriämie, also zu einem Natriummangel im Blut, was wiederum zu Übelkeit und Kopfschmerzen führen kann. Weiterlesen

Falsches Selbst – woran wir es erkennen

Schon Babys merken, welche ihrer Verhaltensweisen bei den Eltern erwünscht und welche unerwünscht sind. Sie können beispielsweise schon relativ früh Weinen unterdrücken, um die Eltern zu schonen, wenn sie merken, dass die Eltern sehr belastet sind (Elliot and ...

Dieser Beitrag ist nur für Mitglieder sichtbar.

Jetzt Mitglied werden

„Was wäre das Schlimmste, das Du Dir vorstellen könntest?“ Warum diese Frage bei schweren Ängsten oft nicht hilft.

„Gestern habe ich wieder den ganzen Tag Angst gehabt. Ich konnte es kaum aushalten. Ich dachte, ich muss sterben!“ Manche Psychotherapeuten stellen vielleicht diese Frage: „Was wäre denn das Schlimmste, was passieren könnte?“ Manche Patienten fühlen sich durch diese Frage entlastet, weil sie dann feststellen, dass bei genauerer Betrachtung das Schlimmste gar nicht so schlimm ist. Doch wenn die Probleme tiefer liegen, kann es sein, dass man sich noch unverstandener fühlt. Weiterlesen

Stimmenhören und akustische Halluzinationen entstehen häufig nach frühen Gewalterahrungen

"Stimmen im Kopf" - so lautet der Titel einer Dokumentation auf arte.tv (youtube). 10% der Menschen hörten Stimmen, heißt es dort. Kinder, die schwer traumatisiert (z.B. sexuell missbraucht) wurden, haben eine relativ hohe Wahrscheinlichkeit, als Erwachsene St...

Dieser Beitrag ist nur für Mitglieder sichtbar.

Jetzt Mitglied werden

Die autistisch-berührende Position nach Thomas Ogden: Frühe Formen des Erlebens

Kommt ein Baby zur Welt, ist es ganz auf seine Sinne gestellt - es spürt Berührung auf der Haut, es wird (zusammen-)gehalten, geschaukelt, gefüttert und besungen. Diese frühe Art des sensorischen Erlebens beschreibt der Psychoanalytiker Thomas Ogden als ein Se...

Dieser Beitrag ist nur für Mitglieder sichtbar.

Jetzt Mitglied werden

Abwehr: Wir wollen das Ich beruhigen und unser Selbstwertgefühl erhalten

Ständig müssen wir unzählige Ängste abwehren. Sowohl in der Außenwelt als auch in unserem Inneren lauern zahlreiche Gefahren wie ungewollte Wut, Rachegelüste, „unerlaubte“ Liebesgefühle und vieles mehr. Die Psyche will sich vor Unlust und Angst schützen. Das Ich wehrt äußere und innere Gefahren reflexartig ab und hat dabei verschiedene Möglichkeiten. Die verschiedenen Abwehrmechanismen formulierte Anna Freud in ihrem Buch „Das Ich und die Abwehrmechanismen“ im Jahr 1936. Weiterlesen

Telepathie und Psychose: Über das unheimliche Gefühl der Tiefe in sich selbst

Es ist viel zu lesen über Phänomene, die sich nur schlecht erklären lassen. Der Psychoanalytiker Carl Gustav Jung (1875-1961) beschrieb, wie ein goldglänzender Rosenkäfer (Cetonia aurata) gegen die Scheibe des Therapiefensters flog, während seine Patientin von...

Dieser Beitrag ist nur für Mitglieder sichtbar.

Jetzt Mitglied werden

Ich-synton und Ich-dyston

Ichsynton bedeutet, dass man selbst mit dem, was man denkt und tut, im Einklang ist. Man hat das Gefühl: "Ja, das bin ich." Bei einem ichdystonen Verhalten entsteht hingegen das Gefühl, dass das eigene Fühlen, Denken und Handeln fremd ist ("syn-" = griechisch:...

Dieser Beitrag ist nur für Mitglieder sichtbar.

Jetzt Mitglied werden