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Ich-Ideal: Ich wäre so gerne so anders

"Ich wäre gerne viel gelassener, disziplinierter, schlanker." Wir alle haben ein Ich-Ideal, also eine Vorstellung davon, wie wir gerne sein würden. Kleine Kinder möchten so sein wie die Grossen. Sie identifizieren sich mit ihnen und idealisieren sie. Erst spät...

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Harold Searles: Der psychoanalytische Beitrag zur Schizophrenieforschung

Die "Collected Papers on Schizophrenia and Related Subjects" des Psychoanalytikers Harold F. Searles (1918-2015) wurden erstmals im Jahr 1965 veröffentlicht. 2008 legte sie der Psychosozial-Verlag neu auf: Das Buch "Der psychoanalytische Beitrag zur Schizophre...

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Psychoanalytische Elemente nach Bion: alpha, beta, Hate, Knowing, Not-Knowing (-K) und Faith

Als damals die Flugzeuge ins World Trade Center rasten, sah man geschockte Menschen, die sich vor Entsetzen übergaben. Die Eindrücke waren überwältigend. Die Menschen befanden sich in einem Zustand puren Entsetzens und der Verwirrung. Viele Betroffene waren zu...

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Kann ich nachträglich Urvertrauen gewinnen?

Am schlechtesten gehe es den Menschen, die ohne gute innere Mutter leben, sagte der Selbstpsychologe Heinz Kohut (1913-1981). „Urvertrauen“ ist ein großes Wort und wir machen uns Sorgen, weil wir davon ausgehen, selbst kein Urvertrauen zu haben. Doch der Begriff ist idealisiert, denn wer wünscht sich nicht ein Grundgefühl von „absolutem Vertrauen“ oder ungetrübter Geborgenheit? Ein grundlegendes „Alles-ist-gut-Gefühl“ haben manche vielleicht als ein fast ständiges Grundband. Andere spüren hauptsächlich die Angst als Hintergrundmusik. Doch wenn wir mal punktuell schauen, so können wir vielleicht sagen: Die meisten Menschen kennen das Gefühl von Bettschwere. Das sind dann Momente eines Ur- bzw. Grundvertrauens. Weiterlesen

„Was denkt der jetzt von mir?“ heisst auch: Was fühlt der andere in Bezug auf mich?

"Was mag der jetzt von mir denken?" Wir machen uns einen Kopf darüber, was andere von uns denken. Wir haben das Gefühl, dass wir das ja relativ leicht steuern können, wenn wir uns nur "richtig benehmen". Waz wir jedoch kaum beeinflussen können, ist, was der an...

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Raus aus der Alltag-Einsamkeit: zehn Tipps

Gegen Einsamkeit Tipps geben zu wollen ist vielleicht so wie einem Wüstenwanderer zu sagen, er solle doch einfach mal zur Quelle gehen. Es war vielleicht oft ein langer Weg, der uns in die Einsamkeit geführt hat. Chronisch einsame Menschen sind oft Menschen, d...

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Eine Sicherheit wird geboren

Ich weiß es nicht. Noch nicht. Ich wälze mich unruhig im Halbschlaf, mein Herz rast. Ich berate mich mit anderen. Jeder Ratschlag verunsichert mich mehr. Unruhige Träume verwirren mich. Das Warten ist kaum auszuhalten. Meine Haut juckt unentwegt. Pro-und-Kontr...

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Ich weiss es eben nicht

„Du musst doch wissen, was Du willst!“, höre ich. „Ja hast Du denn gar keinen Plan?“ Nein. Ich weiß es nicht. Schon eine geraume Weile nicht. „Woher soll denn das Geld kommen? Welche Stelle willst Du denn? Oder willst Du lieber selbstständig sein? Willst Du da eigentlich immer wohnen bleiben? Hast Du schon das Ergebnis Deiner Untersuchung? Meinst Du, Du hältst das kräftemäßig durch?“ Und die freudige Antwort ist immer wieder: Ich weiß es nicht. Der Mensch denkt, Gott lenkt. Manchmal fühlen wir uns gedrängt, uns zu entscheiden, die Richtung zu kennen und die Dinge zu wissen. Einen Plan zu haben. Doch wir wissen es eben nicht.Weiterlesen

Schematherapie und Psychoanalyse ähneln sich in mancher Hinsicht

Die Schematherapie, entwickelt zwischen 1985 und 1998 von Jeffrey Young (Wikipedia), gehört zur Dritten Welle der Verhaltenstherapie. Hier wird die Kindheit stark berücksichtigt. Schematherapeuten gehen davon aus, dass es "Lebensfallen" (Schemata) gibt, die un...

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Wir können unsere Ohren bewusst spitzen

Wenn Dir etwas interessant erscheint, dann spannt sich Dein Trommelfellmuskel an, sodass Du in dem Moment besser hören kannst. Der französische Hals-Nasen-Ohren-Arzt Alfred Tomatis widmete sich diesem Phänomen ganz besonders. Der Arzt Dirk Beckedorf und der Psychologe Franz Müller beschreiben in ihrem Zeitschriftenbeitrag, wie die Ohren mit den Themen Beruhigung, Bindung und Kommunikation zusammenhängen. Dabei erläutern sie auch die Polyvagaltheorie nach Stephen Porges (1999).Weiterlesen