Willkommen

Die psychoanalytische Deutung erlernen – eine Kunst in Psychotherapie und Psychoanalyse

Ein Psychoanalytiker hört lange zu und deutet dann. Er findet im Dickicht eine Lichtung, beschreibt das Gefühl oder Bild, das in ihm entstanden ist, er hat eine Idee, errät den Zustand des Patienten oder stellt einen bisher nicht gesehenen Zusammenhang her. Weiterlesen

Angst vor Sexualität und Impotenz verstehen

Wir sprechen von „Po-Backen“, von „Schamlippen“, vom „Muttermund“ und fürchten uns vor der „Vagina dentata“ (der bezahnten Scheide) – hier zeigt sich schon, wie sehr „oben und unten“ bei sexuellen Phantasien verbunden sind. Weiterlesen

Unangenehme Zustände, die nicht in Worte zu fassen sind – wie fühlen sie sich an? Über das komische Gefühl im Kopf

Wie, wenn eine Gefahr droht. Wie, wenn zwei Magnete sich abstoßen. Wie, wenn ein Störgeräusch zwischen uns ist. Ich möchte weinen, aber ich kann nicht. Wie wenn zwei Noten aufeinandertreffen, die nicht zusammen passen (zwei aufeinanderfolgende Töne = eine „Sekunde“). Arrgh, gsss, brrrzt. Weiterlesen

Die Kunst ist, „das Böse“ in sich zu erkennen, aber sich nicht für böse zu halten

Mit dem Bösen ist es leicht, wenn es eindeutig ist: Mörder, Amokläufer und Menschen, die keine Schuld empfinden können sind böse. Vieles überschreitet unsere Vorstellungskraft. Doch diese Eindeutigkeit ist im alltäglichen Leben meistens nicht vorhanden. Es ist sehr schmerzlich, wenn wir uns mit unserem eigenen „Bösen“ beschäftigen – mit unseren ungewollten Phantasien, Gefühlen, Wünschen und Aggressionen. Weiterlesen

Angst, laut loszuschreien? Das hilft

Die Angst, einfach laut losschreien zu müssen, ist nicht selten. Die Impulse können sehr stark sein, ähnlich wie bei einem Tourette-Syndrom. Diese Angst kann bei psychischen Belastungen vorkommen, insbesondere dann, wenn Du z.B. frühtraumatisiert bist. Weiterlesen

Das präverbale Trauma lindern: auf dem Boden schlafen und eine Geschichte für die unerklärlichen Zustände finden

Oft erst ab der Pubertät zeigt sich ein vorsprachliches Trauma deutlicher, sodass du merkst: Im Vergleich zu Gleichaltrigen ist das, was ich erlebe und erlebt habe, nicht normal. Plötzlich können Ängste auftreten oder du musst weinen, ohne dass du weisst, warum. Weiterlesen

„Ich krieg‘ die Krise, wenn ich mich an Regeln halten soll!“ Ernstnehmen hilft gegen Unterwürfigkeit

Wir denken an unzählige Soldaten, die blind im Gleichschritt marschierten, an Leute, die mitmachten, an Menschen, die von nichts gewusst haben wollen. Wir haben gelernt: Regeln können sehr gefährlich sein. Weiterlesen

Um zu denken, brauchen wir Gedanken und einen Denkraum. Wie entsteht ein Denkraum, ein Wahrnehmungsraum, ein psychischer Raum?

Häufig haben wir Gedanken, die wir gar nicht bewusst denken („Thoughts without a thinker“, Bion). Sie schweben einfach in uns herum, vielleicht als unbewusste Phantasie oder Körperempfindung. Sie sind noch nicht ausgegoren. Die Gedanken brauchen einen Raum, in dem sie gedacht werden können: Sie brauchen einen Denkraum und natürlich einen Denker, der sie denkt. Weiterlesen

Die glatte Muskulatur hängt stark mit dem Unbewussten zusammen – durch Bewegungsmeditation kannst du sie indirekt erreichen

„Ich möchte sterben!“, denkst du vielleicht, während du dich übergibst. Der Magen zieht sich zusammen und macht, was er will. Die Muskeln von Magen-Darm-Trakts, Bronchien, Blutgefäßen und der Sexualorganen gehören zur sogenannten „glatten“ Muskulatur. Wir haben nur sehr wenig Einfluss darauf. Weiterlesen

Traumatherapie: Gemeinsamkeiten von Somatic Experiencing nach Peter Levine und Psychoanalyse

Der Biophysiker und Psychologe Peter Levine, somatic-experiencing.de hat durch einen eigenen Unfall herausgefunden, dass Traumata dann zu bewältigen sind, wenn die körperlichen Reaktionen zugelassen werden können, vor allem dann, wenn ein liebevoller Anderer anwesend ist (siehe: Dr. Peter Levine on working through a personal traumatic experience, Youtube). Weiterlesen