Willkommen

Dreimonatskoliken – haben Windeln etwas damit zu tun? Elimination Communication

Der Schweizer Kinderarzt Remo Largo hat in seiner Zürcher Längsschnittstudie gezeigt, dass Kinder früherer Zeiten nicht früher sauber wurden als die Kinder heute, sondern dass die Eltern sie nur viel öfter über das Töpfchen hielten. Weiterlesen

Mut zur natürlichen Geburt – und warum das Tönen (Afonesis) so hilfreich sein kann

Heute wird oft von „sanfter Entbindung“ gesprochen, doch in der Regel verläuft eine Geburt gewaltig. Doch Du kannst Dich gut auf Vieles vorbereiten. Einerseits wirst Du vielem ausgeliefert sein, andererseits ist die Entbindung auch eine große Konzentrations-Arbeit. Weiterlesen

Frontalunterricht

Der Vater hat zu viel getrunken, die Mutter schreit. Das Kind versteht die Welt nicht mehr. Es geht in die Schule – es besucht die 3. oder 4. Klasse. Die aufgeräumte Lehrerin kommt herein und bringt frische Luft mit. Sie ist so hübsch. Die Locken schmiegen sich um ihr Gesicht und sie trägt eine helle Bluse. Weiterlesen

Die autistisch-berührende Position nach Thomas Ogden: Frühe Formen des Erlebens

Kommt ein Baby zur Welt, ist es ganz auf seine Sinne gestellt – es spürt Berührung auf der Haut, es wird (zusammen-)gehalten, geschaukelt, gefüttert und besungen. Diese frühe Art des sensorischen Erlebens beschreibt der Psychoanalytiker Thomas Ogden als ein Sein in einer „autistisch-berührenden Position“ (englisch: autistic-contiguous position, contiguous = direkt aneinanderliegend). Weiterlesen

„Mein Sohn will eine Frau werden.“ Wie kommen Eltern mit dem Schmerz über die Geschlechtsumwandlung ihres Kindes zurecht?

„In meiner Klasse sind jetzt die Jungs in der Überzahl“, erzählt mir eine Lehrerin. Es handelt sich um dieselbe Schülerzahl und um dieselben Schüler. Doch einige Mädchen hätten im Laufe der Schulzeit festgestellt, dass sie sich als Junge fühlten. Sie wollten sich zu Männern entwickeln. Weiterlesen

Gedankenlos

Kind und Nachbarskind sitzen bei Oma auf der Bank. Oma entsteint Kirschen, die Kinder haben nur Badehosen an. Rote Finger, rote Münder – der Saft läuft ihnen über Brust und Bauch. Der erste Einkochtopf steht schon auf dem Herd. Die Kinder sind erst vier oder fünf Jahre alt. Sie klettern von der Bank und rennen nach draußen. Sie springen ins Wasser. Gedankenlos. Das Wasser spritzt, die Sonne scheint, das Wasser glitzert und auf den heißen Steinen sieht man die süßen Spuren der nassen Kinderfüße.Weiterlesen

Die unbarmherzige Mutter

Das Kind, es bittet um Entschuldigung. Die Mutter sitzt auf dem Sofa. Und schweigt. Das Kind weiß nicht, warum die Mutter so wütend ist auf das, was es getan hat. Die Mutter ist unbarmherzig. Und schweigt. Den ganzen langen Sommernachmittag. Das Kind will vergehen. Weiterlesen

Wenn innere Objekte versauern: Warum der gute Psychoanalytiker am Wochenende schlecht wird

In einer Psychoanalyse merkst du an den Wochenenden oder in den Ferien vielleicht manchmal, wie der Analytiker innerlich verdirbt und zum „Bösen“ wird, während du auf die nächste Stunde wartest. Weiterlesen

Ödipale Phase: Im Alter von vier bis sechs Jahren wird das Geschlecht interessant

Nach psychoanalytischer Theorie ist ein Kind (in unserer Kultur) zwischen dem vierten und sechsten Lebensjahr in der ödipalen Phase, auch „phallische Phase“ genannt (phallus = griechisch: Penis). Hier werden die Themen, die sich rund um das eigene Geschlecht, die Sexualität und die Geschlechterrollen drehen, besonders deutlich. Mädchen und Jungen entdecken intensiv den Unterschied zwischen den Geschlechtern. Doktorspiele sind jetzt beliebt. Weiterlesen

„Ich habe Angst, meinem Baby etwas anzutun.“ Über Zwangsimpulse nach der Geburt

Das Baby fallen zu lassen, es mit dem Messer zu erstechen oder es aus dem dritten Stock zu werfen – solche Gedanken oder auch Impulse sind zutiefst erschreckend. Vielleicht fühlst du dich nach der Geburt deines Babys genau so. Weiterlesen