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Einschlafphänomene: Hypnagoge Zustände und Halluzinationen führen vom Wachen in den Schlaf, Klarträume finden sich oft vor dem Aufwachen

Wenn wir einschlafen, haben wir eine Phase, in der schwebende Bilder entstehen. Nach einem schlechten Tag verfolgen uns die Szenen. Wenn es uns gut geht, bemerken wir die Bilder kaum bewusst. Während wir zunächst noch in Worten denken, gehen die Wortgedanken b...

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Chinesische Organuhr, Cortisol-Uhr und zirkadianer Rhythmus: Wie krank wir uns fühlen, hängt auch von der Tageszeit ab

Gemäß der traditionell chinesischen Medizin hat jedes Organ seine Zeit, in der es besonders aktiv ist. In der chinesischen Medizin gibt es zu den Organen teilweise ganz andere Vorstellungen als in der westlichen Schulmedizin. Zum Beispiel kommt der Milz eine besondere Rolle zu: Sie wandelt Nahrung in Lebensenergie („Chi“) um. Es gibt den „Dreifachen Erwärmer“ (San-Jiao) im Bauch, der kein einzelnes Organ sondern eher eine Art „kombinierte Energie“ darstellt. Auch gibt es die Organ-Meridiane, also die Energiebahnen, die entlang des Körpers verlaufen. Manches klingt sehr fremd, doch vieles erkennen wir wieder – besonders, wenn wir krank sind.Weiterlesen

Bettschwere kannst du zu bestimmten Zeiten selbst ein wenig verstärken – der Schlafdruck ist oft besonders am Hinterkopf zu spüren

Was für ein wunderbares Gefühl ist Bettschwere (auch "Schlafdruck", Sleep Pressure, genannt). Es ist das tiefe Gefühl von angenehmer Schwere, verbunden mit der Sicherheit, dass man gut einschlafen wird, wenn man sich gleich hinlegt. Die Bettschwere hängt eng m...

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Wozu die Couch in der Psychoanalyse? Und warum macht die Couch uns Angst?

Die Couch ist ein Instrument in der Psychoanalyse, auf die ich dauerhaft nicht verzichten will. Natürlich gibt es Psychoanalysen, die nur im Sitzen durchgeführt werden können, weil die Traumafolgen eines Patienten ihm nicht gestatten, auf der Couch zu liegen. ...

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„Ich muss immer an den Tod denken.“ Apeirophobie: Die Angst vor der Unendlichkeit kann Lebensfreude fast unmöglich machen

„Ich dachte, ich muss in die Notaufnahme oder mich umbringen“, erzählt eine Frau, die an der Angst vor dem ewigen Leben leidet. Der Autor Bobby Azarian leide unter dieser Apeirophobie seit er vier Jahre alt war – als seine Mutter ihm nach dem Versterben des Opas erzählte, dass er nun fröhlich im Himmel weiterlebe (The Atlantic, 1.9.2016). Manche Menschen bekommen diese Angst mit Psychotherapie, Psychoanalyse und/oder Medikamenten in den Griff, aber viele haben bisher keinen Weg gefunden, um diesen „existenziellen Terror“ zu lindern (Azarian, 2016). Weiterlesen

Die soziale Phobie wird durch innere Verbote verstärkt

Wenn Du an einer Sozialen Phobie leidest, bekommst Du vielleicht schon Schweißausbrüche, wenn Du nur daran denkst, anderen Menschen zu begegnen oder mit ihnen zusammen zu sein. Besonders spannungsgeladen sind die ersten Momente der Begegnung und Situationen, i...

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Bluthochdruck und die Psyche: Psychotherapie, Dehn- und Atemübungen (Yoga) können Blutddruck senken

Sitzen wir zu viel, werden unsere Muskeln und unsere kleinsten Gefäße weniger durchblutet. Die glatte Muskulatur um die Blutgefäße herum spannt sich an, der Druck in uns steigt. Ursprünglich zählte die Hypertonie (der Bluthochdruck) zu den klassischen psychosomatischen Erkrankungen (Holy Seven). Weiterlesen

Wie kommt das Ich ins Ich? Wer ist Ich und wer ist Mich? Das „I and Me“ des William James

„Ich mache es mir gemütlich, ich beruhige mich.“ Ist es nicht eigenartig, wie wir mit uns sprechen? Wer ist „Ich“ und wer ist „Mich“? Der amerikanische Philosoph und Psychologe William James, Plato.Stanford.edu (1842-1910) unterscheidet zwischen zwei Teilen des Selbst: Dem „I“ und dem „Me“. Dabei ist das Ich derjenige subjektive Teil des Selbst, das handelt. Das „Ich“ interpretiert, ordnet die Erlebnisse und gibt uns ein Gefühl der Freiheit. Das Mich ist die Vorstellung, die wir von uns selbst haben. Das „Ich“ (als Subjekt erlebt) versorgt das „Mich“ (das Objekt, den Körper). Weiterlesen

Hochgebildete Frauen finden oft nur schwer einen Partner

„Je klüger, desto einsamer: Gebildete Frauen stellen zu hohe Ansprüche bei der Partnerwahl“, lese ich auf femininleben.ch. Die Autorin Linda Leitner schreibt unter anderem: „So sollte die kultivierte Singlefrau von heute bei der Partnerwahl wohl also ein klein bisschen ihrer romantischen Vorstellungen aufgeben und es genießen, dass das angeblich so starke Geschlecht ein Stück weit Männlichkeit opfert, um zu ihr aufzublicken.“ Sätze wie diese regen mich furchtbar auf. „Du hast zu hohe Ansprüche“ ist genau so ein kränkender und unpassender Satz wie „Sie müssen doch mal die Realität sehen!“. Weiterlesen

Neid macht einsam – Einsamkeit macht neidisch

"Ich fahr' da nicht hin, denn da sind nur Pärchen." - "Ich geh da nicht hin, denn da sind all die Schwangeren/die Gesunden/die, die eine Arbeit haben oder im Studium weiterkommen." Wir beneiden meistens die, die uns ähnlich sind und die etwas geschafft haben, ...

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