Wie, wenn eine Gefahr droht. Wie, wenn zwei Magnete sich abstoßen. Wie, wenn ein Störgeräusch zwischen uns ist. Ich möchte weinen, aber ich kann nicht. Wie wenn zwei Noten aufeinandertreffen, die nicht zusammen passen (zwei aufeinanderfolgende Töne = eine „Sekunde“). Arrgh, gsss, brrrzt. Weiterlesen
„Ich habe Kinder, aber ich habe keine Familie“, sagt eine alleinerziehende Mutter. Viele können das sehr gut nachempfinden. Wer chronisch einsam ist, ist es oft deshalb, weil er schon in unsicheren Bindungen groß wurde (Benoit, DiTommaso, 2020). Obwohl viele eine Ursprungsfamilie haben, haben sie doch keine Familie, die auf gute Weise für sie da ist. Weiterlesen

Bei „Hypnose“ denken wir an dramatische Bilder und Wirkungen. Es hat was Sexuelles, etwas Unerklärliches, etwas stark Wirksames, so meinen wir. Menschen, die an einer Showhypnose auf der Bühne teilnehmen, stehen unter einem hohen sozialen Druck. Allein deshalb „gehorchen“ sie dem Hypnotiseur besonders gut. Weiterlesen

Mit dem Bösen ist es leicht, wenn es eindeutig ist: Mörder, Amokläufer und Menschen, die keine Schuld empfinden können sind böse. Vieles überschreitet unsere Vorstellungskraft. Doch diese Eindeutigkeit ist im alltäglichen Leben meistens nicht vorhanden. Es ist sehr schmerzlich, wenn wir uns mit unserem eigenen „Bösen“ beschäftigen – mit unseren ungewollten Phantasien, Gefühlen, Wünschen und Aggressionen. Weiterlesen

Wir lesen etwas vor uund pötzlich erscheint uns unsere Stimme fremd. Wir bekommen Angst vor uns selbst. Besonders in einer mündlichen Prüfung kann das sehr unangenehm sein. Weiterlesen
Die Angst, einfach laut losschreien zu müssen, ist nicht selten. Die Impulse können sehr stark sein, ähnlich wie bei einem Tourette-Syndrom. Diese Angst kann bei psychischen Belastungen vorkommen, insbesondere dann, wenn Du z.B. frühtraumatisiert bist. Weiterlesen

„Die Ärztin hat mir sofort Opipramol verschrieben“, höre ich. Doch die Zweifel sind gross. Bei der Medikamentenfrage ist es aus meiner Sicht wichtig, dem zu folgen, was Dir selbst behagt. Weiterlesen

Der Schweizer Kinderarzt Remo Largo hat in seiner Zürcher Längsschnittstudie gezeigt, dass Kinder früherer Zeiten nicht früher sauber wurden als die Kinder heute, sondern dass die Eltern sie nur viel öfter über das Töpfchen hielten. Weiterlesen

Oft erst ab der Pubertät zeigt sich ein vorsprachliches Trauma deutlicher, sodass du merkst: Im Vergleich zu Gleichaltrigen ist das, was ich erlebe und erlebt habe, nicht normal. Plötzlich können Ängste auftreten oder du musst weinen, ohne dass du weisst, warum. Weiterlesen

wenn wir mit kleinen kindern kommunizieren, dann kommen wir ihnen manchmal zu nah. sie brauchen eine pause von der engen kommunikation mit uns. sie sitzen auf unserem arm oder stehen bei uns, während wir sie angucken und mit ihnen sprechen. plötzlich zeigen sie mit dem finger in die außenwelt und sagen: „Da!“ Weiterlesen